Wer Dich sowas beim Untergehen fragt, ist entweder gehÀssig oder schon lÀngst unterwegs, um Dich zu retten.
Gefragt hat das Jesus.MatthÀus 14,31
Zwölf Leute sitzen im Boot, genau einer steigt aus. Petrus sieht Jesus ĂŒber das Wasser kommen und sagt: Wenn du es bist, lass mich zu dir. Und tatsĂ€chlich: ein paar Schritte weit lĂ€uft er. Dann spĂŒrt Petrus den forschen Wind, schaut auf die drohenden Wellen statt aufs Ziel und sackt weg.
Was Jesus im Moment dieses Versinkens tut, steht ziemlich genau da: Er streckt sofort die Hand aus und hÀlt Petrus fest. Erst dann kommt die Frage: Warum hast du gezweifelt?
Zuerst die haltende Hand, dann die Frage. Der Zweifel kostet Petrus hier nichts, nicht mal seinen Platz im Boot. Und ausgerechnet der Einzige, der zweifelt, ist auch der Einzige, der ĂŒberhaupt versucht hat, Gott nĂ€her zu kommen. Die anderen elf haben nicht gezweifelt. Die sind einfach gemĂŒtlich im Trockenen geblieben.
Was ist mit Dir? Haben Dich Deine Zweifel schon mal weiter gefĂŒhrt?
Fragen, Gedanken, Widerspruch?
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