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Das Thema des Monats im März/April 2003 (Okt./Nov. 2002)                                                   Aktualisiert am  02.06.09

Der Krieg gegen den Irak und die Folgen

Die Kirchen sprachen mit einer Stimme: Sie übten scharfe Kritik am Militärschlag gegen den Irak.

Der Krieg ist offiziell beendet. Das Sterben geht weiter. Wird es trotzdem gelingen eine Demokratie aufzubauen? Was sind die Folgen dieses Krieges für die Region und die Weltpolitik?


Hintergründe und Links

 


im März/April 2003


Aufzählung Papst fordert Bush zu stärkerem Friedensengagement im Irak auf (4.6.2004)
Aufzählung ÖKR-Generalsekretär Kobia besorgt über Konflikte im Irak und Nahost -
Treffen mit Kofi Annan
(20.05.04)
Aufzählung Folter im Irak: Bischöfin Käßmann fordert UN-Polizei (11.05.04)
Aufzählung US-Kirchenrat fordert Kurswechsel in Irakpolitik (11.05.04)
Aufzählung Diakonie setzt nach Anschlägen Arbeit im Irak fort (27.10.03)
Aufzählung Diakonie-Katastrophenhilfe warnt vor Missbrauch humanitärer Hilfe (30.07.03)
Aufzählung Krieg nach Gottes Willen? - Teil 1 - Religiöse Wurzeln der gegenwärtigen amerikanischen Politik (Deutsches Pfarrerblatt, 6/2003)
Aufzählung Krieg nach Gottes Willen? - Teil 2 - Religiöse Wurzeln der gegenwärtigen amerikanischen Politik (Deutsches Pfarrerblatt, 6/2003)
Aufzählung EKD-Ratsvorsitzender: Christen sollen sich für Frieden einsetzen (08.06.03)
Aufzählung Interreligiöser Friedensappell an US-Präsident Bush (01.05.03)
Aufzählung Kock: Krieg darf nicht als Mittel der Politik akzeptiert werden (21.04.03)
Aufzählung Kirchen mahnen an Karfreitag Ende der Gewalt im Irak an (18.04.03)
Aufzählung EKD-Ratsvorsitzender Kock: Welt nicht in Gut und Böse einteilen (13.04.03)
Aufzählung Kock gegen Weltordnung unter "Pax Americana" (08.04.03)
Aufzählung Sorge um Zivilbevölkerung im Irak wächst - Hilfswerke warnen (25.03.03)
Aufzählung Kirchen in aller Welt verurteilen Krieg gegen Irak (20.03.03)
Aufzählung Internationale Kirchenführer warnen in Washington vor Irakkrieg (27.02.03)
Aufzählung Kock lehnt religiöse Rechtfertigung eines Irak-Krieges ab (25.02.03)
Aufzählung Bischöfe kritisieren religiös begründete Machtpolitik von Bush (13.02.03)
Aufzählung Verantwortliche der Kirchen vereint gegen einen Krieg im Irak/
Die Resolution in vollem Wortlaut (05.02.03)
Aufzählung Weltkirchenrat warnt USA vor Angriff auf den Irak (02.09.02)

Aufzählung Hintergründe, Material für Friedensgebete, Links und Presseschau
Aufzählung Hier wird Ihre Spende gebraucht

Papst fordert Bush zu stärkerem Friedensengagement im Irak auf

Vatikanstadt (epd). Papst Johannes Paul II. hat US-Präsident George W. Bush zu verstärkten Friedensbemühungen im Irak aufgefordert. Angesichts des Folterskandals mahnte das katholische Kirchenoberhaupt Bush bei einer Privataudienz am Freitag im Vatikan zu Respekt vor den Menschenrechten. Der Präsident würdigte den Papst bei seinem Besuch als "Symbol der Freiheit". Er habe den Menschen "Mut zum Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung" gegeben.

Die Position des Vatikan in Sachen Irak-Krieg habe sich nicht verändert, betonte der Papst. Johannes Paul II. hatte sich vom Beginn der Golfkrise an gegen einen Präventivkrieg ausgesprochen und diesen mit zahlreichen Appellen sowie auf diplomatischem Weg zu verhindern versucht. Der Irak müsse so rasch wie möglich wieder volle Souveränität erhalten, mahnte er bei der von schärfsten Sicherheitsvorkehrungen begleiteten Visite.

Zum Zeichen der Anerkennung überreichte Bush Johannes Paul II. die Freiheitsmedaille des US-Kongresses. Gegenüber dem sichtlich angestrengten Papst betonte Bush: "Wir werden für Freiheit und die Menschenwürde arbeiten, um Frieden und Mitgefühl zu verbreiten", versicherte er, bevor er gemeinsam mit Außenminister Colin Powell zu Gesprächen mit Kardinal Staatssekretär Angelo Sodano zusammentraf.

Bei der 15-minütigen Begegnung forderte Johannes Paul II. Bush zudem auf, sich um eine Rückkehr von Israelis und Palästinensern an den Verhandlungstisch zu bemühen. "Ohne einen derartigen Einsatz werden weder der Krieg noch der Terrorismus überwunden." Für die Lösung der Konflikte im Nahen Osten rief der Papst seinen Gast ferner zu mehr Zusammenarbeit mit den europäischen Staaten auf. (4.6.2004)

 
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ÖKR-Generalsekretär Kobia besorgt über Konflikte im Irak und Nahost - Treffen mit Kofi Annan

New York/Genf (epd). Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Sam Kobia, hat sich besorgt über die Konflikte im Irak und im Nahen Osten geäußert. Die eskalierende Gewalt im Irak schaffe eine kritische Situation, sagte Kobia bei seinem ersten Treffen mit UN-Generalsekretär Kofi Annan in New York, wie der Weltkirchenrat am Mittwoch in Genf mitteilte.

Kobia sprach sich als erstes für einen "Rückzug der USA von allen zivilen Angelegenheiten" aus. Im Irak müsse zudem eine Institution für Frieden und Versöhnung geschaffen werden, die auch das Handeln der Besatzungsmächte einbezieht. Der methodistische Theologe Kobia aus Kenia ist seit Januar Generalsekretär des ÖRK, dem 342 protestantische, anglikanische und orthodoxe Kirchen in mehr als 120 Ländern angehören.

Mit Blick auf den Nahost-Konflikt äußerte sich Kobia skeptisch über die Erfolgschancen des als "Fahrplan" (Road Map) bekannt gewordenen Friedensplans. Dagegen helfe die informelle Genfer Nahost-Initiative den Menschen auf beiden Seiten, Klischees zu überwinden und gegenseitiges Verständnis zu entwickeln. Der nichtoffizielle Genfer Friedensplan, den frühere palästinensische und israelische Unterhändler im Dezember 2003 vorstellten, sieht ein umfassendes Abkommen über eine Zweistaatenlösung vor.

Kobia und Annan plädierten für eine Ausweitung des Dialogs zwischen den Religionen, besonders zwischen Christen und Muslimen. Ziel müsse die Überwindung von Vorurteilen und Konflikten sein. Kobia begrüßte, dass die Vereinten Nationen den 21. September zum Tag des Weltfriedens erklärt haben. Er werde dem Weltkirchenrat vorschlagen, die Mitgliedskirchen zu Friedensgebeten an diesem Tag aufzurufen. (05420/20.5.2004)
 

 
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Folter im Irak: Bischöfin Käßmann fordert UN-Polizei

Hamburg (epd). Angesichts der Folter-Bilder aus dem Irak hat die hannoversche Bischöfin Margot Käßmann den Einsatz von UN-Kräften mit Polizeifunktion gefordert. Nur eine Autorität wie die Vereinten Nationen könne die unabdingbare Geltung der Menschenwürde im Irak wiederherstellen, sagte die Bischöfin am Montagabend im "Talk vor Mitternacht" im NDR-Fernsehen (Hamburg).

Die Folterungen US-amerikanischer und britischer Truppen in irakischen Gefängnissen bedeuteten einen "Autoritätsverlust der Demokratie auf lange Zeit", sagte Käßmann weiter. Die Bilder seien "Dokumente der Erniedrigung aller ersten Grades". Wegen des oft "zur Schau gestellten Christentums" der US-Regierung seien zudem "neue und fatale Konflikte" im Dialog der Religionen zu befürchten.

Heiner Bielefeldt, Leiter des Deutschen Instituts für Menschenrechte (Berlin), warnte davor, das Problem der Folter zu personalisieren. Diese "schier unerträglichen" Verletzungen der Menschenrechte seien vielmehr "Teil eines Systems". Auch im US-Internierungslager Guantanamo Bay seien die Genfer Konventionen außer Kraft gesetzt, so Bielefeldt. Der "Kampf gegen den Terror" habe systematisch "Zonen der Rechtlosigkeit" geschaffen, die schon in der Ausbildung und dem Drill von Soldaten ihren Anfang nähmen. (05023/11.5.2004)

 
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US-Kirchenrat fordert Kurswechsel in Irakpolitik

New York (epd). Der Nationale Kirchenrat der USA hat sich für einen "Kurswechsel" der Irakpolitik von Präsident George W. Bush ausgesprochen. Der Übergang zu einem von Irakern regierten Land müsse von den Vereinten Nationen koordiniert werden, heißt es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung. Die gegenwärtige US-Politik sei für "Amerika und die Welt" gefährlich und rufe neue Gewalt hervor, warnte der größte ökumenische Verband in Nordamerika.

Der Kirchenrat äußerte sich besorgt über einen "Kreislauf der Gewalt". Diese Besorgnis sei jetzt bestätigt worden durch die "schrecklichen Bilder" der Misshandlung von Gefangenen im Irak. Der Kirchenrat vertritt etwa 50 Millionen protestantische, anglikanische und orthodoxe Christen. Ihm gehören 36 Kirchen mit etwa 140.000 Gemeinden an. (05062/11.5.2004)

 
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Diakonie setzt nach Anschlägen Arbeit im Irak fort

Berlin (epd). Trotz der neuen Bombenanschläge in Bagdad will die Diakonie-Katastrophenhilfe ihre Arbeit in der irakischen Hauptstadt fortsetzen. Ihr deutscher Mitarbeiter vor Ort habe mitgeteilt, dass sich die Lage für ihn nicht geändert habe, berichtete Sprecherin Gesine Wolfinger am Montag dem epd in Berlin.

