Evangelischer Reformationstag mit Prediger aus Polen

Hof. Erstmals steht am Reformationstag in der Hofer St. Michaelis-Kirche ein Theologe aus Polen auf der Kanzel. Propst Andrzej Fober aus Breslau predigt im Festgottesdienst am 31.Oktober 2019 um 19.30 Uhr in der evangelischen Hauptkirche Hofs. Der Theologe leitet in der Stadt an der Oder eine Gemeinde, die es in Polen nur ein einziges Mal gibt: die deutschsprachige Gemeinde der evangelischen Kirche. Hofs Dekan Günter Saalfrank freut sich auf den Gast: „30 Jahre nach dem Fall der Mauer und dem Ende der Teilung Europas in Ost- und Westblock verkündigt ein Pfarrer aus Polen die frohe Botschaft von Jesus Christus.“

Weiß wird neue Projektstellen-Leiterin

Regnitzlosau. Sarah Maria Weiß heißt die neue Leiterin der Projektstelle "Jugendarbeit und Extremismusprävention" in Regnitzlosau. Die Sozialpädagogin tritt am 1. November die Nachfolge von Jennifer Berneuther an, die im September eine neue berufliche Tätigkeit in Bayreuth übernahm. “Ich freue mich auf die vielfältige Aufgabe und die Begegnung mit Jugendlichen”, erklärt  die neue Projektstellen-Leiterin.

Erklärung des Runden Tisches der Religionen in Hof

Der Runde Tisch der Religionen in Hof verurteilt das Attentat auf die Synagoge in Halle auf das Schärfste. Besonders gedenkt er der beiden Personen, die bei diesem Attentat ums Leben kamen. Die Mitglieder des Runden Tisches sind tief erschüttert, dass extremistische Attentate selbst vor Gotteshäusern nicht Halt machen. Diese sind Stätten des Friedens und nicht des Blutvergießens.

Mahnwachen für das Klima

Hof. Vor der Hofer St. Michaeliskirche finden bis Weihnachten jeweils am Freitag um 14:00 Uhr Mahnwachen für das Klima statt. Veranstaltet werden sie vom Bund Naturschutz (BN) mit Unterstützung des evangelischen Dekanats. Bei der ersten Mahnwache rief Ulrich Scharfenberg von der BN- Kreisgruppe Hof die politisch Verantwortlichen in der Region zu konsequenten klimafreundlichen Maßnahmen auf. Dekan Günter Saalfrank warnte davor, nur Forderungen an andere zu stellen: „Wer mit dem Finger auf andere zeigt, übersieht leicht, dass mindestens drei Finger auf einen selbst weisen.“

Zeichen der Solidarität mit jüdischen Mitbürgern

Hof. Mit einer Mahnwache vor der Hofer Synagoge haben Menschen der oberfränkischen Stadt ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls mit jüdischen Mitbürgern gesetzt. „Sie sollen nach den Ereignissen von Halle spüren, nicht allein zu sein“, betonte Dekan Günter Saalfrank. Er rief zu einer neuen Wachsamkeit auf: Genau hinzuschauen und dort zu widersprechen, wo immer antisemitische Vorurteile verbreitet und Hass geschürt werden.

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