Die Frage von jemandem, der bei Turbulenzen seelenruhig weiterschlÀft.
Gesagt hat das Jesus.MatthÀus 8,26
Sturm auf dem See, die Wellen schlagen ins Boot, und die MĂ€nner an Bord sind Fischer, die dieses Wasser seit Kindertagen kennen. Wenn sie Panik kriegen, hat das gute GrĂŒnde. Jesus schlĂ€ft mitten im Getöse.
Seine MĂ€nner wecken ihn ziemlich vorwurfsvoll: Siehst du nicht, dass wir untergehen? Der Ton kommt einem bekannt vor. Genau so meckern die Autor:innen Psalmen ihren Gott an - das ist offizieller Gebetbuch-Real-Talk.
Jesus erste Reaktion erklÀrt nichts, sondern ist eine Frage: Warum habt ihr solche Angst? Den Wind stellt er erst danach ab. Zuerst geht es ihm also um das, was in seinen Leuten tobt, dann um das, was ums Boot herum tobt.
Verurteilt wird ihre Angst nirgends. Das Boot lief ja tatsÀchlich voll. Aber jetzt sitzt jemand darin, der sich von dieser Angst nicht anstecken lÀsst und trotzdem nicht aussteigt. Sieht so aus, als ginge ihre gemeinsame Reise jetzt erst richtig los.
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