Die Sicherheitslage sei allerdings gerade in Bagdad sehr schlecht, bestätigte Wolfinger. Noch sei jedoch nicht eindeutig geklärt, ob einer der beiden Anschläge am Montagmorgen tatsächlich gegen das Internationale Komitee des Roten Kreuzes gerichtet gewesen sei. Beobachter hatten aus Bagdad berichtet, dass ein Auto in der Nähe des Gebäudes des Roten Kreuzes explodiert sei.

Oberstes Prinzip für ihre Helfer sei Freiwilligkeit, betonte Wolfinger. Wenn ihr Mitarbeiter seine Arbeit nicht fortsetzen wolle, werde er abgezogen. Hauptsächlich arbeitet die Diakonie-Katastrophenhilfe mit den Kirchen vor Ort und lokalen Helfern zusammen. Schwerpunkt der Arbeit ist die Versorgung von Krankenhäusern mit Medikamenten. (27.10.2003)
 

 
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Diakonie-Katastrophenhilfe warnt vor Missbrauch humanitärer Hilfe

Berlin (epd). Die Diakonie-Katastrophenhilfe hat sich entschieden gegen eine staatliche Kontrolle der Arbeit von Hilfswerken in Krisenregionen gewandt. Humanitäre Hilfe dürfe nicht, wie im Irak geschehen, zu politischen oder militärischen Zwecken missbraucht werden, sagte die Direktorin des evangelischen Hilfswerkes, Cornelia Füllkrug-Weitzel, am Mittwoch vor Journalisten in Berlin.

Mit rund 64 Millionen Euro erzielte die Organisation 2002 die höchsten Spendeneinnahmen ihrer Geschichte. Allein 60 Millionen Euro wurden für die Opfer der Jahrhundert-Flut in Deutschland und den östlichen Nachbarländern gespendet. Als "beschämend" bezeichnete es Füllkrug-Weitzel, dass durch die Elbeflut viele "weitaus schlimmere Katastrophen auf unserem Globus nahezu vergessen wurden". Im südlichen Afrika hätten etwa 14 Millionen Menschen Hunger gelitten.

Angesichts der Erfahrungen im Irak sagte die evangelische Theologin weiter, die Neutralität und Unabhängigkeit von nichtstaatlichen Hilfswerken müssten als wichtigste Prinzipien ihrer Arbeit erhalten bleiben. Der Versuch der US-Regierung, den Irak-Krieg mit humanitären Gründen zu rechtfertigen und die Hilfswerke dafür einzuspannen, gebe Anlass zu "allertiefster Sorge".

Insgesamt finanzierte die Diakonie-Katastrophenhilfe im vergangenen Jahr 176 Programme in 51 Ländern. Die Hilfe sei unter anderem den Opfer vergessener Kriege und Bürgerkriege zu Gute gekommen, so die Direktorin und nannte Flüchtlinge in Palästinensergebieten, Tschetschenien und Afghanistan. (30.7.2003)

 
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EKD-Ratsvorsitzender: Christen sollen sich für Frieden einsetzen

Bonn (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat die Christen an Pfingsten zum Einsatz für den Frieden in der Welt aufgerufen. Die Botschaft Jesu gebe Kraft zur Überwindung von Gewalt, sagte Kock am Pfingstmontag in der Kreuzkirche Bonn. Das gelte auch für die aktuellen Krisenherde in Afrika oder dem Mittleren Osten. Christen dürften vor den Herausforderungen nicht resignieren.

So müsse in Kongo der Friede gesichert werden, um eine noch größere Katastrophe zu vermeiden, fügte Kock hinzu. «Der Erfolg des Krieges heiligt die Mittel nicht». So hätten die USA im Irak zwar den Krieg, aber nicht den Frieden gewonnen.

Zum Frieden gehöre auch die Befreiung von Vorurteilen, sagte Kock weiter. Gottes Geist helfe dabei, die Gesellschaft aus den «kollektiven Vorurteilen» zu befreien, etwa solchen, die zu dem «schrecklichen Antisemitismus oder zu einem stupiden Antiamerikanismus» führen. Der Frieden Jesu gebe den Menschen Kraft, um die Ursachen der Friedlosigkeit zu überwinden. (08.06.03)

Die Predigt im vollen Wortlaut

 
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Interreligiöser Friedensappell an US-Präsident Bush

Chicago (epd). In den USA haben christliche, islamische und jüdische Geistliche an Präsident George W. Bush appelliert, in der nationalen Sicherheitsstrategie auf die Drohung mit Atomwaffen zu verzichten. Auf einem Treffen am Mittwoch (Ortszeit) in Chicago erklärten mehr als 75 Vertreter des Christentums, des Islams und des Judentums, der Irak-Krieg sei Anlass zur Besinnung auf gewaltfreie Wege zu einer besseren Welt. Das "grobe Instrument" Krieg löse langfristig keine Probleme. Die Besatzung des Irak müsse zügig beendet werden.

Die Welt stehe an einem Scheideweg, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Man habe die Wahl zwischen einer Zukunft der globalen Solidarität und einer Welt, in der Kriege nicht nur zur Verteidigung, sondern auch zur Durchsetzung politischer Ziele geführt werden. Menschen des Glaubens müssten sich besinnen, dass "wirkliche Sicherheit" nur von Gott komme, erklärten die Versammelten, darunter der Generalsekretär des Nationalen Kirchenrates der USA, Bob Edgar.

Juden, Muslime und Christen strebten gleichermaßen eine Welt des Friedens und der Gerechtigkeit an. Sie müssten sich verstärkt zu Wort melden, heißt es in der Erklärung weiter. Die Geistlichen kündigten eine internationale Konferenz religiöser Führungspersönlichkeiten an. Ziel sei, die "hasserfüllte Rhetorik und die Gewalt im Namen der Religion" zu überwinden. (1.5.2003)

 
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Kock: Krieg darf nicht als Mittel der Politik akzeptiert werden

Frankfurt a.M. (epd). Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben an Ostern zur Überwindung von Krieg und Gewalt und zum Aufbau einer gerechten Nachkriegsordnung im Irak aufgerufen. Krieg dürfe nicht als Mittel der Politik akzeptiert werden, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock. Durch Krieg könnten niemals Klarheit und Frieden geschaffen werden, mahnte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, der Mainzer Kardinal Karl Lehmann.

Nach dem Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein stelle sich manchen die Frage, ob der Krieg nicht doch eine akzeptierte Möglichkeit der Politik sei. Doch dies sei nur ein Versuch, den Tod von Tausenden Menschen zu beschönigen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende Kock in einer Predigt am Ostermontag im westfälischen Burgsteinfurt.

Der Mainzer Kardinal Lehmann hatte in seiner Osterpredigt am Sonntag zu Frieden und Versöhnung aufgerufen. Niemals dürfe man sich bei Gewaltanwendung auf Gott berufen, sagte Lehmann im Mainzer Dom. Der Unfriede sei ein "tiefes und weit reichendes Zeichen unserer Heillosigkeit", beklagte der Kardinal. Der Frieden komme nur zu Stande, "wenn wir Menschen bereit sind zur Zurücknahme unserer oft einseitigen Ansprüche, zur Verständigung und zur Versöhnung".

Evangelische Bischöfe erinnerten in ihren Osterpredigten und Osterbotschaften an das Leiden der irakischen Zivilbevölkerung und riefen zu Spenden auf. "Wir müssen mit dafür sorgen, dass ein soziales und gerechtes Gemeinwesen aufgebaut werden kann und Menschen in den Krankenhäusern wieder ärztlich versorgt werden", sagte der pfälzische Landesbischof Eberhard Cherdron in Speyer.

Die Hoffnung auf ein möglichst rasches Ende aller Kampfhandlungen im Irak bekundete der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Peter Steinacker. Noch fehle aber eine klare Vorstellung über die neue Friedensordnung. Dieses Versäumnis könne neue Gewalt nach sich ziehen, warnte Steinacker in einem Osterbrief an die Gemeinden. Auch die Rolle der Vereinten Nationen bei der Neuordnung des Irak sei weiter unklar.

Mindestens 1.200 irakische Zivilisten seien während des Krieges getötet und weit über 5.000 verwundet worden, sagte Kirchenpräsident Helge Klassohn von der Landeskirche Anhalts. Auch seien viele tausend Soldaten ums Leben gekommen. "Während wir Ostern feiern, haben die Menschen im Irak den Alltag des Krieges und seine Folgen auszuhalten", erklärten der thüringische Landesbischof Christoph Kähler und der Bischof der Kirchenprovinz Sachsen, Axel Noack, in einem gemeinsamen Osterbrief.

Der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich hob in seiner Osterpredigt in München die frohe Botschaft der Auferstehung trotz aller Schrecken der Zeit hervor. Der Kölner Erzbischof Kardinal Joachim Meisner bezeichnete Krieg, Hunger und Gewalt als Resultat des "verweigerten Ostern". Der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff nannte die Friedensbotschaft den zentralen österlichen Auftrag der Christen. Nur die Kraft der Versöhnung, der Liebe und des Glaubens könnten Ohmacht, Angst und Gewalt in der Welt überwinden. (21.4.03)

 
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Kirchen mahnen an Karfreitag Ende der Gewalt im Irak an

Frankfurt a.M. (epd). Evangelische Bischöfe haben an Karfreitag ein Ende der Gewalt im Irak angemahnt. Die Spirale der Gewalt könne nur durch den Weg der Versöhnung durchbrochen werden, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, in seiner Predigt in Köln. Er rief zudem zur Überwindung der Folgen des Irak-Krieges auf. In vielen Karfreitagsgottesdiensten, in denen die Christen an das Leiden und Sterben Jesu am Kreuz erinnern, wurde diesmal auch der leidenden Bevölkerung im Irak gedacht.

Kock wies in seiner Karfreitagsbotschaft auf die große Zahl der Opfer im Irak-Krieg hin. Auch nach dem Sieg der US-geführten Truppen seien die Leiden der irakischen Zivilbevölkerung, zerbombte Stadtteile, Überfälle und Plünderungen unübersehbar. "Der Frieden ist noch nicht gewonnen", sagte der oberste Repräsentant von rund 27 Millionen Protestanten.

