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fordert Bush zu stärkerem Friedensengagement im Irak auf
Vatikanstadt (epd). Papst Johannes Paul II. hat US-Präsident George W.
Bush zu verstärkten Friedensbemühungen im Irak aufgefordert. Angesichts
des Folterskandals mahnte das katholische Kirchenoberhaupt Bush bei
einer Privataudienz am Freitag im Vatikan zu Respekt vor den
Menschenrechten. Der Präsident würdigte den Papst bei seinem Besuch als
"Symbol der Freiheit". Er habe den Menschen "Mut zum Kampf gegen
Ungerechtigkeit und Unterdrückung" gegeben.
Die Position des Vatikan in Sachen Irak-Krieg habe sich nicht verändert,
betonte der Papst. Johannes Paul II. hatte sich vom Beginn der Golfkrise
an gegen einen Präventivkrieg ausgesprochen und diesen mit zahlreichen
Appellen sowie auf diplomatischem Weg zu verhindern versucht. Der Irak
müsse so rasch wie möglich wieder volle Souveränität erhalten, mahnte er
bei der von schärfsten Sicherheitsvorkehrungen begleiteten Visite.
Zum Zeichen der Anerkennung überreichte Bush Johannes Paul II. die
Freiheitsmedaille des US-Kongresses. Gegenüber dem sichtlich
angestrengten Papst betonte Bush: "Wir werden für Freiheit und die
Menschenwürde arbeiten, um Frieden und Mitgefühl zu verbreiten",
versicherte er, bevor er gemeinsam mit Außenminister Colin Powell zu
Gesprächen mit Kardinal Staatssekretär Angelo Sodano zusammentraf.
Bei der 15-minütigen Begegnung forderte Johannes Paul II. Bush zudem auf,
sich um eine Rückkehr von Israelis und Palästinensern an den
Verhandlungstisch zu bemühen. "Ohne einen derartigen Einsatz werden
weder der Krieg noch der Terrorismus überwunden." Für die Lösung der
Konflikte im Nahen Osten rief der Papst seinen Gast ferner zu mehr
Zusammenarbeit mit den europäischen Staaten auf. (4.6.2004) |
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ÖKR-Generalsekretär Kobia besorgt über
Konflikte im Irak und Nahost - Treffen mit Kofi Annan
New York/Genf (epd). Der Generalsekretär des
Ökumenischen Rats der
Kirchen (ÖRK), Sam Kobia, hat sich besorgt über die Konflikte im
Irak und im Nahen Osten geäußert. Die eskalierende Gewalt im Irak
schaffe eine kritische Situation, sagte Kobia bei seinem ersten Treffen
mit UN-Generalsekretär Kofi Annan in New York, wie der Weltkirchenrat am
Mittwoch in Genf mitteilte.
Kobia sprach sich als erstes für einen "Rückzug der USA von allen zivilen
Angelegenheiten" aus. Im Irak müsse zudem eine Institution für Frieden
und Versöhnung geschaffen werden, die auch das Handeln der
Besatzungsmächte einbezieht. Der methodistische Theologe Kobia aus Kenia
ist seit Januar Generalsekretär des ÖRK, dem 342 protestantische,
anglikanische und orthodoxe Kirchen in mehr als 120 Ländern angehören.
Mit Blick auf den Nahost-Konflikt äußerte sich Kobia skeptisch über die
Erfolgschancen des als "Fahrplan" (Road Map) bekannt gewordenen
Friedensplans. Dagegen helfe die informelle Genfer Nahost-Initiative den
Menschen auf beiden Seiten, Klischees zu überwinden und gegenseitiges
Verständnis zu entwickeln. Der nichtoffizielle Genfer Friedensplan, den
frühere palästinensische und israelische Unterhändler im Dezember 2003
vorstellten, sieht ein umfassendes Abkommen über eine Zweistaatenlösung
vor.
Kobia und Annan plädierten für eine Ausweitung des Dialogs zwischen den
Religionen, besonders zwischen Christen und Muslimen. Ziel müsse die
Überwindung von Vorurteilen und Konflikten sein. Kobia begrüßte, dass
die Vereinten Nationen den 21. September zum Tag des Weltfriedens
erklärt haben. Er werde dem Weltkirchenrat vorschlagen, die
Mitgliedskirchen zu Friedensgebeten an diesem Tag aufzurufen.
(05420/20.5.2004)
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Folter im Irak: Bischöfin
Käßmann fordert UN-Polizei
Hamburg (epd). Angesichts der Folter-Bilder aus dem Irak hat die
hannoversche Bischöfin Margot Käßmann den Einsatz von UN-Kräften mit
Polizeifunktion gefordert. Nur eine Autorität wie die Vereinten Nationen
könne die unabdingbare Geltung der Menschenwürde im Irak
wiederherstellen, sagte die Bischöfin am Montagabend im "Talk vor
Mitternacht" im NDR-Fernsehen (Hamburg).
Die Folterungen US-amerikanischer und britischer Truppen in irakischen
Gefängnissen bedeuteten einen "Autoritätsverlust der Demokratie auf
lange Zeit", sagte Käßmann weiter. Die Bilder seien "Dokumente der
Erniedrigung aller ersten Grades". Wegen des oft "zur Schau gestellten
Christentums" der US-Regierung seien zudem "neue und fatale Konflikte"
im Dialog der Religionen zu befürchten.
Heiner Bielefeldt, Leiter des Deutschen Instituts für Menschenrechte
(Berlin), warnte davor, das Problem der Folter zu personalisieren. Diese
"schier unerträglichen" Verletzungen der Menschenrechte seien vielmehr
"Teil eines Systems". Auch im US-Internierungslager Guantanamo Bay seien
die Genfer Konventionen außer Kraft gesetzt, so Bielefeldt. Der "Kampf
gegen den Terror" habe systematisch "Zonen der Rechtlosigkeit"
geschaffen, die schon in der Ausbildung und dem Drill von Soldaten ihren
Anfang nähmen. (05023/11.5.2004) |
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US-Kirchenrat fordert
Kurswechsel in Irakpolitik
New York (epd). Der
Nationale Kirchenrat der
USA hat sich für einen "Kurswechsel" der Irakpolitik von Präsident
George W. Bush ausgesprochen. Der Übergang zu einem von Irakern
regierten Land müsse von den Vereinten Nationen koordiniert werden,
heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung. Die
gegenwärtige US-Politik sei für "Amerika und die Welt" gefährlich und
rufe neue Gewalt hervor, warnte der größte ökumenische Verband in
Nordamerika.
Der Kirchenrat äußerte sich besorgt über einen "Kreislauf der Gewalt".
Diese Besorgnis sei jetzt bestätigt worden durch die "schrecklichen
Bilder" der Misshandlung von Gefangenen im Irak. Der Kirchenrat vertritt
etwa 50 Millionen protestantische, anglikanische und orthodoxe Christen.
Ihm gehören 36 Kirchen mit etwa 140.000 Gemeinden an. (05062/11.5.2004) |
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Diakonie setzt nach Anschlägen Arbeit im Irak fort
Berlin (epd). Trotz der neuen Bombenanschläge in Bagdad
will die
Diakonie-Katastrophenhilfe ihre Arbeit in
der irakischen Hauptstadt fortsetzen. Ihr deutscher Mitarbeiter vor Ort
habe mitgeteilt, dass sich die Lage für ihn nicht geändert habe,
berichtete Sprecherin Gesine Wolfinger am Montag dem epd in Berlin.
Die Sicherheitslage sei allerdings gerade in Bagdad sehr schlecht,
bestätigte Wolfinger. Noch sei jedoch nicht eindeutig geklärt, ob einer
der beiden Anschläge am Montagmorgen tatsächlich gegen das
Internationale Komitee des Roten Kreuzes gerichtet gewesen sei.
Beobachter hatten aus Bagdad berichtet, dass ein Auto in der Nähe des
Gebäudes des Roten Kreuzes explodiert sei.
Oberstes Prinzip für ihre Helfer sei Freiwilligkeit, betonte Wolfinger.
Wenn ihr Mitarbeiter seine Arbeit nicht fortsetzen wolle, werde er
abgezogen. Hauptsächlich arbeitet die Diakonie-Katastrophenhilfe mit den
Kirchen vor Ort und lokalen Helfern zusammen. Schwerpunkt der Arbeit ist
die Versorgung von Krankenhäusern mit Medikamenten. (27.10.2003)
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Diakonie-Katastrophenhilfe
warnt vor Missbrauch humanitärer Hilfe
Berlin (epd). Die
Diakonie-Katastrophenhilfe hat sich
entschieden gegen eine staatliche Kontrolle der Arbeit von Hilfswerken
in Krisenregionen gewandt. Humanitäre Hilfe dürfe nicht, wie im Irak
geschehen, zu politischen oder militärischen Zwecken missbraucht werden,
sagte die Direktorin des evangelischen Hilfswerkes, Cornelia
Füllkrug-Weitzel, am Mittwoch vor Journalisten in Berlin.
Mit rund 64 Millionen Euro erzielte die Organisation 2002 die höchsten
Spendeneinnahmen ihrer Geschichte. Allein 60 Millionen Euro wurden für
die Opfer der Jahrhundert-Flut in Deutschland und den östlichen
Nachbarländern gespendet. Als "beschämend" bezeichnete es
Füllkrug-Weitzel, dass durch die Elbeflut viele "weitaus schlimmere
Katastrophen auf unserem Globus nahezu vergessen wurden". Im südlichen
Afrika hätten etwa 14 Millionen Menschen Hunger gelitten.
Angesichts der Erfahrungen im Irak sagte die evangelische Theologin
weiter, die Neutralität und Unabhängigkeit von nichtstaatlichen
Hilfswerken müssten als wichtigste Prinzipien ihrer Arbeit erhalten
bleiben. Der Versuch der US-Regierung, den Irak-Krieg mit humanitären
Gründen zu rechtfertigen und die Hilfswerke dafür einzuspannen, gebe
Anlass zu "allertiefster Sorge".
Insgesamt finanzierte die Diakonie-Katastrophenhilfe im vergangenen Jahr
176 Programme in 51 Ländern. Die Hilfe sei unter anderem den Opfer
vergessener Kriege und Bürgerkriege zu Gute gekommen, so die Direktorin
und nannte Flüchtlinge in Palästinensergebieten, Tschetschenien und
Afghanistan. (30.7.2003) |
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EKD-Ratsvorsitzender:
Christen sollen sich für Frieden einsetzen
Bonn (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat die Christen an Pfingsten
zum Einsatz für den Frieden in der Welt aufgerufen. Die Botschaft Jesu
gebe Kraft zur Überwindung von Gewalt, sagte Kock am Pfingstmontag in
der Kreuzkirche Bonn. Das gelte auch für die aktuellen Krisenherde in
Afrika oder dem Mittleren Osten. Christen dürften vor den
Herausforderungen nicht resignieren.
