Willkommen in Hof - Dekan Saalfrank ist Pate der "Schule ohne Rassismus"

Schule ohne Rassismus: Dekan Günter Saalfrank ist Pate der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, die an dem Projekt "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"  teilgenommen hat. Hier entstand auch die Idee zu der Aktion am 23. Juli in Hof: Schüler rappen für Flüchtlinge. Der Schule der Lebenshilfe (TPZ) am Lindenbühl wurde bei dieser Gelegenheit der Titel "Schule ohne Rassismus"  verliehen.

"Bei jeder "Schule ohne Rassismus" braucht es einen Paten", erklärt Günter Saalfrank. "Ich wurde für diese Aufgabe angefragt und habe zugesagt. Zum einen, um die Bewegung "Schule ohne Rassismus" zu unterstützen. Zum anderen, weil ich es toll finde, dass eine Förderschule mitmacht und die Selbstverpflichtung in einfache Sprache übersetzt. Zum dritten, weil ich die Arbeit der Lebenshilfe in Hof und deren klares diakonisches Profil sehr schätze."

Zu der Aktion in Hof: Eine siebte Klasse der Schule hatte ein Lied geschrieben, das an alle Schulen im Stadt und Landkreis Hof versendet wurde.  Etwa 3000 Schüler haben es am 23. Juli gesungen und getanzt - gerappt eben. Ziel der Aktion war es, eine positive Haltung zu den Asylsuchenden zu vermitteln. "In der Zuwanderung lassen sich auch viele Chancen entdecken, wenn man diese sehen möchte. Das Besondere ist, dass gerade unsere Schüler die selbst genügend Ausgrenzung erleben, diese Aktion durchführen", erklärt Lehrer Claus Fiedler. Foto: Daniel Diezel.