Auch der bayerische Landesbischof Johannes Friedrich betonte, das Schicksal der Menschen im Irak sei nach dem so genannten Kriegsende nicht "weniger grausam" geworden. Ausgehend von dem Vorbild Jesu Christi wäre es die Aufgabe der Christen gewesen, "rechtzeitig nach friedlichen Lösungen" zu suchen, sagte er in einem Karfreitagsgottesdienst in Kempten.

Die "sinnlosen Opfer von Kriegen und Gewalt" könnten der Welt nicht zu ihrem Heil verhelfen, sagte der badische Landesbischof Ulrich Fischer in Karlsruhe. Jesus Christus habe sich dagegen freiwillig und stellvertretend "in völliger Hingabe" am Kreuz für die Menschen geopfert.

Der braunschweigische evangelische Bischof Friedrich Weber bezeichnete den Karfreitag als "Tag der Opfer". Besonders im Irak und im israelisch-palästinensischen Konflikt werde die "Hoffnung auf Frieden in Gerechtigkeit" mit Füßen getreten, sagte Weber im Braunschweiger Dom.

Die Prediger riefen auch zum Engagement des Einzelnen auf. Wer aus dem Glauben lebe, könne sich nicht mit Krieg, Verelendung, Unterwerfung und Ausnutzung abfinden, sagte der hessen-nassauische Kirchenpräsident Peter Steinacker. Der Kreuzestod Jesu zeige, wie Gott sich selbst "in seiner großen Passion dem Schmerz der Welt unterworfen" und sie dadurch verändert habe. (18.4.2003)

 
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EKD-Ratsvorsitzender Kock: Welt nicht in Gut und Böse einteilen

Berlin (epd). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, hat im Zusammenhang des Irak-Kriegs vor einer Einteilung der Welt in eine gute und eine böse Hälfte gewarnt. Nach den Attentaten vom 11. September 2001 herrsche in den USA große Angst, erklärte Kock am Sonntag im Berliner Dom. Die Menschen dort sehnten sich nach einer Regierung, die etwas Starkes tue, um den Leuten diese Angst zu nehmen. Das erkläre auch die große Zustimmung zum Krieg gegen Saddam Hussein. Doch eine solche Polarisierung in Gut und Böse widerspreche der biblischen Botschaft.

Die Welt dürfe nicht mit Waffen von etwas Neuem und angeblich Besserem überzeugt werden, so Kock nach einer vorab verbreiteten EKD-Erklärung. Ein Miteinander gelinge nach christlicher Überzeugung nur mit Rücksicht auf den anderen. Zu den zahllosen Negativbeispielen dieser Welt gehörten auch die "Lügen der Diplomaten und Geheimdienste, die uns weismachen, zum Krieg im Irak hätte es keine Alternativen gegeben; wenn auch ein frommer Präsident mit seinen Gebeten der Welt das weiszumachen sucht", fügte Kock in seiner Palmsonntagpredigt hinzu. (13.04.03)

 
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Kock gegen Weltordnung unter "Pax Americana"

Düsseldorf (epd). Die Vereinten Nationen müssen nach Ansicht des EKD-Ratsvorsitzenden Manfred Kock wieder die führende Rolle bei der Lösung von Konflikten spielen. Es sei auf Dauer nicht sinnvoll, "eine Weltordnung unter einer Pax Americana zu haben", sagte Kock am Dienstag in Düsseldorf mit Blick auf den US-geführten Irak-Krieg. Für ihn stehe außer Frage, dass die Welt durch den Krieg nicht sicherer geworden sei, betonte der höchste Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in einem epd-Gespräch.

An kirchliche Hilfsorganisationen wie Diakonie und Caritas appellierte er, bei der Hilfe die nötige Unabhängigkeit zu bewahren. "Ein Einbetten humanitärer Hilfe in militärische Konzepte" dürfe nicht hingenommen werden, unterstrich Kock. Die Prioritäten der Helfer dürften nicht nach der Einschätzung von Generälen gesetzt werden.

Kock forderte die Deutschen zu Spenden für die irakische Bevölkerung auf. Diese Hilfen seien nötig, auch wenn die US-geführte Koalition die Schäden durch den Krieg verursacht habe. "Wir müssen uns humanitär beteiligen", unterstrich der rheinische Präses.

Er warnte erneut vor einer Radikalisierung des Islam. Sie sei in einigen Ländern bereits an den Protesten gegen den Krieg zu beobachten, beispielsweise in Ägypten. "Das Ende dieses Krieges ist nicht das Ende des Schreckens", prophezeite der EKD-Ratsvorsitzende. Im Nahost-Konflikt könnte nach Kocks Ansicht eine Lösung leichter geworden sein, weil die Risiken eines Krieges nun offensichtlich geworden seien. (08.04.03)

 
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Sorge um Zivilbevölkerung im Irak wächst - Hilfswerke warnen

Berlin/Genf (epd). Wegen der anhaltenden Kämpfe und Bombenangriffe im Irak wächst bei Hilfsorganisationen die Sorge um die Zivilbevölkerung. Die Bundesregierung und mehrere Hilfsorganisationen appellierten am Dienstag an die Kriegsparteien, die Koordination der humanitären Hilfe den Vereinten Nationen zu übertragen. Es dürfe keinen Missbrauch für militärische Ziele geben. Die Bundesregierung bekräftigte, es stünden 50 Millionen Euro für die Irak-Hilfe bereit.

In der umkämpften Stadt Basra sind nach Angaben des Kinderhilfswerks UNICEF rund 100.000 Kinder unter fünf Jahren wegen der beschädigten Wasserversorgung von Krankheiten bedroht. Viele der ohnehin schlecht ernährten Kinder seien dadurch in Lebensgefahr, sagte UNICEF-Direktorin Carol Bellamy in Genf.

Unterdessen blieb die erwartete Flüchtlingswelle zunächst aus. Während innerhalb des Irak offenbar mehrere tausend Menschen ihre Heimatorte verließen, gibt es nach UN-Angaben bisher keine Flüchtlingsströme in Nachbarländer. Allerdings seien etwa 22.000 Menschen in die irakische Stadt Nowsud nahe der iranischen Grenze gezogen, so der Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR, Kris Janowski in Genf.

Etwa 5.000 Vertriebene verließen nach Informationen des Welternährungsprogramms offenbar die Städte Mosul, Kirkuk und Erbil in Richtung Norden. Die Situation sei unübersichtlich. Berichte über bis zu 500.000 Binnenflüchtlinge im Nordirak könnten von Rot-Kreuz-Mitarbeitern vor Ort zurzeit "nicht bestätigt werden", sagte der Sprecher des Deutschen Roten Kreuzes, Lübbo Roewer, dem epd in Berlin.

Nach Einschätzung der Caritas scheuen viele Iraker eine Flucht, weil sie dann aus dem staatlichen Lebensmittelverteilprogramm in ihrer Stadt herausfallen. Nach Jordanien seien mehrere hundert Kilometer Wüste zu durchqueren, dies erfordere Autos, Geld und Benzin, sagte Caritas-Sprecher Mathias Schüth in Freiburg. Amnesty international vermutet, dass die Ausgangssperre die Menschen an der Flucht hindern könnte. Wer zur Sperrzeit unterwegs sei, könne von irakischen Sicherheitskräften sofort erschossen werden.

Die humanitäre Hilfe im Irak läuft nach Einschätzung von Diakonie und Caritas Gefahr, militärisch-strategisch missbraucht zu werden. "Es gibt derzeit ein schweres Ringen zwischen USA und den Vereinten Nationen darüber, wer die Hilfe koordiniert", sagte Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin der Diakonie-Katastrophenhilfe in Stuttgart, in einem epd-Gespräch.

Auch die katholische Caritas forderte am Dienstag, die Koordination der Hilfe müsse bei den UN liegen, um die Neutralität zu garantieren. "Wir sehen eine große Gefahr für die Unabhängigkeit der Hilfe", sagte Sprecher Schüth dem epd. Die Caritas werde in jedem Fall "gehörige Distanz zu den Armeen halten". Auch der Zusammenschluss "Aktion Deutschland hilft", dem neun Hilfswerke angehören, forderte eine UN-Koordination für die Irak-Hilfe.

Die USA versuchen laut Diakonie durch Geld und logistische Unterstützung, Hilfswerke in Koordinierungsbüros an sich zu binden. "Dazu gehört dann auch ein privilegierter Zugang in bestimmte Regionen, gewissermaßen im Marschgepäck des Militärs", so Füllkrug-Weitzel.

Die Direktorin lehnte es ab, sich "in Allianzen zu begeben mit Regierungen, die den Krieg führen". ACT (Action by Churches Together), ein internationales Netz kirchlicher Hilfsorganisationen, dem auch die Diakonie-Katastrophenhilfe angehört, wolle daher im Irak-Krieg kein Geld von der britischen und der US-Regierung annehmen. (25.3.03)

Mehr aktuelle Informationen zur humanitären Lage im Irak und wofür Ihre Spende gebraucht wird finden Sie unter: http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/  und http://www.unicef.de/

 
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Kirchen in aller Welt verurteilen Krieg gegen Irak

Frankfurt/Vatikanstadt/Genf (epd). Die Kirchen in aller Welt haben am Donnerstag den Beginn des Krieges gegen den Irak scharf verurteilt. Der Militäreinsatz im Mittleren Osten sei unmoralisch, erklärte der Weltkirchenrat in Genf. Der Vatikan bezeichnete die Bombardierung Bagdads durch das amerikanische Militär als illegal. Die Kirchen in Deutschland kritisierten das Scheitern der Politik.

Papst Johannes Paul II. betete in der Frühmesse für die irakische Bevölkerung, wie das italienische Fernsehen berichtete. Das Kirchenoberhaupt hatte sich in den vergangenen Wochen immer wieder eindringlich für eine friedliche Lösung der Irak-Krise eingesetzt und Staatsmänner aus aller Welt im Vatikan empfangen. Auf den Beginn des Krieges reagierte der Vatikan am Donnerstag bestürzt.