So müsse in Kongo der Friede gesichert werden, um eine noch größere
Katastrophe zu vermeiden, fügte Kock hinzu. «Der Erfolg des Krieges
heiligt die Mittel nicht». So hätten die USA im Irak zwar den Krieg,
aber nicht den Frieden gewonnen.
Zum Frieden gehöre auch die Befreiung von Vorurteilen, sagte Kock weiter.
Gottes Geist helfe dabei, die Gesellschaft aus den «kollektiven
Vorurteilen» zu befreien, etwa solchen, die zu dem «schrecklichen
Antisemitismus oder zu einem stupiden Antiamerikanismus» führen. Der
Frieden Jesu gebe den Menschen Kraft, um die Ursachen der Friedlosigkeit
zu überwinden. (08.06.03)
Die Predigt im vollen Wortlaut |
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Interreligiöser
Friedensappell an US-Präsident Bush
Chicago (epd). In den USA haben christliche, islamische
und jüdische Geistliche an Präsident George W. Bush appelliert, in der
nationalen Sicherheitsstrategie auf die Drohung mit Atomwaffen zu
verzichten. Auf einem Treffen am Mittwoch (Ortszeit) in Chicago
erklärten mehr als 75 Vertreter des Christentums, des Islams und des
Judentums, der Irak-Krieg sei Anlass zur Besinnung auf gewaltfreie Wege
zu einer besseren Welt. Das "grobe Instrument" Krieg löse langfristig
keine Probleme. Die Besatzung des Irak müsse zügig beendet werden.
Die Welt stehe an einem Scheideweg, heißt es in der gemeinsamen Erklärung.
Man habe die Wahl zwischen einer Zukunft der globalen Solidarität und
einer Welt, in der Kriege nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zur
Durchsetzung politischer Ziele geführt werden. Menschen des Glaubens
müssten sich besinnen, dass "wirkliche Sicherheit" nur von Gott komme,
erklärten die Versammelten, darunter der Generalsekretär des Nationalen
Kirchenrates der USA, Bob Edgar.
Juden, Muslime und Christen strebten gleichermaßen eine Welt des Friedens
und der Gerechtigkeit an. Sie müssten sich verstärkt zu Wort melden,
heißt es in der Erklärung weiter. Die Geistlichen kündigten eine
internationale Konferenz religiöser Führungspersönlichkeiten an. Ziel
sei, die "hasserfüllte Rhetorik und die Gewalt im Namen der Religion" zu
überwinden. (1.5.2003) |
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Kock: Krieg darf
nicht als Mittel der Politik akzeptiert werden
Frankfurt a.M. (epd). Die beiden großen Kirchen in
Deutschland haben an Ostern zur Überwindung von Krieg und Gewalt und zum
Aufbau einer gerechten Nachkriegsordnung im Irak aufgerufen. Krieg dürfe
nicht als Mittel der Politik akzeptiert werden, sagte der
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred
Kock. Durch Krieg könnten niemals Klarheit und Frieden geschaffen
werden, mahnte der Vorsitzende der katholischen Deutschen
Bischofskonferenz, der Mainzer Kardinal Karl Lehmann.
Nach dem Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein stelle sich manchen
die Frage, ob der Krieg nicht doch eine akzeptierte Möglichkeit der
Politik sei. Doch dies sei nur ein Versuch, den Tod von Tausenden
Menschen zu beschönigen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Kock in einer
Predigt am Ostermontag im westfälischen Burgsteinfurt.
Der Mainzer Kardinal Lehmann hatte in seiner Osterpredigt am Sonntag zu
Frieden und Versöhnung aufgerufen. Niemals dürfe man sich bei
Gewaltanwendung auf Gott berufen, sagte Lehmann im Mainzer Dom. Der
Unfriede sei ein "tiefes und weit reichendes Zeichen unserer
Heillosigkeit", beklagte der Kardinal. Der Frieden komme nur zu Stande,
"wenn wir Menschen bereit sind zur Zurücknahme unserer oft einseitigen
Ansprüche, zur Verständigung und zur Versöhnung".
Evangelische Bischöfe erinnerten in ihren Osterpredigten und
Osterbotschaften an das Leiden der irakischen Zivilbevölkerung und
riefen zu Spenden auf. "Wir müssen mit dafür sorgen, dass ein soziales
und gerechtes Gemeinwesen aufgebaut werden kann und Menschen in den
Krankenhäusern wieder ärztlich versorgt werden", sagte der pfälzische
Landesbischof Eberhard Cherdron in Speyer.
Die Hoffnung auf ein möglichst rasches Ende aller Kampfhandlungen im Irak
bekundete der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und
Nassau, Peter Steinacker. Noch fehle aber eine klare Vorstellung über
die neue Friedensordnung. Dieses Versäumnis könne neue Gewalt nach sich
ziehen, warnte Steinacker in einem Osterbrief an die Gemeinden. Auch die
Rolle der Vereinten Nationen bei der Neuordnung des Irak sei weiter
unklar.
Mindestens 1.200 irakische Zivilisten seien während des Krieges getötet
und weit über 5.000 verwundet worden, sagte Kirchenpräsident Helge
Klassohn von der Landeskirche Anhalts. Auch seien viele tausend Soldaten
ums Leben gekommen. "Während wir Ostern feiern, haben die Menschen im
Irak den Alltag des Krieges und seine Folgen auszuhalten", erklärten der
thüringische Landesbischof Christoph Kähler und der Bischof der
Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, in einem gemeinsamen Osterbrief.
Der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich hob in seiner Osterpredigt
in München die frohe Botschaft der Auferstehung trotz aller Schrecken
der Zeit hervor. Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner
bezeichnete Krieg, Hunger und Gewalt als Resultat des "verweigerten
Ostern". Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff nannte die
Friedensbotschaft den zentralen österlichen Auftrag der Christen. Nur
die Kraft der Versöhnung, der Liebe und des Glaubens könnten Ohmacht,
Angst und Gewalt in der Welt überwinden. (21.4.03) |
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Kirchen mahnen an
Karfreitag Ende der Gewalt im Irak an
Frankfurt a.M. (epd). Evangelische Bischöfe haben an
Karfreitag ein Ende der Gewalt im Irak angemahnt. Die Spirale der Gewalt
könne nur durch den Weg der Versöhnung durchbrochen werden, sagte der
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred
Kock, in seiner Predigt in Köln. Er rief zudem zur Überwindung der
Folgen des Irak-Krieges auf. In vielen Karfreitagsgottesdiensten, in
denen die Christen an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz erinnern,
wurde diesmal auch der leidenden Bevölkerung im Irak gedacht.
Kock wies in seiner Karfreitagsbotschaft auf die große Zahl der Opfer im
Irak-Krieg hin. Auch nach dem Sieg der US-geführten Truppen seien die
Leiden der irakischen Zivilbevölkerung, zerbombte Stadtteile, Überfälle
und Plünderungen unübersehbar. "Der Frieden ist noch nicht gewonnen",
sagte der oberste Repräsentant von rund 27 Millionen Protestanten.
Auch der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich betonte, das
Schicksal der Menschen im Irak sei nach dem so genannten Kriegsende
nicht "weniger grausam" geworden. Ausgehend von dem Vorbild Jesu Christi
wäre es die Aufgabe der Christen gewesen, "rechtzeitig nach friedlichen
Lösungen" zu suchen, sagte er in einem Karfreitagsgottesdienst in
Kempten.
Die "sinnlosen Opfer von Kriegen und Gewalt" könnten der Welt nicht zu
ihrem Heil verhelfen, sagte der badische Landesbischof Ulrich Fischer in
Karlsruhe. Jesus Christus habe sich dagegen freiwillig und
stellvertretend "in völliger Hingabe" am Kreuz für die Menschen
geopfert.
Der braunschweigische evangelische Bischof Friedrich Weber bezeichnete den
Karfreitag als "Tag der Opfer". Besonders im Irak und im
israelisch-palästinensischen Konflikt werde die "Hoffnung auf Frieden in
Gerechtigkeit" mit Füßen getreten, sagte Weber im Braunschweiger Dom.
Die Prediger riefen auch zum Engagement des Einzelnen auf. Wer aus dem
Glauben lebe, könne sich nicht mit Krieg, Verelendung, Unterwerfung und
Ausnutzung abfinden, sagte der hessen-nassauische Kirchenpräsident Peter
Steinacker. Der Kreuzestod Jesu zeige, wie Gott sich selbst "in seiner
großen Passion dem Schmerz der Welt unterworfen" und sie dadurch
verändert habe. (18.4.2003) |
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EKD-Ratsvorsitzender Kock:
Welt nicht in Gut und Böse einteilen
Berlin (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat im Zusammenhang des
Irak-Kriegs vor einer Einteilung der Welt in eine gute und eine böse
Hälfte gewarnt. Nach den Attentaten vom 11. September 2001 herrsche in
den USA große Angst, erklärte Kock am Sonntag im Berliner Dom. Die
Menschen dort sehnten sich nach einer Regierung, die etwas Starkes tue,
um den Leuten diese Angst zu nehmen. Das erkläre auch die große
Zustimmung zum Krieg gegen Saddam Hussein. Doch eine solche
Polarisierung in Gut und Böse widerspreche der biblischen Botschaft.
Die Welt dürfe nicht mit Waffen von etwas Neuem und angeblich Besserem
überzeugt werden, so Kock nach einer vorab verbreiteten EKD-Erklärung.
Ein Miteinander gelinge nach christlicher Überzeugung nur mit Rücksicht
auf den anderen. Zu den zahllosen Negativbeispielen dieser Welt gehörten
auch die "Lügen der Diplomaten und Geheimdienste, die uns weismachen,
zum Krieg im Irak hätte es keine Alternativen gegeben; wenn auch ein
frommer Präsident mit seinen Gebeten der Welt das weiszumachen sucht",
fügte Kock in seiner Palmsonntagpredigt hinzu. (13.04.03) |
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Kock gegen
Weltordnung unter "Pax Americana"
Düsseldorf (epd). Die Vereinten Nationen müssen nach
Ansicht des EKD-Ratsvorsitzenden Manfred Kock wieder die führende Rolle
bei der Lösung von Konflikten spielen. Es sei auf Dauer nicht sinnvoll,
"eine Weltordnung unter einer Pax Americana zu haben", sagte Kock am
Dienstag in Düsseldorf mit Blick auf den US-geführten Irak-Krieg. Für
ihn stehe außer Frage, dass die Welt durch den Krieg nicht sicherer
geworden sei, betonte der höchste Vertreter der Evangelischen Kirche in
Deutschland (EKD) in einem epd-Gespräch.
An kirchliche Hilfsorganisationen wie Diakonie und Caritas appellierte er,
bei der Hilfe die nötige Unabhängigkeit zu bewahren. "Ein Einbetten
humanitärer Hilfe in militärische Konzepte" dürfe nicht hingenommen
werden, unterstrich Kock. Die Prioritäten der Helfer dürften nicht nach
der Einschätzung von Generälen gesetzt werden.
