Protestanten feiern den Buß- und Bettag

 

Hof. Obwohl seit über 20 Jahren kein gesetzlicher Feiertag mehr, hat der Buß- und Bettag für Evangelische nicht an Bedeutung verloren. Im Gegenteil: Nach Ansicht von Dekan Günter Saalfrank (Hof) wird der Tag, der am kommenden Mittwoch auf dem kirchlichen Festkalender steht, zunehmend wichtiger: „Im immer enger getakteten Alltag ist es notwendiger denn je, von Zeit zu Zeit inne zu halten und zu überlegen, wo im eigenen Leben und in der Gesellschaft etwas verkehrt läuft und was geändert werden müsste.“ So bedeute Buße Umkehr von falschen Wegen und Korrektur.

Rolle der Kirche bei Feier "30 Jahre friedliche Revolution" kaum gewürdigt

 

Hof. Die Rolle der Kirchen wurde bei einer offiziellen Veranstaltung der Bundesregierung "30 Jahre friedliche Revolution" kaum gewürdigt. Diese Kritik am „Längsten Gespräch entlang der deutsch-deutschen Grenze“ übt Hofs evangelischer Dekan Günter Saalfrank in einem offenen Brief an Bundesinnenminister Horst Seehofer. Seehofer war zu Beginn des „Längsten Gesprächs“ am 9. November in der Saalestadt anwesend, einer offiziellen Veranstaltung der Bundesregierung zum Fall der Mauer im November 1989. „Es verwundert, dass angesichts eines Ereignisses, welches nicht nur Christen als „Wunder Gottes“ bezeichnet haben, in keiner Talkrunde ein Kirchenvertreter dabei war“, kritisiert Saalfrank.

Evangelischer Reformationstag mit Prediger aus Polen

Hof. Erstmals steht am Reformationstag in der Hofer St. Michaelis-Kirche ein Theologe aus Polen auf der Kanzel. Propst Andrzej Fober aus Breslau predigt im Festgottesdienst am 31.Oktober 2019 um 19.30 Uhr in der evangelischen Hauptkirche Hofs. Der Theologe leitet in der Stadt an der Oder eine Gemeinde, die es in Polen nur ein einziges Mal gibt: die deutschsprachige Gemeinde der evangelischen Kirche. Hofs Dekan Günter Saalfrank freut sich auf den Gast: „30 Jahre nach dem Fall der Mauer und dem Ende der Teilung Europas in Ost- und Westblock verkündigt ein Pfarrer aus Polen die frohe Botschaft von Jesus Christus.“

Weiß wird neue Projektstellen-Leiterin

Regnitzlosau. Sarah Maria Weiß heißt die neue Leiterin der Projektstelle "Jugendarbeit und Extremismusprävention" in Regnitzlosau. Die Sozialpädagogin tritt am 1. November die Nachfolge von Jennifer Berneuther an, die im September eine neue berufliche Tätigkeit in Bayreuth übernahm. “Ich freue mich auf die vielfältige Aufgabe und die Begegnung mit Jugendlichen”, erklärt  die neue Projektstellen-Leiterin.

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