Ein Vatikansprecher äußerte sein Bedauern darüber, dass der Weg der Verhandlungen für eine friedliche Lösung gemäß dem Völkerrecht unterbrochen worden sei. Zugleich kritisierte der Vatikan die irakische Führung, die die Resolutionen der Vereinten Nationen missachtet habe. "Dieser Krieg ist jenseits jeder Legalität, Legitimität und internationalen Legitimation", hatte zuvor der Direktor von Radio Vatikan, Kardinal Roberto Tucci, erklärt.

Alle deutschen Kirchen riefen zur Fortsetzung der Friedensgebete auf. "Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein", bekräftigten die Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, der methodistische Bischof Walter Klaiber.

Der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK), Konrad Raiser, bezeichnete den Militärangriff als politisch gefährlich und kulturell unklug. Die USA und ihre Verbündeten unterliefen das internationale Recht, das in den vergangenen 50 Jahren mühsam aufgebaut worden sei. Die friedlichen Mittel zur Beilegung des Konflikts seien bei weitem nicht ausgeschöpft worden, so die Gemeinschaft von 342 Kirchen auf allen Kontinenten.

Der Krieg in der Golfregion sei auch rechtlich nicht erlaubt, unterstrich der EKD-Ratsvorsitzende in einem epd-Gespräch. Der Angriff widerspreche dem Wortlaut der UN-Charta, so Kock. Zahlreiche Repräsentanten evangelischer Landeskirchen und katholischer Diözesen kritisierten den Militäreinsatz scharf. Der Berliner evangelische Bischof Wolfgang Huber sprach von einer Katastrophe für die Menschen in der Region. "Tötende Gewalt gegen Menschen ist immer eine der schwersten Formen der Schuld, die Menschen auf sich laden können." (20.3.03)

 
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Internationale Kirchenführer warnen in Washington vor Irakkrieg

Bei einem Treffen in Washington D.C. haben sich Kirchenführer aus Europa und den USA am Mittwoch, den 26. Februar, erneut für eine friedliche Lösung des Irakkonfliktes ausgesprochen. Die internationalen Kirchenvertreter, darunter auch der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Kock, bekräftigten in einer Resolution, dass sie einen Krieg gegen den Irak für unmoralisch und unklug halten. Kock leitet eine Delegation der EKD, die sich zur Zeit auf einer Reise durch die USA befindet.

Sie seien bestrebt, durch ihr Treffen und gemeinsames Gebet zu einer Verhinderung eines Krieges beizutragen, sagte der EKD-Ratsvorsitzende vor dem Sitz des amerikanischen Kongresses auf Capitol Hill. "Ich weiß, dass das möglicherweise nichts bewirkt", so Kock. "Aber es ist wichtig, dass die Menschen wissen: Es darf nicht gegen die Kinder und gegen die Zivilbevölkerung gehen."

Ein Krieg sei Ursache von unermesslichem Leid, heißt es in der Erklärung, die unter anderem von Reverend Al McDonald als Vertreter von Kirchen aus Großbritannien und von Jim Winkler von der Vereinigen Methodistischen Kirche (United Methodist Church) in den USA unterzeichnet wurde.

Der Ratsvorsitzende warnte vor einer religiösen Begründung eines Krieges: "Die Verbindung von Religion und der Begründung von Krieg ist immer ein großes Problem", so Kock.

Die Delegation der EKD wird sich noch bis zum 9. März in den USA aufhalten und dort Gespräche mit Vertretern von Kirchen, des UN-Sicherheitsrates und der Wirtschaft führen.

Hannover, den 27. Februar 2003, Pressestelle der EKD

 
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Kock lehnt religiöse Rechtfertigung eines Irak-Krieges ab

Berlin (epd). Kurz vor Antritt einer USA-Reise hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock, die religiöse Rechtfertigung eines Irak-Krieges durch US-Präsident George W. Bush kritisiert. Die von Bush propagierte Einteilung der Welt in Gut und Böse sei nicht akzeptabel, sagte Kock am Dienstag in Berlin dem "InfoRadio" von SFB und ORB.  Statt den Krieg religiös zu rechtfertigen müssten alle Anstrengungen unternommen werden, ihn zu vermeiden, forderte Kock. Bush hatte es unter anderem als "gottgegebenen Auftrag" der USA bezeichnet, sich "zu verteidigen und die Welt zum Frieden zu führen".

Kock warnte davor, Krieg wieder als normales Mittel der Politik anzusehen. Dieser käme nur dann als äußerste Möglichkeit in Betracht, wenn eine akute Bedrohung von Menschenrechten vorläge. Doch selbst dann könne Krieg nicht als gerecht angesehen werden, da bei einem Waffeneinsatz immer viele Unschuldige in Mitleidenschaft gezogen würden. Viele der Waffen seien zudem von westlichen Staaten in den Irak geliefert worden.

Die Abreise der EKD-Delegation in die USA war für Dienstagnachmittag vorgesehen. Die Reise sei nicht durch den drohenden Krieg veranlasst, sondern langfristig vorbereitet gewesen, sagte Kock weiter. Die Delegation, der nach EKD-Angaben unter anderen die Landesbischöfe Axel Noack (Magdeburg) und Johannes Friedrich (München) sowie der Bundestagsabgeordnete Hermann Gröhe (CDU) angehören, wird bis zum 9. März außer Washington noch Chicago, Cleveland und New York besuchen. Geplant sind zahlreiche Treffen mit Vertretern von Kirchen, Verbänden, dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank. (25.2.03)

 
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Bischöfe kritisieren religiös begründete Machtpolitik von Bush

Berlin/Köln (epd). Im Streit um das Vorgehen der US-Regierung im Irak-Konflikt hat der Berliner evangelische Bischof Wolfgang Huber am Donnerstag vor einer religiös motivierten Machtpolitik gewarnt. Auch die hannoversche Bischöfin Margot Käßmann unterstrich, dass in der Frage des Irak-Krieges nicht religiös argumentiert werden dürfe.

Es liege ihm fern, die persönliche Frömmigkeit von US-Präsident Georg W. Bush in Zweifel zu ziehen, sagte Huber der "Berliner Zeitung". "Aber in der Art und Weise, in der er Elemente des christlichen Glaubens zur Rechtfertigung seiner Politik verwendet, ist er schlecht beraten."

Huber wandte sich nachdrücklich dagegen, Kritik an der US-amerikanischen Politik mit Anti-Amerikanismus gleichzusetzen. Wer gegen einen drohenden Irak-Krieg auf die Straße gehe, "demonstriert doch nicht gegen Amerika", betonte der Bischof. Er habe nirgendwo schärfere Kritik am gegenwärtigen Kurs der Bush-Regierung gehört als in den USA selbst.

Zur Kritik an der Bundesregierung und ihrer Politik im Irak-Konflikt sagte Huber, es brauche sich niemand dafür zu schämen, wenn Deutschland in der Welt dadurch auffalle, "dass seine Regierung, seine Bevölkerung und seine Kirchen besonders deutlich für den Frieden und gegen die Anwendung militärischer Gewalt auftreten".

Landesbischöfin Käßmann betonte im Deutschlandfunk (Köln), im Fall eines möglichen Irak-Krieges handele es sich um eine politische Frage. Die religiös begründeten Äußerungen von US-Präsident bereiteten ihr deshalb Probleme. Man müsse auf Abrüstung im Irak drängen, so die Bischöfin. Dies dürfe aber nur ohne Blutvergießen geschehen, notfalls mit Tausenden von UN-Inspektoren. (13.2.03)

 
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Verantwortliche der Kirchen vereint gegen einen Krieg im Irak

Kirchenführer aus Europa, den USA und dem Nahen Osten haben sich am Mittwoch,
5. Februar, bei einem Treffen in Berlin in einer Resolution für eine friedliche Lösung der Irak-Krise ausgesprochen. Nachdrücklich fordern sie, den UN-Inspektoren ausreichend Zeit für ihre Arbeit zu lassen. Die Ziele, die besonders von den USA zur Begründung eines Krieges gegen den Irak angeführt würden, seien nicht akzeptabel, heißt es in der Erklärung. Die leitenden Kirchenvertreter rufen die Regierung des Irak dazu auf, alle Massenvernichtungswaffen zu zerstören und in jeder Hinsicht mit den UN-Inspektoren zusammen zu arbeiten. Die Erklärung beginnt mit folgendem Wortlaut:

1. Als Verantwortliche aus Kirchen in Europa, in Beratung mit den Kirchenräten in den USA und dem Nahen Osten, sind wir äußerst besorgt über die nicht nachlassenden Forderungen der USA und einiger europäischer Regierungen nach militärischen Aktionen gegen den Irak. Als Menschen des Glaubens drängt uns die Liebe zu unseren Nächsten dazu, gegen Krieg Widerstand zu leisten und friedliche Konfliktlösungen zu suchen. Als Kirchen beten wir für Frieden und Freiheit, Gerechtigkeit und Sicherheit für die Menschen im Irak und im Nahen Osten insgesamt. Solches Beten verpflichtet uns, Werkzeuge des Friedens zu sein.

2. Wir bedauern, dass die mächtigsten Nationen dieser Welt Krieg wieder als ein akzeptables Mittel der Außenpolitik betrachten. Dies schafft ein internationales Klima der Furcht, Bedrohung und Unsicherheit.