Kock forderte die Deutschen zu Spenden für die irakische Bevölkerung auf.
Diese Hilfen seien nötig, auch wenn die US-geführte Koalition die
Schäden durch den Krieg verursacht habe. "Wir müssen uns humanitär
beteiligen", unterstrich der rheinische Präses.
Er warnte erneut vor einer Radikalisierung des Islam. Sie sei in einigen
Ländern bereits an den Protesten gegen den Krieg zu beobachten,
beispielsweise in Ägypten. "Das Ende dieses Krieges ist nicht das Ende
des Schreckens", prophezeite der EKD-Ratsvorsitzende. Im Nahost-Konflikt
könnte nach Kocks Ansicht eine Lösung leichter geworden sein, weil die
Risiken eines Krieges nun offensichtlich geworden seien. (08.04.03) |
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Sorge um
Zivilbevölkerung im Irak wächst - Hilfswerke warnen
Berlin/Genf (epd). Wegen der anhaltenden Kämpfe und
Bombenangriffe im Irak wächst bei Hilfsorganisationen die Sorge um die
Zivilbevölkerung. Die Bundesregierung und mehrere Hilfsorganisationen
appellierten am Dienstag an die Kriegsparteien, die Koordination der
humanitären Hilfe den Vereinten Nationen zu übertragen. Es dürfe keinen
Missbrauch für militärische Ziele geben. Die Bundesregierung
bekräftigte, es stünden 50 Millionen Euro für die Irak-Hilfe bereit.
In der umkämpften Stadt Basra sind nach Angaben des Kinderhilfswerks
UNICEF rund 100.000 Kinder unter fünf Jahren wegen der beschädigten
Wasserversorgung von Krankheiten bedroht. Viele der ohnehin schlecht
ernährten Kinder seien dadurch in Lebensgefahr, sagte UNICEF-Direktorin
Carol Bellamy in Genf.
Unterdessen blieb die erwartete Flüchtlingswelle zunächst aus. Während
innerhalb des Irak offenbar mehrere tausend Menschen ihre Heimatorte
verließen, gibt es nach UN-Angaben bisher keine Flüchtlingsströme in
Nachbarländer. Allerdings seien etwa 22.000 Menschen in die irakische
Stadt Nowsud nahe der iranischen Grenze gezogen, so der Sprecher des
UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Kris Janowski in Genf.
Etwa 5.000 Vertriebene verließen nach Informationen des
Welternährungsprogramms offenbar die Städte Mosul, Kirkuk und Erbil in
Richtung Norden. Die Situation sei unübersichtlich. Berichte über bis zu
500.000 Binnenflüchtlinge im Nordirak könnten von Rot-Kreuz-Mitarbeitern
vor Ort zurzeit "nicht bestätigt werden", sagte der Sprecher des
Deutschen Roten Kreuzes, Lübbo Roewer, dem epd in Berlin.
Nach Einschätzung der Caritas scheuen viele Iraker eine Flucht, weil sie
dann aus dem staatlichen Lebensmittelverteilprogramm in ihrer Stadt
herausfallen. Nach Jordanien seien mehrere hundert Kilometer Wüste zu
durchqueren, dies erfordere Autos, Geld und Benzin, sagte
Caritas-Sprecher Mathias Schüth in Freiburg. Amnesty international
vermutet, dass die Ausgangssperre die Menschen an der Flucht hindern
könnte. Wer zur Sperrzeit unterwegs sei, könne von irakischen
Sicherheitskräften sofort erschossen werden.
Die humanitäre Hilfe im Irak läuft nach Einschätzung von Diakonie und
Caritas Gefahr, militärisch-strategisch missbraucht zu werden. "Es gibt
derzeit ein schweres Ringen zwischen USA und den Vereinten Nationen
darüber, wer die Hilfe koordiniert", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel,
Direktorin der Diakonie-Katastrophenhilfe in Stuttgart, in einem
epd-Gespräch.
Auch die katholische Caritas forderte am Dienstag, die Koordination der
Hilfe müsse bei den UN liegen, um die Neutralität zu garantieren. "Wir
sehen eine große Gefahr für die Unabhängigkeit der Hilfe", sagte
Sprecher Schüth dem epd. Die Caritas werde in jedem Fall "gehörige
Distanz zu den Armeen halten". Auch der Zusammenschluss "Aktion
Deutschland hilft", dem neun Hilfswerke angehören, forderte eine
UN-Koordination für die Irak-Hilfe.
Die USA versuchen laut Diakonie durch Geld und logistische Unterstützung,
Hilfswerke in Koordinierungsbüros an sich zu binden. "Dazu gehört dann
auch ein privilegierter Zugang in bestimmte Regionen, gewissermaßen im
Marschgepäck des Militärs", so Füllkrug-Weitzel.
Die Direktorin lehnte es ab, sich "in Allianzen zu begeben mit
Regierungen, die den Krieg führen". ACT (Action by Churches Together),
ein internationales Netz kirchlicher Hilfsorganisationen, dem auch die
Diakonie-Katastrophenhilfe angehört, wolle daher im Irak-Krieg kein Geld
von der britischen und der US-Regierung annehmen. (25.3.03)
Mehr aktuelle Informationen
zur humanitären Lage im Irak und wofür Ihre Spende gebraucht wird finden
Sie unter:
http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/ und
http://www.unicef.de/ |
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Kirchen
in aller Welt verurteilen Krieg gegen Irak
Frankfurt/Vatikanstadt/Genf (epd). Die Kirchen in aller
Welt haben am Donnerstag den Beginn des Krieges gegen den Irak scharf
verurteilt. Der Militäreinsatz im Mittleren Osten sei unmoralisch,
erklärte der Weltkirchenrat in Genf. Der Vatikan bezeichnete die
Bombardierung Bagdads durch das amerikanische Militär als illegal. Die
Kirchen in Deutschland kritisierten das Scheitern der Politik.
Papst Johannes Paul II. betete in der Frühmesse für die irakische
Bevölkerung, wie das italienische Fernsehen berichtete. Das
Kirchenoberhaupt hatte sich in den vergangenen Wochen immer wieder
eindringlich für eine friedliche Lösung der Irak-Krise eingesetzt und
Staatsmänner aus aller Welt im Vatikan empfangen. Auf den Beginn des
Krieges reagierte der Vatikan am Donnerstag bestürzt.
Ein Vatikansprecher äußerte sein Bedauern darüber, dass der Weg der
Verhandlungen für eine friedliche Lösung gemäß dem Völkerrecht
unterbrochen worden sei. Zugleich kritisierte der Vatikan die irakische
Führung, die die Resolutionen der Vereinten Nationen missachtet habe.
"Dieser Krieg ist jenseits jeder Legalität, Legitimität und
internationalen Legitimation", hatte zuvor der Direktor von Radio
Vatikan, Kardinal Roberto Tucci, erklärt.
Alle deutschen Kirchen riefen zur Fortsetzung der Friedensgebete auf.
"Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein", bekräftigten die
Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl
Lehmann, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD),
Manfred Kock, und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, der
methodistische Bischof Walter Klaiber.
Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Konrad
Raiser, bezeichnete den Militärangriff als politisch gefährlich und
kulturell unklug. Die USA und ihre Verbündeten unterliefen das
internationale Recht, das in den vergangenen 50 Jahren mühsam aufgebaut
worden sei. Die friedlichen Mittel zur Beilegung des Konflikts seien bei
weitem nicht ausgeschöpft worden, so die Gemeinschaft von 342 Kirchen
auf allen Kontinenten.
Der Krieg in der Golfregion sei auch rechtlich nicht erlaubt, unterstrich
der EKD-Ratsvorsitzende in einem epd-Gespräch. Der Angriff widerspreche
dem Wortlaut der UN-Charta, so Kock. Zahlreiche Repräsentanten
evangelischer Landeskirchen und katholischer Diözesen kritisierten den
Militäreinsatz scharf. Der Berliner evangelische Bischof Wolfgang Huber
sprach von einer Katastrophe für die Menschen in der Region. "Tötende
Gewalt gegen Menschen ist immer eine der schwersten Formen der Schuld,
die Menschen auf sich laden können." (20.3.03) |
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Internationale Kirchenführer warnen in Washington vor Irakkrieg
Bei einem Treffen in Washington D.C. haben sich Kirchenführer aus Europa
und den USA am Mittwoch, den 26. Februar, erneut für eine friedliche
Lösung des Irakkonfliktes ausgesprochen. Die internationalen
Kirchenvertreter, darunter auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Kock, bekräftigten in einer
Resolution, dass sie einen Krieg gegen den Irak für unmoralisch und
unklug halten. Kock leitet eine Delegation der EKD, die sich zur Zeit
auf einer Reise durch die USA befindet.
Sie seien bestrebt, durch ihr Treffen und gemeinsames Gebet zu einer
Verhinderung eines Krieges beizutragen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende
vor dem Sitz des amerikanischen Kongresses auf Capitol Hill. "Ich weiß,
dass das möglicherweise nichts bewirkt", so Kock. "Aber es ist wichtig,
dass die Menschen wissen: Es darf nicht gegen die Kinder und gegen die
Zivilbevölkerung gehen."
Ein Krieg sei Ursache von unermesslichem Leid, heißt es in der Erklärung,
die unter anderem von Reverend Al McDonald als Vertreter von Kirchen aus
Großbritannien und von Jim Winkler von der Vereinigen Methodistischen
Kirche (United Methodist Church) in den USA unterzeichnet wurde.
Der Ratsvorsitzende warnte vor einer religiösen Begründung eines Krieges:
"Die Verbindung von Religion und der Begründung von Krieg ist immer ein
großes Problem", so Kock.
Die Delegation der EKD wird sich noch bis zum 9. März in den USA aufhalten
und dort Gespräche mit Vertretern von Kirchen, des UN-Sicherheitsrates
und der Wirtschaft führen.
Hannover, den 27. Februar 2003, Pressestelle der EKD |
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Kock lehnt
religiöse Rechtfertigung eines Irak-Krieges ab
Berlin (epd). Kurz vor Antritt einer USA-Reise hat der
Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred
Kock, die religiöse Rechtfertigung eines Irak-Krieges durch US-Präsident
George W. Bush kritisiert. Die von Bush propagierte Einteilung der Welt
in Gut und Böse sei nicht akzeptabel, sagte Kock am Dienstag in Berlin
dem "InfoRadio" von SFB und ORB. Statt den Krieg religiös zu
rechtfertigen müssten alle Anstrengungen unternommen werden, ihn zu
vermeiden, forderte Kock. Bush hatte es unter anderem als "gottgegebenen
Auftrag" der USA bezeichnet, sich "zu verteidigen und die Welt zum
Frieden zu führen".
Kock warnte davor, Krieg wieder als normales Mittel der Politik anzusehen.
