Pfarrer und Pfarrerinnen sollen sich auf Grundaufgaben konzentrieren können - Bericht von der Landessynode

Die vier SynodalenPfarrerinnen und Pfarrer sollen mehr Raum und Zeit haben für die Grundaufgaben sowie für zukünftige Herausforderungen. Als Grundaufgaben haben sich neben der Verkündigung, der Feier der Sakramente und den Amtshandlungen herauskristallisiert: die Seelsorge, der Unterricht, das diakonische Handeln und die (Gemeinde-) Leitung. Es geht darum, in Zukunft mehr Pfarrerin oder Pfarrer sein zu können. - Das ist das Ergebnis des sogenannten Berufsbildprozesses für Pfarrerin/Pfarrer, bei dem rund zwei Jahre lang bei Studientagen von Pfarrkonferenzen, Gesprächen mit Kirchenvorsteher/innen, Konsultationen und Planungswerkstätten über die Zukunft des Pfarrberufes nachgedacht worden ist. Auf der bayerischen Landessynode wurde jetzt der Abschlussbericht dazu vorgestellt. "Interessant bei dem Projekt war, dass Geistliche und Kirchenvorsteher/innen bei den Grundaufgaben im Pfarrberuf übereinstimmten, sie aber teilweiseunterschiedlich gewichteten", merkt Dekan Günter Saalfrank zu dem Ergebnis an. Weiter heißt es in seinem Bericht: "So betrachteten Kirchenvorsteher/innen das Thema (Gemeinde-) Leitung als vordringlich, während Pfarrer/innen darauf weniger Augenmerk richteten. Bei den Amtshandlungen war es genau umgekehrt." Lesen Sie den vollständigen Bericht mit weiteren Beiträgen der Synodalen Gerhard Ried, Dr. Ulrich Hornfeck und Pfarrer Dr. Florian Herrmann hier. Das Bild zeigt die vier Synodalen aus den Dekanaten Hof und Naila/Münchberg.