Die Resolution in vollem Wortlaut

 
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Weltkirchenrat warnt USA vor Angriff auf den Irak

Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat die USA vor einem Angriff auf den Irak gewarnt. Kein Staat habe das Recht, einseitige Maßnahmen zu ergreifen, die zur Zerstörung eines anderen Landes und zu Leid und Verelendung der Bevölkerung führen, erklärten die Delegierten des Zentralausschusses des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) am Montag in Genf. Das Verhalten der Vereinigten Staaten gefährde ernsthaft die Verwirklichung einer gerechten Weltordnung.
Der Bund von 342 Kirchen verurteilte zudem die Bedrohung der Menschenrechte und der bürgerlichen Freiheiten durch den Anti- Terror-Kampf der USA. Mit ihrer Aufteilung der Welt in "gut" und "böse" nach dem 11. September gebe die US-Regierung gefährlich vereinfachende Antworten auf komplexe Fragen. Zudem werde der "Krieg gegen den Terrorismus" von Regierungen in aller Welt benutzt, um die Unterdrückung politischer Gegner zu rechtfertigen.
Das Konzept militärischer Lösungen für komplexe Fragen erteile praktisch die Genehmigung für Bürgerkriege und andere bewaffnete Auseinandersetzungen, "einschließlich des israelisch- palästinensischen Konflikts", hieß es weiter. Die USA hätten "unter Androhung schwerwiegender Konsequenzen" zudem Druck auf alle Länder ausgeübt, ihre Politik zu unterstützen.
Mit ihrer ablehnenden Haltung gegenüber dem neu eingerichteten Internationalen Strafgerichtshof hätten die USA "völkerrechtliche Grundsätze und Normen ernsthaft untergraben", so der ÖRK. Die Gleichsetzung von Sicherheit und militärischer Stärke stehe im scharfen Kontrast zum Engagement der Kirchen für eine Sicherheit, die nur mit wirtschaftlicher Gerechtigkeit, Frieden und der Achtung der Menschenrechte und des Völkerrechtes verwirklicht werden könne. (02.09.02)
Hier können Sie die Erklärung der Weltkirchenrates im Volltext lesen.
Auch der Lutherische Weltbund (LWB) spricht sich gegen einen Militärschlag aus.

 

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Hintergründe und Links:

Aufzählung Stellungnahmen der EKD zum Irakkrieg
Aufzählung Stellungnahmen des Ökumenischen Rats der Kirchen zum Irakkonflikt
Aufzählung Texte der EKD zum Thema Gewalt

Gottesdienst

Aufzählung Material für Friedensgebete
Aufzählung Künstler gegen den Krieg: Bilder, Gedichte, Gedanken ...

Spendenaufrufe und Hilfswerke

Aufzählung Kinderhilfswerk UNICEF

Unterrichtsmaterial

Aufzählung Materialien zum Irakkrieg

Presse und andere Medien

Aufzählung Irak - aktuelle Entwicklung bei Spiegel online
Aufzählung Spiegel - Dossier Irak - Hier finden Sie alle bisher zum Irakkrieg erschienenen Artikel
Aufzählung Hintergründe zum Irakkonflikt in der Sendung Kulturzeit (3sat)
Aufzählung UNO aktuell