Dieser käme nur dann als äußerste Möglichkeit in Betracht, wenn eine
akute Bedrohung von Menschenrechten vorläge. Doch selbst dann könne
Krieg nicht als gerecht angesehen werden, da bei einem Waffeneinsatz
immer viele Unschuldige in Mitleidenschaft gezogen würden. Viele der
Waffen seien zudem von westlichen Staaten in den Irak geliefert worden.
Die Abreise der EKD-Delegation in die USA war für Dienstagnachmittag
vorgesehen. Die Reise sei nicht durch den drohenden Krieg veranlasst,
sondern langfristig vorbereitet gewesen, sagte Kock weiter. Die
Delegation, der nach EKD-Angaben unter anderen die Landesbischöfe Axel
Noack (Magdeburg) und Johannes Friedrich (München) sowie der
Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe (CDU) angehören, wird bis zum 9.
März außer Washington noch Chicago, Cleveland und New York besuchen.
Geplant sind zahlreiche Treffen mit Vertretern von Kirchen, Verbänden,
dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. (25.2.03) |
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Bischöfe
kritisieren religiös begründete Machtpolitik von Bush
Berlin/Köln (epd). Im Streit um das Vorgehen der
US-Regierung im Irak-Konflikt hat der Berliner evangelische Bischof
Wolfgang Huber am Donnerstag vor einer religiös motivierten Machtpolitik
gewarnt. Auch die hannoversche Bischöfin Margot Käßmann unterstrich,
dass in der Frage des Irak-Krieges nicht religiös argumentiert werden
dürfe.
Es liege ihm fern, die persönliche Frömmigkeit von US-Präsident Georg W.
Bush in Zweifel zu ziehen, sagte Huber der "Berliner Zeitung". "Aber in
der Art und Weise, in der er Elemente des christlichen Glaubens zur
Rechtfertigung seiner Politik verwendet, ist er schlecht beraten."
Huber wandte sich nachdrücklich dagegen, Kritik an der US-amerikanischen
Politik mit Anti-Amerikanismus gleichzusetzen. Wer gegen einen drohenden
Irak-Krieg auf die Straße gehe, "demonstriert doch nicht gegen Amerika",
betonte der Bischof. Er habe nirgendwo schärfere Kritik am gegenwärtigen
Kurs der Bush-Regierung gehört als in den USA selbst.
Zur Kritik an der Bundesregierung und ihrer Politik im Irak-Konflikt sagte
Huber, es brauche sich niemand dafür zu schämen, wenn Deutschland in der
Welt dadurch auffalle, "dass seine Regierung, seine Bevölkerung und
seine Kirchen besonders deutlich für den Frieden und gegen die Anwendung
militärischer Gewalt auftreten".
Landesbischöfin Käßmann betonte im Deutschlandfunk (Köln), im Fall eines
möglichen Irak-Krieges handele es sich um eine politische Frage. Die
religiös begründeten Äußerungen von US-Präsident bereiteten ihr deshalb
Probleme. Man müsse auf Abrüstung im Irak drängen, so die Bischöfin.
Dies dürfe aber nur ohne Blutvergießen geschehen, notfalls mit Tausenden
von UN-Inspektoren. (13.2.03) |
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Verantwortliche der Kirchen vereint gegen einen Krieg im Irak
Kirchenführer aus Europa, den USA und dem Nahen Osten
haben sich am Mittwoch,
5. Februar, bei einem Treffen in Berlin in einer Resolution für eine
friedliche Lösung der Irak-Krise ausgesprochen. Nachdrücklich fordern
sie, den UN-Inspektoren ausreichend Zeit für ihre Arbeit zu lassen. Die
Ziele, die besonders von den USA zur Begründung eines Krieges gegen den
Irak angeführt würden, seien nicht akzeptabel, heißt es in der
Erklärung. Die leitenden Kirchenvertreter rufen die Regierung des Irak
dazu auf, alle Massenvernichtungswaffen zu zerstören und in jeder
Hinsicht mit den UN-Inspektoren zusammen zu arbeiten. Die Erklärung
beginnt mit folgendem Wortlaut:
1. Als Verantwortliche aus Kirchen in Europa, in Beratung mit den
Kirchenräten in den USA und dem Nahen Osten, sind wir äußerst besorgt
über die nicht nachlassenden Forderungen der USA und einiger
europäischer Regierungen nach militärischen Aktionen gegen den Irak. Als
Menschen des Glaubens drängt uns die Liebe zu unseren Nächsten dazu,
gegen Krieg Widerstand zu leisten und friedliche Konfliktlösungen zu
suchen. Als Kirchen beten wir für Frieden und Freiheit, Gerechtigkeit
und Sicherheit für die Menschen im Irak und im Nahen Osten insgesamt.
Solches Beten verpflichtet uns, Werkzeuge des Friedens zu sein.
2. Wir bedauern, dass die mächtigsten Nationen dieser Welt Krieg wieder
als ein akzeptables Mittel der Außenpolitik betrachten. Dies schafft ein
internationales Klima der Furcht, Bedrohung und Unsicherheit.
Die Resolution in vollem Wortlaut |
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Weltkirchenrat warnt USA vor Angriff auf den Irak
Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die USA vor einem Angriff auf den Irak
gewarnt. Kein Staat habe das Recht, einseitige Maßnahmen zu ergreifen,
die zur Zerstörung eines anderen Landes und zu Leid und Verelendung der
Bevölkerung führen, erklärten die Delegierten des Zentralausschusses des
Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) am Montag in Genf. Das Verhalten
der Vereinigten Staaten gefährde ernsthaft die Verwirklichung einer
gerechten Weltordnung.
Der Bund von 342 Kirchen verurteilte zudem die Bedrohung der
Menschenrechte und der bürgerlichen Freiheiten durch den Anti-
Terror-Kampf der USA. Mit ihrer Aufteilung der Welt in "gut" und "böse"
nach dem 11. September gebe die US-Regierung gefährlich vereinfachende
Antworten auf komplexe Fragen. Zudem werde der "Krieg gegen den
Terrorismus" von Regierungen in aller Welt benutzt, um die Unterdrückung
politischer Gegner zu rechtfertigen.
Das Konzept militärischer Lösungen für komplexe Fragen erteile praktisch
die Genehmigung für Bürgerkriege und andere bewaffnete
Auseinandersetzungen, "einschließlich des israelisch- palästinensischen
Konflikts", hieß es weiter. Die USA hätten "unter Androhung
schwerwiegender Konsequenzen" zudem Druck auf alle Länder ausgeübt, ihre
Politik zu unterstützen.
Mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem neu eingerichteten
Internationalen Strafgerichtshof hätten die USA "völkerrechtliche
Grundsätze und Normen ernsthaft untergraben", so der ÖRK. Die
Gleichsetzung von Sicherheit und militärischer Stärke stehe im scharfen
Kontrast zum Engagement der Kirchen für eine Sicherheit, die nur mit
wirtschaftlicher Gerechtigkeit, Frieden und der Achtung der
Menschenrechte und des Völkerrechtes verwirklicht werden könne. (02.09.02)
Hier können Sie die
Erklärung der Weltkirchenrates im Volltext
lesen.
Auch der
Lutherische Weltbund (LWB) spricht sich
gegen einen Militärschlag aus. |
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Hintergründe und Links:
Gottesdienst
Spendenaufrufe und Hilfswerke
Unterrichtsmaterial
Presse
und andere Medien
Presseschau
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Lesen Sie weitere Artikel in der ZEIT zum
Thema Irak .... |
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"Zutiefst besorgt"- Nach der bisher schwersten
Anschlagserie in Bagdad, bei der am Donnerstag mehr als 200 Menschen
starben, herrscht international Angst vor einem offenen Bürgerkrieg.
Die EU mahnte, auf Vergeltung zu verzichten. (Die Zeit
Nr.48/2006) |
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Märtyrer Saddam - Die Todesstrafe für den
ehemaligen irakischen Diktator macht alles nur noch schlimmer.
Ein Kommentar von Gero von Randow (Die Zeit Nr.45/2006) |
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Wo steht denn der Galgen? - Prozess gegen
Saddam Hussein: Die irakischen Richter möchten den Ex-Diktator so
schnell wie möglich hinrichten. Die USA fürchten um die Legitimität
des Tribunals/ Von Christian Schmidt-Häuer (Die Zeit
Nr.43/2005) |
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Mein Leben mit Saddam, dem Tyrannen - In den
nächsten Tagen soll der Prozess gegen Saddam Hussein beginnen.
Der Schriftsteller Namo Aziz berichtet von seiner Kindheit im
irakischen Kurdistan, vom Leben auf der Flucht und von den Qualen
seiner Familie (Die Zeit Nr.42/2005) |
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Blutiges Wochenende im Irak -
Bei einer Serie von Anschlägen wurden mehr als 120 Menschen getötet.
Allein ein Selbstmordattentäter riss nahe Bagdad mindestens 90
Personen in den Tod. Die britische Regierung erwägt indessen eine
Reduzierung ihrer Truppenstärke im Land (Die Welt vom 16.07.05) |
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Attentäter reißt 24 Kinder mit in den Tod
- Anschlag auf US-Konvoi in einem Vorort Bagdads - Vertrauter
Sarkawis von US-Truppen festgenommen
(Die Welt vom 14.07.05) |
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Todesfalle Checkpoint - Immer wieder sterben
Unschuldige an US-Kontrollposten im Irak. Erst schießen – dann
nachdenken? Über Leben und Tod müssen die Soldaten in
Sekundenbruchteilen entscheiden/ Von Jochen Bittner
(Die Zeit Nr.11/2005) |
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Freude und Trauer in Rom -
Giuliana Sgrena ist frei, doch im
Feuergefecht mit einem US-Kontrollposten stirbt ein italienischer
Offizier/ Von Birgit Schönau
(Die Zeit Nr.10/2005) |
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Wenn das Sektglas leer ist - Nach ihrem
Wahlsieg im Irak stellen die Schiiten den Ministerpräsidenten. Gegen
die Sunniten führen die USA weiter Krieg/ Von Ulrich
Ladurner
(Die Zeit Nr.9/2005) |
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Schiiten gewinnen die Wahl im Irak - Absolute
Mehrheit verpaßt - Kurdenliste kommt auf Platz zwei, Allawi-Partei
auf drei - Einbindung der Sunniten wird zum Problem
(Die Welt vom 14.02.05 |
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Das "E-Wort" - Offiziell ist das Wort
„Exit-Strategie“ in Washington und London tabu, trotzdem nehmen die
Diskussionen über Truppenreduzierung in Irak zu/ Von
Henning Hoff
(Die Zeit Nr.7/2005) |
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Artikel zur
Entführung von Giuliana Sgrena
in der Zeit |
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Die Erpresser und die Presse - Öffentlichkeit
schützt die Opfer von Entführungen im Irak. Zugleich steigert sie
den Wert der Geiseln für die Terroristen/ Von Jochen
Bittner (Die Zeit Nr.7/2005) |
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Beruf: Augenzeugin - Irakische Terroristen
haben
mit Giuliana Sgrena eine der
wenigen Journalistinnen verschleppt, die ihrem Volk in der Welt eine
Stimme verliehen. Porträt einer radikalen Reporterin/
Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr.7/2005) |
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Stunde null im Irak -
Noch fehlt das Grundgesetz, aber die ersten Wahlen sind gelungen.
