Hofer Aktion: Hoffnungsworte in Lockdown-Zeiten

Hof.  Mit großflächigen Bannern an Kirchen, Postkarten sowie Briefen an Schülerinnen und Schülern will das evangelische Dekanat Hof Zeichen der Hoffnung in der Corona-Pandemie setzen.

„In einer Zeit, wo Menschen wegen Covid 19 immer müder und verletzlicher wirken, wollen wir eine hoffnungs- und mutmachende Kirche sein“, betont Dekan Günter Saalfrank. Aus diesem Grund laufe in der Karwoche und zu Ostern die Aktion „Hoffnungsworte“ .   Sieben Sätze aus der Bibel und von prominenten Persönlichkeiten  finden sich auf großen Bannern an 24 Kirchen und auf über 30.000 Postkarten, die in Kirchengemeinden verteilt werden.  Zu den ausgewählten Sprüchen gehören Worte wie  „Das Licht scheint in der Finsternis“ oder „Wunder erleben nur die, die an Wunder glauben“. Neben diesen Hoffnungsworten ist eine Briefaktion für Grundschülerinnen und Schüler unter dem Motto „Hoffnungspost“ geplant.

Die Idee für die kirchliche Aktion in der Karwoche und zu Ostern hatte die Hofer Landessynodale Monika Köppel-Meyer. Ihr Gedanke: „Als Kirche Hoffnung auszustrahlen in den Alltag der Menschen.“ Die ausgewählten  Sprüche auf Bannern, Postkarten und Plakaten sollten Hoffnungsbotschaften in einen Corona-Hotspot sein.

Besonders  Bibelworte und auf die Heilige Schrift bezogene Gedanken von Menschen geben nach Ansicht von Pfarrer Thomas Persitzky, dem Verantwortlichen der Aktion, Kraft in verschiedenen Lebenssituationen: „Sieben Worte – für jeden Tag der Woche eines –  bedeuten, dass es fürs ganze Leben Hoffnung gibt.“

Schulreferent Michael Grell zufolge sollen gerade Kinder spüren, dass sie in Corona-Zeiten nicht vergessen sind. Deshalb enthalte die „Hoffnungspost“ neben Bastelbogen,  Faltkarte  mit biblischer Geschichte und Rezeptvorschlägen auch eine Tüte mit Kressesamen: „Als Zeichen, wie Hoffnung wachsen kann“, so der Pfarrer.