Presseschau 

Aufzählung Lesen Sie weitere Artikel in der ZEIT zum Thema Irak ....
Aufzählung "Zutiefst besorgt"- Nach der bisher schwersten Anschlagserie in Bagdad, bei der am Donnerstag mehr als 200 Menschen starben, herrscht international Angst vor einem offenen Bürgerkrieg. Die EU mahnte, auf Vergeltung zu verzichten. (Die Zeit Nr.48/2006)
Aufzählung Märtyrer Saddam - Die Todesstrafe für den ehemaligen irakischen Diktator macht alles nur noch schlimmer. Ein Kommentar von Gero von Randow (Die Zeit Nr.45/2006)
Aufzählung Wo steht denn der Galgen? - Prozess gegen Saddam Hussein: Die irakischen Richter möchten den Ex-Diktator so schnell wie möglich hinrichten. Die USA fürchten um die Legitimität des Tribunals/ Von Christian Schmidt-Häuer (Die Zeit Nr.43/2005)
Aufzählung Mein Leben mit Saddam, dem Tyrannen - In den nächsten Tagen soll der Prozess gegen Saddam Hussein beginnen. Der Schriftsteller Namo Aziz berichtet von seiner Kindheit im irakischen Kurdistan, vom Leben auf der Flucht und von den Qualen seiner Familie (Die Zeit Nr.42/2005)
Aufzählung Blutiges Wochenende im Irak - Bei einer Serie von Anschlägen wurden mehr als 120 Menschen getötet. Allein ein Selbstmordattentäter riss nahe Bagdad mindestens 90 Personen in den Tod. Die britische Regierung erwägt indessen eine Reduzierung ihrer Truppenstärke im Land (Die Welt vom 16.07.05)
Aufzählung Attentäter reißt 24 Kinder mit in den Tod - Anschlag auf US-Konvoi in einem Vorort Bagdads - Vertrauter Sarkawis von US-Truppen festgenommen (Die Welt vom 14.07.05)
Aufzählung Todesfalle Checkpoint - Immer wieder sterben Unschuldige an US-Kontrollposten im Irak. Erst schießen – dann nachdenken? Über Leben und Tod müssen die Soldaten in Sekundenbruchteilen entscheiden/ Von Jochen Bittner (Die Zeit Nr.11/2005)
Aufzählung Freude und Trauer in Rom - Giuliana Sgrena ist frei, doch im Feuergefecht mit einem US-Kontrollposten stirbt ein italienischer Offizier/ Von Birgit Schönau (Die Zeit Nr.10/2005)
Aufzählung Wenn das Sektglas leer ist - Nach ihrem Wahlsieg im Irak stellen die Schiiten den Ministerpräsidenten. Gegen die Sunniten führen die USA weiter Krieg/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr.9/2005)
Aufzählung Schiiten gewinnen die Wahl im Irak - Absolute Mehrheit verpaßt - Kurdenliste kommt auf Platz zwei, Allawi-Partei auf drei - Einbindung der Sunniten wird zum Problem (Die Welt vom 14.02.05
Aufzählung Das "E-Wort" - Offiziell ist das Wort „Exit-Strategie“ in Washington und London tabu, trotzdem nehmen die Diskussionen über Truppenreduzierung in Irak zu/ Von Henning Hoff (Die Zeit Nr.7/2005)
Aufzählung Artikel zur Entführung von Giuliana Sgrena in der Zeit
Aufzählung Die Erpresser und die Presse - Öffentlichkeit schützt die Opfer von Entführungen im Irak. Zugleich steigert sie den Wert der Geiseln für die Terroristen/ Von Jochen Bittner (Die Zeit Nr.7/2005)
Aufzählung Beruf: Augenzeugin - Irakische Terroristen haben mit Giuliana Sgrena eine der wenigen Journalistinnen verschleppt, die ihrem Volk in der Welt eine Stimme verliehen. Porträt einer radikalen Reporterin/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr.7/2005)
Aufzählung Stunde null im Irak - Noch fehlt das Grundgesetz, aber die ersten Wahlen sind gelungen. Die Schiiten freuen sich ihrer Mehrheit – doch was tun mit den Sunniten?/ Von Giuliana Sgrena (Die Zeit Nr.6/2005)
Aufzählung Wahl in Demokratistan - Wie der Irak nach der Abstimmung zusammengehalten werden kann/ Von Michael Thumann (Die Zeit Nr.5/2005)
Aufzählung Gefährlich, unfrei, restriktiv -Der Irak wählt. Eine freie Berichterstattung darüber ist so gut wie unmöglich/ Von Henning Hoff  (Die Zeit Nr.5/2005)
Aufzählung Wer abstimmt, soll sterben - Terroristen erklären der Demokratie den Krieg/ Von Birgit Svensson (Die Zeit Nr.5/2005)
Aufzählung Demokratie hinter Panzersperren - Für Washington sind die Wahlen im Irak ein Meilenstein auf dem Weg in die Freiheit, für die Iraker ein weiterer Schritt in den Bürgerkrieg/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr.5/2005)
Aufzählung Geplante Wahl nur in Teilen Iraks möglich - Übergangspremier Allawi reagiert auf die Sicherheitslage - USA haben offenbar Suche nach Waffen endgültig eingestellt/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 13.01.05)
Aufzählung Wenn Islamisten Sprengstoff hinterm Altar verstecken - Irakische Christen werden zunehmend diskriminiert, entführt und umgebracht. Viele flüchten ins Ausland oder an sichere Orte im Irak. Andere wollen sich verteidigen/ Von Birgit Svensson (Die Zeit Nr.53/2004)
Aufzählung Nationalismus, Stammesrecht und Scharia - Bildungsprogramme und Wirtschaftswachstum verhalfen Frauen in Irak in den siebziger Jahren zu einer kurzen Phase stabiler gesellschaftlicher Verhältnisse. Seit Saddam Hussein 1980 den Krieg mit dem Nachbarland Iran begann, verschlechterte sich die Lage wieder/ Von Michelle Kossel (Die Zeit Nr.45/2004)
Aufzählung Grenzenlos - Die amerikanische Eroberung Falludschas ist ein Pyrrhussieg/Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr.45/2004)
Aufzählung Regime-Wechsel, zweiter Teil - Die Strategen des Irak-Kriegs bereiten ihren nächsten Coup vor. Washingtons Neocons wollen die Mullahs in Iran stürzen/ Von Jochen Bittner (Die Zeit Nr.45/2004)
Aufzählung Gottes verfolgte Kinder - Christen trauen sich im Irak kaum noch auf die Straße. Islamisten bombardieren ihre Kirchen und kidnappen ihre Kinder/
Von Giuliana Sgrena
(Die Zeit Nr.44/2004)
Aufzählung Feuer an der Tankstelle - Ob mit Kerry oder mit Bush – Deutschland wird im Irak dringend gebraucht/ Von Michael Naumann (Die Zeit Nr.42/2004)
Aufzählung Das Antlitz des Terrors - Abu Musab al-Sarqawi ist Chef-Geiselnehmer im Irak/ Von Jochen Bittner (Die Zeit Nr.41/2004)
Aufzählung Whisky für die Taliban - Das Ressentiment gegen den Westen/ Von Richard Herzinger (Die Zeit Nr.39/2004)
Aufzählung Das Gesicht des Zorns - Mokhtada al-Sadr ist ein gefährlicher Hitzkopf. Und leider der einzig verbliebene Führer der Schiiten im Irak. Die neue Regierung fürchtet, der junge Radikale aus Nadschaf könnte zum Volkshelden aufsteigen/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr.35/2004)
Aufzählung Widerstand aus tausend Zellen -Der Aufstand im Irak hat gerade erst begonnen. Amerika fürchtet einen langen Kampf. Das belegt ein internes Dokument aus dem Pentagon/ Von Jochen Bittner (Die Zeit Nr.34/2004)
Aufzählung Ein bisschen Freiheit und viel Chaos - Der Irak ist wieder souverän - jedenfalls auf dem Papier. Die Menschen freuen sich darüber und fürchten sich vor Gewalt/ Von Giuliana Sgrena (Die Zeit Nr.28/2004)
Aufzählung Regimewechsel, Teil 2 - Machtübergabe im Irak: Die Besatzer sollen gehen, die Beschützer sollen bleiben/ Von Josef Joffe (Die Zeit Nr.26/2004)
Aufzählung Der Freischuss - Britische und amerikanische Söldner im Irak: Der Krieg wird zum Privatgeschäft. Zwielichtige Figuren profitieren davon/ Von Reiner Luyken (Die Zeit Nr.26/2004)
Aufzählung Auf Entgiftungskur - Europäer und Amerikaner wollen ihr Irak-Zerwürfnis überwinden/ Von Matthias Nass (Die Zeit Nr.25/2004).
Aufzählung George Bush und die Folter - Der Skandal von Abu Ghraib rücker immer näher heran ans Weiße Haus/ Von Thomas Kleine-Brockhoff  
(Die Zeit Nr.25/2004)
Aufzählung Resolutionen schaffen keine Ordnung - Die irakische Übergangsregierung mag Legitimität besitzen - an Effektivität wird es ihr mangeln/ Von Herfried Münkler (Die Welt vom 04.06.04)
Aufzählung Die stille, dunkle Karriere der Folterknechte - Ob in Afghanistan, Guantánamo oder im Irak: Donald Rumsfeld hält Terrorverdächtige für rechtlos/ Von Thomas Kleine-Brockhoff  (Die Zeit Nr.22/2004)
Aufzählung Folterskandal: General Sanchez unter Druck  - Der Befehlshaber der US-Truppen in Irak soll bei Misshandlungen im Gefängnis von Abu Ghraib anwesend gewesen sein. Rumsfeld verbietet Soldaten Foto-Handys
(Die Welt vom 23.05.04)
Aufzählung Gastrecht für den Terrorchef - Seit Oktober 2001 jagen die Amerikaner Osama bin Laden – vergeblich. In Pakistans unzugänglichem Nordwesten hat sich die Terrororganisation längst neu formiert/ Von Ulrich Ladurner
(Die Zeit Nr.22/2004)
Aufzählung Millers Methoden - Ausgerechnet der einstige Befehlshaber von Guantánamo soll im Irak die US-Gefängnisse reformieren/ Von Reiner Luyken (Die Zeit Nr.22/2004)
Aufzählung "Ich hätte diese Gefangenen beschützen müssen" In Bagdad ist wegen der Misshandlung irakischer Gefangener der erste US-Soldat verurteilt worden/ Von Alain X. Wurst (Die Zeit Nr.22/2004)
Aufzählung  „Grausame, sadistische Folter“ - US-Senatoren sichteten 1.600 unveröffentlichte Fotos aus Gefängnissen und Gefangenenlager im Irak. Verteidigungsminister Rumsfeld verteidigte Verhörmethoden 
(Die Welt vom 13.05.04)
Aufzählung Nur keine Schwäche zeigen - Immer mehr Amerikaner wollen den Rückzug aus dem Irak. Aber Bush nicht. Und Kerry auch nicht/ Von Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr.21/2004)
Aufzählung Amerikas Selbstanklage - Die amerikanischen Folterbilder verstärken den Widerstand gegen eine Übergangsregierung in Bagdad/ Von Michael Naumann (Die Zeit Nr.21/2004)
Aufzählung Der Westen habe im Irak sein Gesicht verloren? - Umgekehrt, werden viele sagen, er habe es gezeigt! Die Grausamkeiten in den Gefängnissen im Irak sind geradezu eine Perversion von Folterjustiz und gemeinem Verbrechen zugleich/ Von Robert Leicht (Die Zeit Nr.20/2004)
Aufzählung Ein Kriegsverbrechen - Zu Tode gequält: Die hehren Ziele des George W. Bush/ Von Martin Klingst (Die Zeit Nr.20/2004)
Aufzählung USA nach Folterskandal unter Druck - Mit einer Medienoffensive will die US-Regierung ihren Image-Schaden begrenzen (Die Welt vom 05.05.04)
Aufzählung Mars ohne Maß - Vor einem Jahr ist Bagdad gefallen. Doch ein Frieden im Irak liegt in weiter Ferne. George W. Bushs Strategie der Neuordnung im Nahen Osten ist gescheitert/ Von Michael Naumann (Die Zeit Nr.15/2004)
Aufzählung Bin Ladens Brut vergiftet den Irak Der jordanische Terroristenführer Abu Musab al-Zarqawi befehligt sunnitische Attentäter im Kampf gegen Schiiten/ Von Jochen Bittner (Die Zeit Nr.11/2004)
Aufzählung Ein Jahr in der Hölle - Mein Resümee des Irak-Kriegs/ Essay von Michael Ignatieff (Die Welt vom 20.03.04)
Aufzählung Iraks Schiiten beerdigen ihre Toten - Zahl der Opfer nach den Bombenanschlägen auf 185 gestiegen - Al Qaida streitet Täterschaft ab - Zorn auf USA/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 04.03.04)
Aufzählung  Ayatollah Sistani hat das letzte Wort - Der geistliche Schiiten-Führer verfügt über die eigentliche Macht im Irak - Und er weiß, was er will/ Von Dietrich Alexander (Die Welt vom 03.03.04)