Die Schiiten freuen sich ihrer Mehrheit – doch was tun mit den
Sunniten?/
Von
Giuliana Sgrena
(Die Zeit Nr.6/2005) |
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Wahl in Demokratistan - Wie der Irak nach der
Abstimmung zusammengehalten werden kann/ Von Michael
Thumann
(Die Zeit Nr.5/2005) |
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Gefährlich, unfrei, restriktiv -Der Irak
wählt. Eine freie Berichterstattung darüber ist so gut wie unmöglich/
Von Henning Hoff
(Die Zeit Nr.5/2005) |
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Wer abstimmt, soll sterben - Terroristen
erklären der Demokratie den Krieg/ Von Birgit Svensson
(Die Zeit Nr.5/2005) |
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Demokratie hinter Panzersperren - Für
Washington sind die Wahlen im Irak ein Meilenstein auf dem Weg in
die Freiheit, für die Iraker ein weiterer Schritt in den Bürgerkrieg/
Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr.5/2005) |
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Geplante Wahl nur in Teilen Iraks möglich -
Übergangspremier Allawi reagiert auf die Sicherheitslage - USA haben
offenbar Suche nach Waffen endgültig eingestellt/ Von
Boris Kalnoky
(Die Welt vom 13.01.05) |
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Wenn Islamisten Sprengstoff hinterm Altar
verstecken - Irakische Christen werden zunehmend diskriminiert,
entführt und umgebracht. Viele flüchten ins Ausland oder an sichere
Orte im Irak. Andere wollen sich verteidigen/ Von Birgit
Svensson
(Die Zeit Nr.53/2004) |
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Nationalismus, Stammesrecht und Scharia
- Bildungsprogramme und Wirtschaftswachstum verhalfen Frauen in
Irak in den siebziger Jahren zu einer kurzen Phase stabiler
gesellschaftlicher Verhältnisse. Seit Saddam Hussein 1980 den Krieg
mit dem Nachbarland Iran begann, verschlechterte sich die Lage
wieder/ Von Michelle Kossel
(Die Zeit Nr.45/2004) |
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Grenzenlos - Die amerikanische Eroberung
Falludschas ist ein Pyrrhussieg/Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr.45/2004) |
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Regime-Wechsel, zweiter Teil - Die Strategen
des Irak-Kriegs bereiten ihren nächsten Coup vor. Washingtons
Neocons wollen die Mullahs in Iran stürzen/ Von Jochen
Bittner
(Die Zeit Nr.45/2004) |
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Gottes verfolgte Kinder - Christen trauen sich
im Irak kaum noch auf die Straße. Islamisten bombardieren ihre
Kirchen und kidnappen ihre Kinder/
Von Giuliana Sgrena
(Die Zeit Nr.44/2004) |
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Feuer an der Tankstelle - Ob mit Kerry oder
mit Bush – Deutschland wird im Irak dringend gebraucht/
Von Michael Naumann
(Die Zeit Nr.42/2004) |
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Das Antlitz des Terrors - Abu Musab al-Sarqawi
ist Chef-Geiselnehmer im Irak/ Von Jochen Bittner
(Die Zeit Nr.41/2004) |
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Whisky für die Taliban - Das Ressentiment
gegen den Westen/ Von Richard Herzinger
(Die Zeit Nr.39/2004) |
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Das Gesicht des Zorns - Mokhtada al-Sadr ist
ein gefährlicher Hitzkopf. Und leider der einzig verbliebene Führer
der Schiiten im Irak. Die neue Regierung fürchtet, der junge
Radikale aus Nadschaf könnte zum Volkshelden aufsteigen/
Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr.35/2004) |
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Widerstand aus tausend Zellen -Der Aufstand im
Irak hat gerade erst begonnen. Amerika fürchtet einen langen Kampf.
Das belegt ein internes Dokument aus dem Pentagon/
Von Jochen Bittner
(Die Zeit Nr.34/2004) |
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Ein bisschen Freiheit und viel Chaos - Der Irak
ist wieder souverän - jedenfalls auf dem Papier. Die Menschen freuen
sich darüber und fürchten sich vor Gewalt/ Von Giuliana Sgrena
(Die Zeit Nr.28/2004) |
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Regimewechsel, Teil 2 - Machtübergabe im Irak:
Die Besatzer sollen gehen, die Beschützer sollen bleiben/
Von Josef Joffe
(Die Zeit Nr.26/2004) |
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Der Freischuss - Britische und amerikanische
Söldner im Irak: Der Krieg wird zum Privatgeschäft. Zwielichtige
Figuren profitieren davon/ Von Reiner Luyken
(Die Zeit Nr.26/2004) |
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Auf Entgiftungskur - Europäer und Amerikaner
wollen ihr Irak-Zerwürfnis überwinden/
Von Matthias Nass (Die Zeit
Nr.25/2004). |
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George Bush und die Folter - Der Skandal von Abu
Ghraib rücker immer näher heran ans Weiße Haus/
Von Thomas Kleine-Brockhoff
(Die Zeit Nr.25/2004) |
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Resolutionen schaffen keine Ordnung - Die
irakische Übergangsregierung mag Legitimität besitzen - an
Effektivität wird es ihr mangeln/ Von Herfried Münkler
(Die Welt vom 04.06.04) |
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Die stille, dunkle Karriere der Folterknechte
- Ob in Afghanistan, Guantánamo oder im Irak: Donald Rumsfeld
hält Terrorverdächtige für rechtlos/
Von Thomas Kleine-Brockhoff
(Die Zeit Nr.22/2004) |
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Folterskandal: General Sanchez unter Druck
- Der Befehlshaber der US-Truppen in Irak soll bei Misshandlungen im
Gefängnis von Abu Ghraib anwesend gewesen sein. Rumsfeld verbietet
Soldaten Foto-Handys
(Die Welt vom 23.05.04) |
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Gastrecht für den Terrorchef - Seit Oktober 2001
jagen die Amerikaner Osama bin Laden – vergeblich. In Pakistans
unzugänglichem Nordwesten hat sich die Terrororganisation längst neu
formiert/ Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr.22/2004) |
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Millers Methoden - Ausgerechnet der einstige
Befehlshaber von Guantánamo soll im Irak die US-Gefängnisse
reformieren/ Von Reiner Luyken (Die Zeit Nr.22/2004) |
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"Ich hätte diese Gefangenen beschützen
müssen" In Bagdad ist wegen der Misshandlung irakischer Gefangener
der erste US-Soldat verurteilt worden/
Von Alain X. Wurst (Die Zeit
Nr.22/2004) |
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„Grausame,
sadistische Folter“ - US-Senatoren sichteten 1.600 unveröffentlichte
Fotos aus Gefängnissen und Gefangenenlager im Irak.
Verteidigungsminister Rumsfeld verteidigte Verhörmethoden
(Die Welt vom 13.05.04) |
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Nur keine Schwäche zeigen - Immer mehr
Amerikaner wollen den Rückzug aus dem Irak. Aber Bush nicht. Und
Kerry auch nicht/ Von Thomas Kleine-Brockhoff (Die
Zeit Nr.21/2004) |
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Amerikas Selbstanklage - Die amerikanischen
Folterbilder verstärken den Widerstand gegen eine Übergangsregierung
in Bagdad/ Von Michael Naumann (Die Zeit Nr.21/2004) |
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Der Westen habe im Irak sein Gesicht verloren? -
Umgekehrt, werden viele sagen, er habe es gezeigt! Die Grausamkeiten
in den Gefängnissen im Irak sind geradezu eine Perversion von
Folterjustiz und gemeinem Verbrechen zugleich/ Von Robert
Leicht (Die Zeit Nr.20/2004) |
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Ein Kriegsverbrechen - Zu Tode gequält: Die
hehren Ziele des George W. Bush/ Von Martin Klingst
(Die Zeit Nr.20/2004) |
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USA nach Folterskandal unter Druck - Mit einer
Medienoffensive will die US-Regierung ihren Image-Schaden begrenzen
(Die Welt vom 05.05.04) |
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Mars ohne Maß - Vor einem Jahr ist Bagdad
gefallen. Doch ein Frieden im Irak liegt in weiter Ferne. George W.
Bushs Strategie der Neuordnung im Nahen Osten ist gescheitert/
Von Michael Naumann (Die Zeit Nr.15/2004) |
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Bin Ladens Brut vergiftet den Irak Der
jordanische Terroristenführer Abu Musab al-Zarqawi befehligt
sunnitische Attentäter im Kampf gegen Schiiten/ Von
Jochen Bittner (Die Zeit Nr.11/2004) |
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Ein Jahr in der Hölle - Mein Resümee des
Irak-Kriegs/ Essay von Michael Ignatieff (Die Welt
vom 20.03.04) |
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Iraks Schiiten beerdigen ihre Toten - Zahl der
Opfer nach den Bombenanschlägen auf 185 gestiegen - Al Qaida
streitet Täterschaft ab - Zorn auf USA/ Von Boris Kalnoky
(Die Welt vom 04.03.04) |
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Ayatollah
Sistani hat das letzte Wort - Der geistliche Schiiten-Führer verfügt
über die eigentliche Macht im Irak - Und er weiß, was er will/
Von Dietrich Alexander (Die Welt vom 03.03.04) |
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Mord an der Zukunft - Der neue Terror im Irak:
Kein Freiheitskampf, sondern Bruderkrieg im Namen des Islams/
Von Josef Joffe
(Die Zeit Nr. 11/2004) |
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USA erwägen Verzicht auf Übergangsregierung im
Irak (Die Welt vom 20.02.04) |
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Die zweite Front - Im Irak droht ein Bürgerkrieg/
Von Michael Thumann
(Die Zeit Nr. 7/2004) |
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Krieg und Täuschung/ Von Matthias
Nass
(Die Zeit Nr. 6/2004) |
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Irrtum und Irreführung - Die Suche nach Saddam
Husseins Waffen wird zur Suche nach Bushs und Blairs Wahrheit/
Von Matthias Naß
(Die Zeit Nr. 4/2004) |
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In einem anderen Land - Good Bye, Saddam! Alles
ist anders im Nachkriegsirak. Wie würde sich wohl ein Iraker heute
fühlen, der nach einem Jahr aus dem Tiefschlaf erwacht?/Von
Boris Kalnoky (Die Welt vom 08.01.04) |
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Medialer Gegenangriff aus Virginia - Der
US-Sender Al Hurra soll Arabien "objektive" Informationen senden/Von
Christiane Buck (Die Welt vom 05.01.04) |
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Des Tyrannen Advokat - Der französische
Staranwalt Jacques Vergès will Saddam Hussein verteidigen/
Von Michael Mönninger
(Die Zeit Nr. 1/2004) |
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Mutter aller Prozesse - Ein irakisches
Sondertribunal soll die Schergen des Baath-Regimes aburteilen.
