Gottesdienste zum Jubiläum „30 Jahre deutsche Einheit“

Hof/Plauen. Mit zwei Gottesdiensten gedenken Christen aus Oberfranken, Sachsen und Thüringen am 3. Oktober der deutsch-deutschen Einheit vor 30 Jahren. „Die Wiedereinigung vor drei Jahrzehnten war nicht allein Werk von Menschen oder Folge günstiger Umstände, da hatte Gott seine Hand im Spiel“, so der Hofer Dekan Günter Saalfrank. Im ehemals geteilten Dorf Mödlareuth, das wegen seiner Mauer mitten durch die Ortschaft als „Little Berlin“ galt, wird am Tag der deutschen Einheit um 9.30 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert, an dem die leitenden Geistlichen von Kirchenbezirken aus Ost und West mitwirken: Die evangelischen Superintendentinnen Ulrike Weyer (Plauen) und Heidrun Killinger-Schlecht (Schleiz), Dekan Günter Saalfrank (Hof) sowie Pfarrer Hans-Jürgen Wiedow vom katholischen Seelsorgebezirk Hofer Land.

Weiter Online-Übertragungen aus der Hofer St. Michaeliskirche

Hof. An besonderen Tagen im Kirchenjahr werden weiter Gottesdienste online aus der Hofer St. Michaeliskirche im Internet übertragen. Nach den Worten von Dekan Günter Saalfrank wird dies heuer voraussichtlich am 1. Advent und am Heiligen Abend sein. „Am 24.Dezember kann so die Christvesper zuhause am Bildschirm oder am Laptop live mitverfolgt werden.“ Gerade an diesem Tag seien die coronabedingten Einschränkungen deutlich zu spüren, dass nur eine begrenzte Zahl von Personen den Heilig-Abend-Gottesdienst in der Kirche mitfeiern kann.

Landesbischof betroffen von drohender Abschiebung eines Kirchenvorstehers

Hof. Tief betroffen von der drohenden Abschiebung eines Hofer Kirchenvorstehers nach Afghanistan hat sich der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm gezeigt. "Es betrübt mich sehr, dass ein Kirchenvorsteher einer evangelischen Kirchengemeinde in Bayern von Abschiebung bedroht ist“, sagte er gegenüber der Süddeutschen Zeitung. Der Bischof hofft, dass in Gesprächen mit Verantwortlichen "eine Lösung gefunden werden kann". Die Abschiebung müsse verhindert werden.

Drohende Abschiebung: Kirchenvorstand schreibt Söder

Hof. Wegen der drohenden Abschiebung eines Kirchenvorstehers hat sich der Kirchenvorstand der Hofer Michaeliskirche-Gemeinde mit einem offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder gewandt. „Großes Unverständnis und starke Betroffenheit hat bei uns die Nachricht ausgelöst, dass unser Kirchenvorstands-Mitglied Naser R. nach Afghanistan abgeschoben werden soll“, heißt es in dem Schreiben. Naser R., der Ende Oktober 2016 in der Gemeinde getauft wurde, bringe sich seitdem ehrenamtlich in der Gemeinde ein. Seit Ende 2018 gehöre er dem erweiterten Kirchenvorstand an. Naser sei „sehr gut integriert, steht kurz vor einer Ausbildung und ist ein unbescholtener Mensch“.

Mehrfach-Premiere für Hofer Landessynodale

Hof/Geiselwind. Für die Bereichsleiterin Monika Köppel-Meyer aus Döhlau war es in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Erstmals nahm sie an einer Tagung der evangelischen Landessynode in Bayern teil. Die Döhlauerin war als gewählte Vertreterin aus dem Dekanat Hof bei der konstituierenden Sitzung des Kirchenparlaments im unterfränkischen Geiselwind dabei. Anders als bisher fand die Tagung coronabedingt nicht in kirchlichen Räumen, sondern in der Eventhalle eines Autohofs statt. Zum ersten Mal gab es digitale Wahlen.

Die Bibel als „Navi fürs Leben“

Hof. Die Bibel als „Navi fürs Leben“ – so beschrieben Kaplan Sebastian Schiller und Dekan Günter Saalfrank beim ersten Hofer Autogottesdienst die Heilige Schrift. Sie gebe Wegweisung und Orientierung für den Alltag, betonten die Geistlichen bei der ökumenischen Feier auf dem Volksfestplatz, bei der die Autositze zur Kirchenbank wurden und die Predigt das Autoradio kam. Auch eine Orgel kam zum Einsatz:

Seiten

Subscribe to Evangelisches Dekanat Hof RSS