Aufzählung Mord an der Zukunft - Der neue Terror im Irak: Kein Freiheitskampf, sondern Bruderkrieg im Namen des Islams/ Von Josef Joffe (Die Zeit Nr. 11/2004)
Aufzählung USA erwägen Verzicht auf Übergangsregierung im Irak (Die Welt vom 20.02.04)
Aufzählung Die zweite Front - Im Irak droht ein Bürgerkrieg/ Von Michael Thumann (Die Zeit Nr. 7/2004)
Aufzählung Krieg und Täuschung/ Von Matthias Nass (Die Zeit Nr. 6/2004)
Aufzählung Irrtum und Irreführung - Die Suche nach Saddam Husseins Waffen wird zur Suche nach Bushs und Blairs Wahrheit/ Von Matthias Naß (Die Zeit Nr. 4/2004)
Aufzählung In einem anderen Land - Good Bye, Saddam! Alles ist anders im Nachkriegsirak. Wie würde sich wohl ein Iraker heute fühlen, der nach einem Jahr aus dem Tiefschlaf erwacht?/Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 08.01.04)
Aufzählung Medialer Gegenangriff aus Virginia - Der US-Sender Al Hurra soll Arabien "objektive" Informationen senden/Von Christiane Buck (Die Welt vom 05.01.04)
Aufzählung Des Tyrannen Advokat - Der französische Staranwalt Jacques Vergès will Saddam Hussein verteidigen/ Von Michael Mönninger (Die Zeit Nr. 1/2004)
Aufzählung Mutter aller Prozesse - Ein irakisches Sondertribunal soll die Schergen des Baath-Regimes aburteilen. Ihnen droht die Todesstrafe. Saddam Hussein könnte der Erste sein/Von Jochen Bittner und Susanne Fischer (Die Zeit Nr. 1/2004)
Aufzählung Wie einst in der Eiszeit - Die Gefangennahme Saddam Husseins bietet die Chance, den Streit um die Aufbauhilfe für den Irak zu beenden/ Von Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr. 52/2003)
Aufzählung Vorbild Stalin - Betrügen, berauben, morden – Aufstieg und Fall des Saddam Hussein/ Von Michael Thumann (Die Zeit Nr. 52/2003)
Aufzählung Gerechtigkeit für Saddam Hussein - US-Soldaten fanden Saddam Hussein in einem Erdloch. Er trug einen dichten Bart. Der Ex-Diktator ließ sich ohne Gegenwehr festnehmen. Nach US-Medieninformationen wurde er inzwischen außer Landes gebracht (Die Welt vom 14.12.03)
Aufzählung Der Guerillakrieg im Irak fordert sechs Tote - Drei Bomben und ein Hubschrauber-Abschuss beenden die relative Ruhe - Sunniten beschuldigen Schiiten/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 10.12.03)
Aufzählung Empörung über Ausschluss vom Irak-Aufbau - Die Richtlinie von US-Vize-Verteidigungsminister Wolfowitz, Kriegsgegner nicht mit Wiederaufbau-Projekten zu betrauen, stößt in Europa und den USA auf heftige Kritik (Die Welt vom 10.12.03)
Aufzählung „Die Geschichte lügt nicht“ - In der nordirakischen Stadt Kirkuk streiten sich Kurden, Araber und Turkmenen um Macht und Land. Die US-Armee steht zwischen den Fronten/ Von Michael Thumann (Die Zeit Nr. 51/2003)
Aufzählung November blutigster Monat für die Koalitionstruppen im Irak - Am Wochenende nahmen Aufständische besonders Verbündete der USA ins Visier: Sieben Spanier, zwei Japaner, zwei Koreaner und ein Kolumbianer starben (Die Welt vom 30.11.03)
Aufzählung Aktion Truthahn - Wer kommt denn da zum Essen - doch nicht etwa der Präsident? Für zwei Stunden besuchte George W. Bush seine Truppen in Bagdad. Chronik eines der bestinszenierten Coups des Weißen Hauses/ Von Torsten Krauel (Die Welt vom 29.11.03)
Aufzählung Ein Esel verhindert eine Tragödie in Bagdad - Tier vereitelt Anschlag mit Raketen auf Hotelviertel - Zufälle verhindern weitere Attentate im Irak/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 22.11.03)
Aufzählung Iraker sollen sich ab 2004 selbst regieren - Bremer und Talabani stellen Zeitplan für Nachkriegsordnung vor - Rumsfeld: US-Militär bleibt präsent/Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 17.11.03)
Aufzählung 22 Tote bei Anschlag auf italienisches Militärquartier im Irak (Die Welt vom 12.11.03)
Aufzählung "Nicht ganz Amerika ist verrückt"  Die Koalition der Unwilligen formiert sich. Auch in den USA wendet sich die öffentliche Meinung gegen Präsident Bush/ Von Michael Moore (Die Zeit Nr. 46/2003)
Aufzählung Krieg gegen das eigene Volk - Saddamisten und Terroristen reißen die Initiative an sich, die Amerikaner sind wie gelähmt – und setzen auf irakische Truppen/ Von Josef Joffe (Die Zeit Nr. 46/2003)
Aufzählung Ein Angebot, das man nur abschlagen kann - Warum die Amerikaner die türkische Offerte nicht annehmen, mit Friedenstruppen im Irak auszuhelfen/ Von Michael Thumann (Die Zeit Nr. 45/2003)
Aufzählung Ein Sieg ohne Sieger - Wenn Amerika im Irak scheitert, verliert auch Europa/ Von Matthias Naß (Die Zeit Nr. 45/2003)
Aufzählung Das Prinzip Ofenrohr - Ein Geheim-Büro im Pentagon schrieb Horrormeldungen über das irakische Waffenarsenal zusammen. Sie landeten direkt beim Präsidenten. Die CIA steuerte politisch maßgeschneiderte Analysen bei. Zum ersten Mal berichten Zeugen/ Von Jochen Bittner und Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr. 45/2003)
Aufzählung Geberkonferenz endet mit Milliardenhilfe für Irak - Großzügige Spenden aus den arabischen Staaten - Selbst Iran gibt 200 Millionen Dollar - Deutschland beharrt auf Stärkung der UNO/ _Von Nikolaus Nowak (Die Welt vom 25.10.03)
Aufzählung Rückschlag für Bushs Irak-Politik im Senat - US-Präsident sucht in Asien Unterstützung - Tokio sagt Hilfe zu - Drei tote US-Soldaten - Moral der Truppe sinkt (Die Welt vom 18.10.03)
Aufzählung Drei US-Soldaten in Kerbela getötet - Seit Ende der Kampfhandlungen im Irak am 1. Mai sind nach Angaben des Pentagon mehr als 100 US-Soldaten bei feindlichen Angriffen ums Leben gekommen (Die Welt vom 17.10.03)
Aufzählung UN-Sicherheitsrat nimmt neuen Entwurf für eine Irak-Resolution an (Die Welt vom 17.10.03)
Aufzählung Aischas Tränen  - "Tausend und ein Krieg" (7) - Aischa aus Kirkuk sehnt sich nach dem "starken arabischen Mann"/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 41/2003)
Aufzählung Erfolglose Suche nach Massenvernichtungswaffen - US-Waffenexperte Kay legt seinen Bericht vor. Es gibt aber Beweise dafür, dass die irakische Führung die Reichweite ihrer ballistischen Raketen über das zulässige Maß hinaus erweitern wollte (Die Welt vom 03.10.03)
Aufzählung Plötzlich erscheint Präsident Bush besiegbar - Republikaner fürchten einen schweren Wahlkampf mit unsicherem Ausgang/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 02.10.03)
Aufzählung Aufbau auf Italienisch - Im irakischen Nasirija sorgen europäische Soldaten für Ordnung – mit List und Erfolg/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 40/2003)
Aufzählung Oberst Awan - "Tausend und ein Krieg" (6) -  Zu Besuch beim alten und neuen Polizeichef von Al Sadoun, im Herzen Bagdads/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 40/2003)
Aufzählung Bushs Bitte um Hilfe stößt in Amerika auf Kritik - Demokraten beklagen Planlosigkeit der Irak-Politik - Bagdads Übergangsminister Chalabi wünscht Übertragung der Verantwortung (Die Welt vom 25.09.03)
Aufzählung Ein schwacher Charakter - "Tausend und ein Krieg" (5)/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 39/2003)
Aufzählung Ein Treffen mit Saddam - "Tausend und ein Krieg" (4)/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 39/2003)
Aufzählung Wasser - Bei der Polizei in Falludschah - "Tausend und ein Krieg" (3)/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 39/2003)
Aufzählung Der Hühnerbeinbeweis - "Tausend und ein Krieg" (2)/ Von Ulrich Ladurner
Aufzählung Im Zweifel Feuer frei - Warum hassen viele Iraker die USA? Ein Bericht aus Falludschah, wo gerade acht Nachwuchspolizisten im Hagel amerikanischer Kugeln starben/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 39/2003)
Aufzählung Platz für Diktatoren - Einst schrieb er für ZEIT.de "Briefe aus Pakistan". Nun ist ZEIT-Autor Ulrich Ladurner wieder unterwegs. Im Irak. Mit seinem Tagebuch "Tausend und ein Krieg" / Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 38/2003)
Aufzählung Bush: Keine Beweise für Beteiligung Saddams an "9/11" - Demokraten werfen dem US-Präsidenten vor, er habe Verdachtsmomente vorgetäuscht, um Krieg gegen den Irak zu beginnen/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 17.09.03)
Aufzählung Zwei Stunden Strom am Tag für Basra - Saboteure reißen im Südirak die Kabel von den Masten, schmelzen das Kupfer ein und verkaufen es im Iran - Aufbau ist so unmöglich/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 17.09.03)
Aufzählung Der verwundete Krieger - In den USA wächst die Opposition gegen George W. Bush. Als Sittenwächter trat er seine Präsidentschaft an, jetzt steht er als Trickser da/ Von Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr. 38/2003)
Aufzählung Irak und das Ende des Hochmuts - Washingtons Hegemonial-Politik ist zu teuer. Nun soll das alte Europa helfen, doch seine Kassen sind leer/ Von Michael Naumann (Die Zeit Nr. 38/2003)
Aufzählung Bush fordert von UN-Staaten stärkeres Engagement im Irak (Die Welt vom 08.09.03)
Aufzählung Der Riese ist erwacht - Amerika ist genau so revolutionär wie die islamischen Terroristen - 11. September/ Von David Rieff (Die Welt vom 06.09.03)
Aufzählung Das schnelle Rad des Todes -Wer steckt hinter dem Mord an dem irakischen Schiitenführer al-Hakim? Washington argwöhnt: Teheran. Plausibel ist das nicht/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 37/2003)
Aufzählung Amerikas Truppen sollten Bagdad verlassen - Die Iraker müssen so schnell wie möglich Verantwortung übernehmen und Sicherheit wie Ordnung selbst schaffen/ Von Edward Luttwak (Die Welt vom 02.09.03)
Aufzählung Die Superohnmacht - Auch die Europäer verlieren, wenn die Amerikaner im Irak scheitern/ Von Josef Joffe (Die Zeit Nr. 36/2003)
Aufzählung Saddam und Gomorrha - Nach dem Anschlag auf das Hauptquartier der UN im Irak fordern viele Staaten: mehr Macht für die Vereinten Nationen. Die Amerikaner wehren sich. Nicht mehr lange/ Von Thomas Fischermann  (Die Zeit Nr. 36/2003)
Aufzählung Bombe tötet Schiitenführer im Irak - Ajatollah el Hakim und mindestens 80 weitere Gläubige sterben in Nadschaf (Die Welt vom 29.08.03)
Aufzählung USA wollen internationale Irak-Truppe akzeptieren - Oberkommando soll aber bei den Amerikanern bleiben - Britischer Soldat getötet - Trauerfeier für UN-Koordinator Vieira de Mello (Die Welt vom 29.08.03)
Aufzählung Der neue Imperialismus - Intellektuelle diskutieren, wie die globalisierte Weltgesellschaft vor dem Zerfall gerettet werden kann. Ist Amerika in der Lage, eine zukünftige Ordnung zu garantieren?/ Von Jan Ross (Die Zeit Nr. 36/2003)
Aufzählung Was ist bloß mit den Moslems los? - Leon de Winter liest das neue Buch von Bernard Lewis, in dem erklärt wird, warum in der arabischen Welt der Hass auf den Westen grassiert (Die Welt vom 23.08.03)
Aufzählung Annan kritisiert Sicherheitspolitik der USA im Irak