Ihnen droht die Todesstrafe. Saddam Hussein könnte der Erste
sein/Von Jochen Bittner und Susanne Fischer
(Die Zeit Nr. 1/2004) |
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Wie einst in der Eiszeit - Die Gefangennahme
Saddam Husseins bietet die Chance, den Streit um die Aufbauhilfe für
den Irak zu beenden/ Von Thomas Kleine-Brockhoff
(Die Zeit Nr. 52/2003) |
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Vorbild Stalin - Betrügen, berauben, morden –
Aufstieg und Fall des Saddam Hussein/ Von Michael Thumann
(Die Zeit Nr. 52/2003) |
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Gerechtigkeit für Saddam Hussein - US-Soldaten
fanden Saddam Hussein in einem Erdloch. Er trug einen dichten Bart.
Der Ex-Diktator ließ sich ohne Gegenwehr festnehmen. Nach
US-Medieninformationen wurde er inzwischen außer Landes gebracht
(Die Welt vom 14.12.03) |
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Der Guerillakrieg im Irak fordert sechs Tote -
Drei Bomben und ein Hubschrauber-Abschuss beenden die relative Ruhe
- Sunniten beschuldigen Schiiten/ Von Boris Kalnoky
(Die Welt vom 10.12.03) |
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Empörung über Ausschluss vom Irak-Aufbau - Die
Richtlinie von US-Vize-Verteidigungsminister Wolfowitz, Kriegsgegner
nicht mit Wiederaufbau-Projekten zu betrauen, stößt in Europa und
den USA auf heftige Kritik (Die Welt vom 10.12.03) |
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„Die Geschichte lügt nicht“ - In der
nordirakischen Stadt Kirkuk streiten sich Kurden, Araber und
Turkmenen um Macht und Land. Die US-Armee steht zwischen den Fronten/
Von Michael Thumann
(Die Zeit Nr. 51/2003) |
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November blutigster Monat für die
Koalitionstruppen im Irak - Am Wochenende nahmen Aufständische
besonders Verbündete der USA ins Visier: Sieben Spanier, zwei
Japaner, zwei Koreaner und ein Kolumbianer starben
(Die Welt vom 30.11.03) |
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Aktion Truthahn - Wer kommt denn da zum Essen -
doch nicht etwa der Präsident? Für zwei Stunden besuchte George W.
Bush seine Truppen in Bagdad. Chronik eines der bestinszenierten
Coups des Weißen Hauses/ Von Torsten Krauel (Die Welt
vom 29.11.03) |
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Ein Esel verhindert eine Tragödie in Bagdad -
Tier vereitelt Anschlag mit Raketen auf Hotelviertel - Zufälle
verhindern weitere Attentate im Irak/ Von Boris Kalnoky
(Die Welt vom 22.11.03) |
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Iraker sollen sich ab 2004 selbst regieren -
Bremer und Talabani stellen Zeitplan für Nachkriegsordnung vor -
Rumsfeld: US-Militär bleibt präsent/Von Boris Kalnoky
(Die Welt vom 17.11.03) |
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22 Tote bei Anschlag auf italienisches
Militärquartier im Irak (Die Welt vom 12.11.03) |
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"Nicht ganz Amerika ist verrückt" Die
Koalition der Unwilligen formiert sich. Auch in den USA wendet sich
die öffentliche Meinung gegen Präsident Bush/ Von Michael
Moore (Die
Zeit Nr. 46/2003) |
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Krieg gegen das eigene Volk - Saddamisten und
Terroristen reißen die Initiative an sich, die Amerikaner sind wie
gelähmt – und setzen auf irakische Truppen/ Von Josef
Joffe
(Die Zeit Nr.
46/2003) |
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Ein Angebot, das man nur abschlagen kann - Warum
die Amerikaner die türkische Offerte nicht annehmen, mit
Friedenstruppen im Irak auszuhelfen/ Von Michael Thumann
(Die Zeit Nr.
45/2003) |
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Ein Sieg ohne Sieger - Wenn Amerika im Irak
scheitert, verliert auch Europa/ Von Matthias Naß
(Die Zeit Nr.
45/2003) |
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Das Prinzip Ofenrohr - Ein Geheim-Büro im
Pentagon schrieb Horrormeldungen über das irakische Waffenarsenal
zusammen. Sie landeten direkt beim Präsidenten. Die CIA
steuerte politisch maßgeschneiderte Analysen bei. Zum ersten Mal
berichten Zeugen/ Von Jochen Bittner und Thomas Kleine-Brockhoff
(Die Zeit Nr.
45/2003) |
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Geberkonferenz endet mit Milliardenhilfe für
Irak - Großzügige Spenden aus den arabischen Staaten - Selbst Iran
gibt 200 Millionen Dollar - Deutschland beharrt auf Stärkung der UNO/
_Von Nikolaus Nowak (Die Welt vom 25.10.03) |
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Rückschlag für Bushs Irak-Politik im Senat -
US-Präsident sucht in Asien Unterstützung - Tokio sagt Hilfe zu -
Drei tote US-Soldaten - Moral der Truppe sinkt (Die
Welt vom 18.10.03) |
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Drei US-Soldaten in Kerbela getötet - Seit Ende
der Kampfhandlungen im Irak am 1. Mai sind nach Angaben des Pentagon
mehr als 100 US-Soldaten bei feindlichen Angriffen ums Leben
gekommen
(Die Welt vom 17.10.03) |
 |
UN-Sicherheitsrat nimmt neuen Entwurf für eine
Irak-Resolution an (Die Welt vom 17.10.03) |
 |
Aischas Tränen -
"Tausend und ein Krieg" (7)
- Aischa aus Kirkuk sehnt sich nach dem "starken arabischen Mann"/
Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr. 41/2003) |
 |
Erfolglose Suche nach Massenvernichtungswaffen -
US-Waffenexperte Kay legt seinen Bericht vor. Es gibt
aber Beweise dafür, dass die irakische Führung die Reichweite ihrer
ballistischen Raketen über das zulässige Maß hinaus erweitern wollte
(Die Welt vom 03.10.03) |
 |
Plötzlich erscheint Präsident Bush besiegbar -
Republikaner fürchten einen schweren Wahlkampf mit unsicherem
Ausgang/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 02.10.03) |
 |
Aufbau auf Italienisch - Im irakischen Nasirija
sorgen europäische Soldaten für Ordnung – mit List und Erfolg/
Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr. 40/2003) |
 |
Oberst Awan -
"Tausend und ein Krieg" (6) - Zu
Besuch beim alten und neuen Polizeichef von Al Sadoun, im Herzen
Bagdads/ Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr. 40/2003) |
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Bushs Bitte um Hilfe stößt in Amerika auf Kritik
- Demokraten beklagen Planlosigkeit der Irak-Politik - Bagdads
Übergangsminister Chalabi wünscht Übertragung der Verantwortung
(Die Welt vom 25.09.03) |
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Ein schwacher Charakter -
"Tausend und ein Krieg" (5)/ Von
Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr. 39/2003) |
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Ein Treffen mit Saddam
- "Tausend und ein Krieg" (4)/
Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 39/2003) |
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Wasser - Bei der Polizei in Falludschah -
"Tausend und ein Krieg" (3)/
Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr.
39/2003) |
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Der Hühnerbeinbeweis -
"Tausend
und ein Krieg" (2)/
Von Ulrich Ladurner |
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Im Zweifel Feuer frei - Warum hassen viele
Iraker die USA? Ein Bericht aus Falludschah, wo gerade acht
Nachwuchspolizisten im Hagel amerikanischer Kugeln starben/
Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 39/2003) |
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Platz für Diktatoren -
Einst schrieb er für ZEIT.de "Briefe aus Pakistan". Nun ist
ZEIT-Autor Ulrich Ladurner wieder unterwegs. Im Irak. Mit seinem
Tagebuch
"Tausend und ein Krieg"
/ Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr. 38/2003) |
 |
Bush: Keine Beweise für Beteiligung Saddams an
"9/11" - Demokraten werfen dem US-Präsidenten vor, er habe
Verdachtsmomente vorgetäuscht, um Krieg gegen den Irak zu beginnen/
Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 17.09.03) |
 |
Zwei Stunden Strom am Tag für Basra - Saboteure
reißen im Südirak die Kabel von den Masten, schmelzen das Kupfer ein
und verkaufen es im Iran - Aufbau ist so unmöglich/ Von
Boris Kalnoky (Die Welt vom 17.09.03) |
 |
Der verwundete Krieger - In den USA wächst die
Opposition gegen George W. Bush. Als Sittenwächter trat er seine
Präsidentschaft an, jetzt steht er als Trickser da/ Von
Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr. 38/2003) |
 |
Irak und das Ende des Hochmuts - Washingtons
Hegemonial-Politik ist zu teuer. Nun soll das alte Europa helfen,
doch seine Kassen sind leer/ Von Michael Naumann (Die
Zeit Nr. 38/2003) |
 |
Bush fordert von UN-Staaten stärkeres Engagement
im Irak (Die Welt vom 08.09.03) |
 |
Der Riese ist erwacht - Amerika ist genau so
revolutionär wie die islamischen Terroristen - 11. September/
Von David Rieff (Die Welt vom 06.09.03) |
 |
Das schnelle Rad des Todes -Wer steckt hinter
dem Mord an dem irakischen Schiitenführer al-Hakim? Washington
argwöhnt: Teheran. Plausibel ist das nicht/ Von Ulrich
Ladurner (Die Zeit Nr. 37/2003) |
 |
Amerikas Truppen sollten Bagdad verlassen - Die
Iraker müssen so schnell wie möglich Verantwortung übernehmen und
Sicherheit wie Ordnung selbst schaffen/ Von Edward
Luttwak
(Die Welt vom 02.09.03) |
 |
Die Superohnmacht - Auch die Europäer verlieren,
wenn die Amerikaner im Irak scheitern/ Von Josef Joffe
(Die Zeit Nr. 36/2003) |
 |
Saddam und Gomorrha - Nach dem Anschlag auf das
Hauptquartier der UN im Irak fordern viele Staaten: mehr Macht für
die Vereinten Nationen. Die Amerikaner wehren sich. Nicht mehr lange/
Von Thomas Fischermann (Die Zeit Nr. 36/2003) |
 |
Bombe tötet Schiitenführer im Irak - Ajatollah
el Hakim und mindestens 80 weitere Gläubige sterben in Nadschaf
(Die Welt vom 29.08.03) |
 |
USA wollen internationale Irak-Truppe
akzeptieren - Oberkommando soll aber bei den Amerikanern bleiben -
Britischer Soldat getötet - Trauerfeier für UN-Koordinator Vieira de
Mello (Die Welt vom 29.08.03) |
 |
Der neue Imperialismus - Intellektuelle
diskutieren, wie die globalisierte Weltgesellschaft vor dem Zerfall
gerettet werden kann. Ist Amerika in der Lage, eine zukünftige
Ordnung zu garantieren?/ Von Jan Ross (Die Zeit Nr.
36/2003) |
 |
Was ist bloß mit den Moslems los? - Leon de
Winter liest das neue Buch von Bernard Lewis, in dem erklärt wird,
warum in der arabischen Welt der Hass auf den Westen grassiert
(Die Welt vom
23.08.03) |
 |
Annan kritisiert Sicherheitspolitik der USA im
Irak
Nach dem blutigen Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad
bekräftigt der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das Engagement
im Irak. Der Generalsekretär räumt Fehler ein
(Die Welt vom 21.08.03) |
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"Wir werden uns nicht einschüchtern lassen"
Bush und Annan zeigen Durchhaltewillen - UNO bleibt im Irak/
Von Uwe Schmitt
(Die Welt vom 21.08.03) |
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Die Spur führt zu Ansar Al Islam - und damit zu
Iraks Nachbarn
Sickerten Attentäter aus Syrien und Iran ein?/ Von
Evangelos Antonaros
(Die Welt vom 21.08.03) |
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Amerikas Gegner holen zum Generalangriff aus -
Die Anhänger des alten Saddam-Regimes nehmen "weiche Ziele" ins
Visier - UNO will im Irak bleiben/ Von Evangelos
Antonaros
(Die Welt vom
21.08.03) |
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Anschlag
auf die Helfer - Das Attentat hat sein Ziel verfehlt: Die UN werden
ihr Engagement im Irak verstärken/ Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr. 35/2003) |
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Sabotageanschläge werfen Wiederaufbau in Irak
zurück
(Die Welt vom 17.08.03) |
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Kanzler bleibt bei dem Motto "Kabul statt
Bagdad" - Debatte um Beteiligung an Irak-Einsatz entbrannt/
Von Ansgar Graw und Martin Lutz |
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"Ich dachte, die mögen mich" - Es gibt eine neue
Flüchtlingsgruppe im Irak: Palästinenser, einst vom Diktator in Land
geholt, sind heute ungeliebte Gäste/ Von Pamela Constable
(Die Welt vom
11.08.03) |
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In den Straßen von Bagdad -
Ein Bier trinkender Bodyguard, ein arbeitsloser Rechtsanwalt
und ein aufrechter Professor - der Schriftsteller Mario Vargas Llosa
besuchte ganz normale Iraker, die ihre verwundete Stadt wieder
aufbauen
(Die Welt am Sonntag vom 10.08.03) |
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Die hilflosen Missionare - Demokratie und
Kapitalismus lassen sich zwar exportieren. Aber an der Kultur der
fremden Länder könnte die Modernisierung scheitern/ Von
Jens Jessen (Die Zeit Nr. 33/2003) |
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Der dritte Totalitarismus - Radikale Islamisten
kämpfen um die Weltherrschaft. Das haben sie mit Hitler und Stalin
gemein/ Von Yehuda Bauer (Die Zeit Nr. 32/2003) |
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Aufstieg der Wächter - Irak: Die schiitische
Mehrheit könnte schon bald zum Albtraum für die amerikanischen und
britischen Sieger werden/ Von Ulrich Ladurner (Die
Zeit Nr. 32/2003) |
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Die Schule der Angst - Überwachung und Paranoia
prägen den Alltag in New York. Bericht aus einer Stadt im
dauernden Alarmzustand/ Von Francine Prose (Die Zeit Nr.
32/2003) |
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Bush übernimmt Verantwortung für umstrittene
Irak-Rede - Darin war fälschlich von versuchten Urankäufen des Irak
in Afrika die Rede. Umfrage in den USA: 47 Prozent halten
Bushs Angaben zu Gefahren in Saddams Irak für übertrieben
(Die Welt vom 31.07.03) |
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Annan hält neue Irak-Resolution für unabdingbar
- Der UN-Generalsekretär bewertet die Lage im Irak als überaus
schwierig
(Die Welt vom 30.07.03) |
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Ende einer Jagd - Mit
mehr als 200 Soldaten, unterstützt von Hubschraubern, stürmt die
US-Armee eine Villa in Mosul. Vier Stunden dauern die
Kämpfe um das Versteck von Udai und Kusai Hussein. Die Leichen der
Söhne Saddams werden am Ende an ihren Gebissen identifiziert/
Von Christiane Buck
(Die Welt vom 24.07.03) |
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"Wir
hassen die Amerikaner" - Der Kampf um den Frieden im Nach-Krieg:
Eine politische Reise durch einen zerrissenen Irak/ Von
Lutz C. Kleveman (Die Welt vom 23.07.03) |
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Heimkehr einer Kriegsheldin -
Militärische Ehrungen für Jessica Lynch, die medienwirksam aus
einem irakischen Krankenhaus geholt wurde/
Von Manfred Pantförder
(Die Welt vom 22.07.03) |
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Zu viel Demokratie schadet nur -
Ratlos im Irak: Manche Amerikaner wollen die Freiheit schon
wieder einschränken, die sie eben erst durchgesetzt haben/
Von Slavoj Zizek
(Die Zeit Nr. 30/2003) |
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Die große Säuberung - Hat US-Präsident Bush
gelogen? Seine Helfer mussten zugeben, Belege für das irakische
Waffen-Programm manipuliert zu haben. Nun werden Sündenböcke gesucht/
Von Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr. 30/2003) |
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Tenet übernimmt volle Verantwortung für
Uran-Passage - US-Geheimdienstausschuss befragt den CIA-Chef fünf
Stunden lang - Die Affäre legt einen Schatten über Blairs
Besuch in Washington (Die Welt vom 18.07.03) |
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US-General: Das ist ein Guerilla-Krieg -
Rückkehr von Truppen aus dem Irak auf unbestimmte Zeit verschoben -
Nationalgarde wird mobilisiert (Die Welt vom
18.07.03) |
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Schröders kategorisches Nein zu Bundeswehr im
Irak wankt - Koalition spielt Optionen für Truppeneinsatz durch/
Von Stephan Haselberger (Die Welt vom 14.07.03) |
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Die Linke und der Irak - Churchill, Orwell und
Roosevelt sollten die Vorbilder sein - Essay von Jeffrey
Herf (Die Welt vom 14.07.03) |
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US-Kongress zieht Bushs Glaubwürdigkeit in
Zweifel - US-Präsident George W. Bush macht seinen Geheimdienst CIA
für fehlerhafte Irak-Aussagen verantwortlich - Senat fordert
Zusammenarbeit mit der Nato/ Von Uwe Schmitt (Die
Welt vom 12.07.03) |
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"Dieser Auftrag ist absolut lächerlich" -
Ständige Bedrohung, zehrende Routine und die Sommerhitze zermürben
die US-Soldaten im Irak/ Von Patrick J. McDonnell
(Die Welt vom 12.07.03) |
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Die Kurden? - Nie gehört! - Debatte - Ein
offener Brief an den amerikanischen Präsidenten George W. Bush/
Von Namo Aziz (Die Welt vom 08.07.03) |
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Befreite schießen auf Befreier - Amerikaner
und Briten fragen sich verwirrt: Was haben wir im Irak versäumt und
verpatzt?/ Von Giuliana Sgrena (Die Zeit Nr. 28/2003) |
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Saddams Schergen machen wieder mobil - Die USA
treffen im Irak immer häufiger auf Widerstand - Experten warnen vor
einer "offenen Revolte"/ Von Evangelos Antonaros
(Die Welt
vom 01.07.03) |
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Anschläge im Irak - Die Enttäuschung unter den
Irakis ist groß. Und das ist Wasser auf die Mühlen jener, die eine
Art Guerillakrieg gegen die Besatzungsmacht führen. Die alliierten
Truppen müssen verstehen, wer sie angreift/ Von Ulrich
Ladurner (Die Zeit Nr. 27/2003) |
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Irak: Fundamentalisten drohen mit neuen
Anschlägen - Angriffe auf Militärs gehen weiter - Künftiger
US-Oberbefehlshaber kritisiert Arbeiten der Geheimdienste scharf
(Die Welt
vom 27.06.03) |
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Amerika trauert still um seine Toten und
stellt die Sinnfrage - Die Moral der Truppen
im Irak ist beschädigt/ Von Uwe
Schmitt
(Die Welt
vom 26.06.03) |
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Keine Ruhe im Irak/
Von Michael Stürmer
(Die Welt vom 26.06.03) |
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USA verschärfen Suche nach Saddam - Neue
Gerüchte gehen bereits vom Tod des Diktators aus - Erste irakische
Pipeline wieder in Betrieb/ Von Evangelos Antonaros
(Die Welt vom
23.06.03) |
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Im Irak entwickelt der Widerstand eine
Guerilla-Taktik - Kontakte zur Al Qaida sind
wahrscheinlich/ Von Rolf Tophoven
(Die Welt
vom 23.06.03) |
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Bagdad Blues - Im Irak herrscht eine
eigenartige Mischung aus Verwüstung und Neubeginn, aus
Kriegsgewinnern und Trümmerseelen. Eine Reise durch den Nachkrieg/
Von Christiane Buck
(Die Welt vom 18.06.03) |
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Mit Brot und Bibel ins Krisengebiet -
Hobby-Missionare der protestantischen Erweckungsbewegung von Billy
Graham wollen den Irakern helfen - und sie zur "richtigen Religion"
bekehren/ Von Alexandra Maschewski (Die Welt vom
13.06.03) |
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Der Sieg über Saddam war leicht - deshalb geht
der Kampf weiter. Auch im Irak werden Moslems zu Terror greifen/
Von John Keegan (Die Welt vom 13.06.03) |
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"Ganz Irak ist ein Massengrab" - Die
Schädelstätten der Opfer Saddam Husseins sind leichter zu finden als
Massenvernichtungswaffen - Krisenherd Irak/ Von
Christiane Buck (Die Welt vom 13.06.03) |
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Hans Blix kritisiert die US-Geheimdienste -
Bush: Wir werden die Wahrheit über Saddams Waffen aufdecken - USA
lehnen Rückkehr der UNO in den Irak ab/ Von Uwe Schmitt
(Die Welt vom 07.06.03) |
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Das Unheil kam mit den Fässern - In Al Waradei
fürchten sich die Iraker vor Verstrahlungen/ Von
Christiane Buck
(Die Welt vom 06.06.03) |
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Im Zweifel für den Krieg - Saddams Waffen -
sie gelten als Kriegsgrund. Waren sie es wirklich? Wo die Beweise
nicht reichten, besserten Geheimdienste nach/ Von Jochen
Bittner und Frank Drieschner (Die Zeit Nr. 24/2003) |
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"Der
größte Geheimdienst-Flop aller Zeiten" - Die Bush-Regierung findet
im Irak keine Massenvernichtungswaffen und streitet sich intern, ob
sie überhaupt vor dem Krieg da waren/ Von Uwe Schmitt
(Die Welt vom 31.05.03) |
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Die Geheimdienstfalle - Amerika sucht Saddam
Husseins Waffenarsenal – und findet wenig. Hat das
US-Verteidigungsministerium die Welt getäuscht?/ Von
Jochen Bittner und Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr.
23/2003) |
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Wenn das Pathos keine Grenze kennt: Amerika
begeht seinen Memorial Day/ von Uwe Schmitt
(Die Welt vom 28.05.03) |
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Der Vordere Orient braucht Bürger -
Selbstbewusste Mittelschichten sind die besten Verbündeten im Kampf
gegen den Terror/ Von Mariam Lau (Die Welt vom
27.05.03) |
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Ein Bagdader Frühling? - Nach dem Irak-Krieg
richten viele Araber einen kritischen Blick auf ihre eigenen
Regierungen - Debatte/ Von Kenneth W. Stein (Die Welt
vom 26.05.03) |
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Übergangsregierung für den Irak verzögert sich
- Konferenz aller politisch relevanten Kräfte erst im Juli
- Washington überarbeitet noch einmal seinen Resolutionsentwurf7 Von
Evangelos Antonaros (Die Welt vom 22.05.03) |
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In einem besetzten Land - Der Ausgang des
Krieges entscheidet sich im Frieden. Alles redet vom Wiederaufbau –
doch davon ist nichts zu sehen. Die Besatzer sind ratlos, es wird
weiter geplündert. Eine Reise durch den Irak/ Von Ulrich
Ladurner (Die Zeit Nr. 22/2003) |
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Nicht nur einer wird gewinnen
-
Amerika gegen den Rest der Welt – das kann nicht gut gehen.
Europa setzt dem Einfluss der Vereinigten Staaten Grenzen/
Von Charles A. Kupchan
(Die Zeit Nr. 22/2003) |
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Das Diebesgut bringt den Tod - Plünderer
nahmen die irakische Atomanlage Al Tuwaitha auseinander - Amerikaner
reagierten zu spät/Von Eldad Beck
(Die Welt am Sonntag vom 18.05.03) |
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Keine Huris im Paradies - Wurde der Koran-Text
falsch überliefert? Nicht Jungfrauen, sondern „weiße
Trauben“ warten auf den Muslim im Jenseits. Ein deutscher
Wissenschaftler hat frühe Textfragmente untersucht. Seine
Quellenkritik bedroht die islamische Theologie/ Von Jörg Lau
(Die Zeit Nr. 21/2003) |
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Willkommen, Colin Powell -
Der Irak-Krieg ist vorüber. Die nächsten Krisen können wir
gemeinsam meistern/ Von Michael
Naumann (Die Zeit Nr.
21/2003) |
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Mythenwesen oder Revolutionäre? Amerikas
Neo-Konservative im Umfeld von Bush/ Von Uwe Schmitt
(Die Welt vom 12.05.03) |
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Ajatollah Hakim lehnt Demokratie im Irak ab -
Der Schiitenführer kehrt aus dem Iran nach Basra zurück und kämpft
für eine islamische Republik/ Von Evangelos Antonaros
(Die Welt vom 12.05.03) |
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Neuer Streit im UN-Sicherheitsrat - Die USA
stoßen mit ihrer Resolution zum Irak erneut auf Widerstand von
Russland und Frankreich/ Von Martin Halusa (Die Welt
vom 10.05.03) |
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"Europa ist eine echte Macht" - Der Irak-Krieg
ist Vergangenheit, und der Friede in Nahost hat Zukunft:
Außenminister Joschka Fischer über eine neue Weltordnung, Amerika
und das Gewicht der Europäischen Union. Ein ZEIT-Gespräch
(Die Zeit Nr. 20/2003) |
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Falken der Freiheit - Wo sind Amerikas Freunde
in Deutschland geblieben? Der Bush-Kurs hat die Liberalen verstört.
Suche nach einer verschollenen Spezies: Den "Transatlantikern"/
Von Jan Ross (Die Zeit Nr. 20/2003) |
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Gut, dass wir mal geredet haben - Rumsfeld
will sich mit Struck nicht öffentlich zeigen. Und die Polen machen
einfach, was sie wollen. Alteuropas Dünkel erleidet derzeit schwere
Kränkungen/ Von Richard Herzinger (Die Zeit Nr.
19/2003) |
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Polen wird im Nachkriegs-Irak auf Wunsch der
USA zum Mitspieler - Warschau sendet bis zu
2000 Soldaten/ Von Gerhard Gnauck
(Die Welt vom 05.05.03) |
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Vermessene
Standards - Die Demokratisierungs-Ideologie der USA wird im Irak als
fremdbestimmt und der Tradition widersprechend abgelehnt
- und ist letztlich zum Scheitern verurteilt/Von Christian Semler
(taz vom 03.05.03) |
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Allah ist mit den Wählern - Es ist eine
Legende des Westens, dass der Islam sich nicht mit Demokratie
verträgt. Aber freier Volkswille allein macht aus dem Irak noch
keinen modernen Staat/ Von Georg Brunold (Die Zeit
Nr.19/2003) |
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Attraktiv wie nie - Atomwaffen, fürchten
Experten, werden durch den Irakkrieg nur noch begehrter/
Von Eric Chauvistre (taz vom 28.04.03) |
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Kein neues Morgenland in Sicht
-
Arabische Intellektuelle ordnen die US-Besetzung des Irak in
den historischen Kontext seit der Kolonialzeit ein/
Von Jacques Naoum (taz
vom 25.04.03) |
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Weltkultur im Bollerwagen - Die Beute aus den
Raubzügen im Nationalmuseum von Bagdad ist auf dem internationalen
Kunstmarkt heiß begehrt. Wissenschaftler arbeiten an
Rettungsplänen für gestohlene Exponate/ Von Christoph Maria Fröhder,
Claudia Herstatt, Jörg Lau und Michael Mönninger (Die Zeit, Nr.
18/2003) |
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Die Schwäche der Sieger - Amerika degeneriert,
Europa ist die kommende Macht – der französische Historiker Emmanuel
Todd über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen/
Von Emmanuel Todd (Die Zeit, Nr. 18/2003) |
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Nach dem Nein zum Krieg ein Ja zum Aufbau
Nahost - Deutsche nach Bagdad/ Von Matthias Krupa
(Die Zeit, Nr. 18/2003) |
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Aufstand der Inständigen - In Bagdad bauen
Islamisten die Krankenhäuser auf, verhaften die Plünderer und
sammeln Verbündete für ihren politischen Machtanspruch/
Von Giuliana Sgrena (Die Zeit, Nr. 18/2003) |
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Die USA präsentieren den "Unwilligen" ihre
Rechnung - Colin Powell will die Kriegsgegner bestrafen/
Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 24.04.03) |
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Die Söldner des Pentagon/
von
Francois Misser
(taz vom 22.04.03) |
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Der Kampf der Auserwählten -
Während des Irak-Krieges berief US-Präsident Bush sich oft
auf die Botschaft der Bibel. Zu Unrecht, denn die Heilige Schrift
ist weder kriegslüstern, noch predigt sie den Einsatz von Gewalt/
Von Klaus Berger (Die Zeit Nr.17/2003) |
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Die Schmerzen der Befreiung -
Nach dem Jubel, nach den Plünderungen in Bagdad: Deutsche
Intellektuelle und Publizisten reagieren verstimmt auf das Verhalten
der Iraker/ Von Jörg Lau
(Die Zeit Nr.17/2003) |
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Moral unter Waffen -
Der Irak als Testfall für Amerikas neue demokratische
Erlösungspolitik/
Von Jan Ross (Die
Zeit vom 16.04.03) |
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Tagebuch - "Hoch lebe
Bush!", rufen die Plünderer - Rituale des
Umsturzes, Seufzer aus unterirdischen Verliesen, Jubel und eine
Bibliothek in Flammen - ein Tagebuch aus dem besetzten Bagdad/
Von Giuliana Sgrena
(Die Zeit vom 16.04.03) |
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Poker um die Macht - In
Nasirija ringen die Exil-Iraker um die Zukunft des Landes. Eine
amerikanische Verwaltung unter General Garner lehnen sie ab/
Von Boris Kalnoky
(Die Welt vom 16.04.03) |
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Tragödien im Überfluss -
Die alte Ordnung in Bagdad ist zusammengebrochen, die neue
noch nicht funktionsfähig - Die Iraker suchen Rat bei hilflosen
Marines/ Von Mary Beth Sheridan
(Die Welt vom 16.04.03) |
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Die "Syrian-Connection"
- Washington schießt bereits mit Worten auf
Damaskus - Ist Iraks Nachbarstaat das nächste Angriffsziel?/
Von Boris Kalnoky
(Die Welt vom 15.04.03) |
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Wilde Krieger, kluge Föderalisten
- Blick auf ein Bergvolk: Was alles in den
Kurden steckt/
Von Mariam Lau
(Die Welt vom 14.04.03) |
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„Mäßigung
ist eine Kardinaltugend“ - Der Irak-Krieg
könnte verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben.
Europa muss sich gegenüber Amerika behaupten, Abstriche an
unserem Lebensstandard sind unausweichlich. Aus einer Laudatio auf
den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog /
Von Helmut Schmidt (Die
Zeit vom 10.04.03) |
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Nachkriegszeit - Das
hilflose Europa - Die Demokratisierung
Arabiens ist nicht allein Amerikas Sache/
Von Bernd Ulrich
(Die Zeit vom 10.04.03) |
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Der Realitäts-Schock -
Europa und Amerika: Nach der Kraftprobe die Ernüchterung/
Von Josef Joffe (Die Zeit vom 05.04.03) |
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Amis
brauchen Umerziehung -
Das Schlagloch/ Von Friedrich
Küppersbusch (taz vom 02.04.03) |
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Kollateralschaden -
"Ihr habt eine Familie umgebracht", schreit ein US-Soldat
seine Kameraden an. Diese hatten gerade bei Nadschaf von Panzern aus
einen Kleinbus zerschmettert - ohne ausreichende Vorwarnung,
berichtet ein US-Reporter/ Von Boris Kalnoky
(Die Welt vom 02.04.03) |
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Lasst das Licht brennen, Kinder - Es ist
Krieg, und wir begehren, auf Sendung zu bleiben. Das Fernsehen
inszeniert den Sturm auf Bagdad als blutige Echtzeit-Unterhaltung/
Von Peter Kümmel (Die Zeit vom 28.03.03) |
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Der Wiedergeborene -
Zwei Kräfte treiben den amerikanischen Präsidenten in den Krieg: Der
göttliche Auftrag und die Sorge vor einem neuen Terroranschlag/Von
Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit vom 13.03.03) |
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"Deutschland ist ein Problem. Frankreich ist ein Problem". Europa
antwortet auf die
Äußerung des amerikanischen Außenministers
Donald Rumsfeld in der FAZ vom 24.01.03.
(40
KB,
Quelle:
FAZ
vom 24.01.03) |
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