Nach dem blutigen Anschlag auf das UN-Hauptquartier in Bagdad bekräftigt der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen das Engagement im Irak.
Der Generalsekretär räumt Fehler ein
(Die Welt vom 21.08.03)
Aufzählung "Wir werden uns nicht einschüchtern lassen"
Bush und Annan zeigen Durchhaltewillen - UNO bleibt im Irak
/ Von Uwe Schmitt
(Die Welt vom 21.08.03)
Aufzählung Die Spur führt zu Ansar Al Islam - und damit zu Iraks Nachbarn
Sickerten Attentäter aus Syrien und Iran ein?
/ Von Evangelos Antonaros
(Die Welt vom 21.08.03)
Aufzählung Amerikas Gegner holen zum Generalangriff aus - Die Anhänger des alten Saddam-Regimes nehmen "weiche Ziele" ins Visier - UNO will im Irak bleiben/ Von Evangelos Antonaros (Die Welt vom 21.08.03)
Aufzählung Anschlag auf die Helfer - Das Attentat hat sein Ziel verfehlt: Die UN werden ihr Engagement im Irak verstärken/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 35/2003)
Aufzählung Sabotageanschläge werfen Wiederaufbau in Irak zurück (Die Welt vom 17.08.03)
Aufzählung Kanzler bleibt bei dem Motto "Kabul statt Bagdad" - Debatte um Beteiligung an Irak-Einsatz entbrannt/ Von Ansgar Graw und Martin Lutz
Aufzählung "Ich dachte, die mögen mich" - Es gibt eine neue Flüchtlingsgruppe im Irak: Palästinenser, einst vom Diktator in Land geholt, sind heute ungeliebte Gäste/ Von Pamela Constable (Die Welt vom 11.08.03)
Aufzählung In den Straßen von Bagdad - Ein Bier trinkender Bodyguard, ein arbeitsloser Rechtsanwalt und ein aufrechter Professor - der Schriftsteller Mario Vargas Llosa besuchte ganz normale Iraker, die ihre verwundete Stadt wieder aufbauen (Die Welt am Sonntag vom 10.08.03)
Aufzählung Die hilflosen Missionare - Demokratie und Kapitalismus lassen sich zwar exportieren. Aber an der Kultur der fremden Länder könnte die Modernisierung scheitern/ Von Jens Jessen (Die Zeit Nr. 33/2003)
Aufzählung Der dritte Totalitarismus - Radikale Islamisten kämpfen um die Weltherrschaft. Das haben sie mit Hitler und Stalin gemein/ Von Yehuda Bauer (Die Zeit Nr. 32/2003)
Aufzählung Aufstieg der Wächter - Irak: Die schiitische Mehrheit könnte schon bald zum Albtraum für die amerikanischen und britischen Sieger werden/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 32/2003)
Aufzählung Die Schule der Angst - Überwachung und Paranoia prägen den Alltag in New York. Bericht aus einer Stadt im dauernden Alarmzustand/ Von Francine Prose (Die Zeit Nr. 32/2003)
Aufzählung Bush übernimmt Verantwortung für umstrittene Irak-Rede - Darin war fälschlich von versuchten Urankäufen des Irak in Afrika die Rede. Umfrage in den USA: 47 Prozent halten Bushs Angaben zu Gefahren in Saddams Irak für übertrieben (Die Welt vom 31.07.03)
Aufzählung Annan hält neue Irak-Resolution für unabdingbar - Der UN-Generalsekretär bewertet die Lage im Irak als überaus schwierig (Die Welt vom 30.07.03)
Aufzählung Ende einer Jagd - Mit mehr als 200 Soldaten, unterstützt von Hubschraubern, stürmt die US-Armee eine Villa in Mosul. Vier Stunden dauern die Kämpfe um das Versteck von Udai und Kusai Hussein. Die Leichen der Söhne Saddams werden am Ende an ihren Gebissen identifiziert/ Von Christiane Buck (Die Welt vom 24.07.03)
Aufzählung  "Wir hassen die Amerikaner" - Der Kampf um den Frieden im Nach-Krieg: Eine politische Reise durch einen zerrissenen Irak/ Von Lutz C. Kleveman (Die Welt vom 23.07.03)
Aufzählung Heimkehr einer Kriegsheldin - Militärische Ehrungen für Jessica Lynch, die medienwirksam aus einem irakischen Krankenhaus geholt wurde/ Von Manfred Pantförder (Die Welt vom 22.07.03)
Aufzählung Zu viel Demokratie schadet nur - Ratlos im Irak: Manche Amerikaner wollen die Freiheit schon wieder einschränken, die sie eben erst durchgesetzt haben/  Von Slavoj Zizek (Die Zeit Nr. 30/2003)
Aufzählung Die große Säuberung - Hat US-Präsident Bush gelogen? Seine Helfer mussten zugeben, Belege für das irakische Waffen-Programm manipuliert zu haben. Nun werden Sündenböcke gesucht/ Von Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr. 30/2003)
Aufzählung Tenet übernimmt volle Verantwortung für Uran-Passage - US-Geheimdienstausschuss befragt den CIA-Chef fünf Stunden lang - Die Affäre legt einen Schatten über Blairs Besuch in Washington (Die Welt vom 18.07.03)
Aufzählung US-General: Das ist ein Guerilla-Krieg - Rückkehr von Truppen aus dem Irak auf unbestimmte Zeit verschoben - Nationalgarde wird mobilisiert (Die Welt vom 18.07.03)
Aufzählung Schröders kategorisches Nein zu Bundeswehr im Irak wankt - Koalition spielt Optionen für Truppeneinsatz durch/ Von Stephan Haselberger (Die Welt vom 14.07.03)
Aufzählung Die Linke und der Irak - Churchill, Orwell und Roosevelt sollten die Vorbilder sein - Essay von Jeffrey Herf (Die Welt vom 14.07.03)
Aufzählung US-Kongress zieht Bushs Glaubwürdigkeit in Zweifel - US-Präsident George W. Bush macht seinen Geheimdienst CIA für fehlerhafte Irak-Aussagen verantwortlich - Senat fordert Zusammenarbeit mit der Nato/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 12.07.03)
Aufzählung "Dieser Auftrag ist absolut lächerlich" - Ständige Bedrohung, zehrende Routine und die Sommerhitze zermürben die US-Soldaten im Irak/ Von Patrick J. McDonnell (Die Welt vom 12.07.03)
Aufzählung Die Kurden? - Nie gehört! - Debatte - Ein offener Brief an den amerikanischen Präsidenten George W. Bush/ Von Namo Aziz (Die Welt vom 08.07.03)
Aufzählung Befreite schießen auf Befreier - Amerikaner und Briten fragen sich verwirrt: Was haben wir im Irak versäumt und verpatzt?/ Von Giuliana Sgrena (Die Zeit Nr. 28/2003)
Aufzählung Saddams Schergen machen wieder mobil - Die USA treffen im Irak immer häufiger auf Widerstand - Experten warnen vor einer "offenen Revolte"/ Von Evangelos Antonaros (Die Welt vom 01.07.03)
Aufzählung Anschläge im Irak - Die Enttäuschung unter den Irakis ist groß. Und das ist Wasser auf die Mühlen jener, die eine Art Guerillakrieg gegen die Besatzungsmacht führen. Die alliierten Truppen müssen verstehen, wer sie angreift/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 27/2003)
Aufzählung Irak: Fundamentalisten drohen mit neuen Anschlägen - Angriffe auf Militärs gehen weiter - Künftiger US-Oberbefehlshaber kritisiert Arbeiten der Geheimdienste scharf  (Die Welt vom 27.06.03)
Aufzählung Amerika trauert still um seine Toten und stellt die Sinnfrage - Die Moral der Truppen im Irak ist beschädigt/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 26.06.03)
Aufzählung Keine Ruhe im Irak/ Von Michael Stürmer (Die Welt vom 26.06.03)
Aufzählung USA verschärfen Suche nach Saddam - Neue Gerüchte gehen bereits vom Tod des Diktators aus - Erste irakische Pipeline wieder in Betrieb/ Von Evangelos Antonaros (Die Welt vom 23.06.03)
Aufzählung Im Irak entwickelt der Widerstand eine Guerilla-Taktik - Kontakte zur Al Qaida sind wahrscheinlich/ Von Rolf Tophoven (Die Welt vom 23.06.03)
Aufzählung Bagdad Blues - Im Irak herrscht eine eigenartige Mischung aus Verwüstung und Neubeginn, aus Kriegsgewinnern und Trümmerseelen. Eine Reise durch den Nachkrieg/ Von Christiane Buck (Die Welt vom 18.06.03)
Aufzählung Mit Brot und Bibel ins Krisengebiet - Hobby-Missionare der protestantischen Erweckungsbewegung von Billy Graham wollen den Irakern helfen - und sie zur "richtigen Religion" bekehren/ Von Alexandra Maschewski (Die Welt vom 13.06.03)
Aufzählung Der Sieg über Saddam war leicht - deshalb geht der Kampf weiter. Auch im Irak werden Moslems zu Terror greifen/ Von John Keegan (Die Welt vom 13.06.03)
Aufzählung "Ganz Irak ist ein Massengrab" - Die Schädelstätten der Opfer Saddam Husseins sind leichter zu finden als Massenvernichtungswaffen - Krisenherd Irak/ Von Christiane Buck (Die Welt vom 13.06.03)
Aufzählung Hans Blix kritisiert die US-Geheimdienste - Bush: Wir werden die Wahrheit über Saddams Waffen aufdecken - USA lehnen Rückkehr der UNO in den Irak ab/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 07.06.03)
Aufzählung Das Unheil kam mit den Fässern - In Al Waradei fürchten sich die Iraker vor Verstrahlungen/ Von Christiane Buck (Die Welt vom 06.06.03)
Aufzählung Im Zweifel für den Krieg - Saddams Waffen - sie gelten als Kriegsgrund. Waren sie es wirklich? Wo die Beweise nicht reichten, besserten Geheimdienste nach/ Von Jochen Bittner und Frank Drieschner (Die Zeit Nr. 24/2003)
Aufzählung "Der größte Geheimdienst-Flop aller Zeiten" - Die Bush-Regierung findet im Irak keine Massenvernichtungswaffen und streitet sich intern, ob sie überhaupt vor dem Krieg da waren/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 31.05.03)
Aufzählung Die Geheimdienstfalle - Amerika sucht Saddam Husseins Waffenarsenal – und findet wenig. Hat das US-Verteidigungsministerium die Welt getäuscht?/ Von Jochen Bittner und Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit Nr. 23/2003)
Aufzählung Wenn das Pathos keine Grenze kennt: Amerika begeht seinen Memorial Day/ von Uwe Schmitt  (Die Welt vom 28.05.03)
Aufzählung Der Vordere Orient braucht Bürger - Selbstbewusste Mittelschichten sind die besten Verbündeten im Kampf gegen den Terror/ Von Mariam Lau  (Die Welt vom 27.05.03)
Aufzählung Ein Bagdader Frühling? - Nach dem Irak-Krieg richten viele Araber einen kritischen Blick auf ihre eigenen Regierungen - Debatte/ Von Kenneth W. Stein (Die Welt vom 26.05.03)
Aufzählung Übergangsregierung für den Irak verzögert sich - Konferenz aller politisch relevanten Kräfte erst im Juli - Washington überarbeitet noch einmal seinen Resolutionsentwurf7 Von Evangelos Antonaros (Die Welt vom 22.05.03)
Aufzählung In einem besetzten Land - Der Ausgang des Krieges entscheidet sich im Frieden. Alles redet vom Wiederaufbau – doch davon ist nichts zu sehen. Die Besatzer sind ratlos, es wird weiter geplündert. Eine Reise durch den Irak/ Von Ulrich Ladurner (Die Zeit Nr. 22/2003)
Aufzählung Nicht nur einer wird gewinnen - Amerika gegen den Rest der Welt – das kann nicht gut gehen. Europa setzt dem Einfluss der Vereinigten Staaten Grenzen/ Von Charles A. Kupchan (Die Zeit Nr. 22/2003)
Aufzählung Das Diebesgut bringt den Tod - Plünderer nahmen die irakische Atomanlage Al Tuwaitha auseinander - Amerikaner reagierten zu spät/Von Eldad Beck (Die Welt am Sonntag vom 18.05.03)
Aufzählung Keine Huris im Paradies - Wurde der Koran-Text falsch überliefert? Nicht Jungfrauen, sondern „weiße Trauben“ warten auf den Muslim im Jenseits. Ein deutscher Wissenschaftler hat frühe Textfragmente untersucht. Seine Quellenkritik bedroht die islamische Theologie/ Von Jörg Lau (Die Zeit Nr. 21/2003)
Aufzählung Willkommen, Colin Powell - Der Irak-Krieg ist vorüber. Die nächsten Krisen können wir gemeinsam meistern/ Von Michael Naumann (Die Zeit Nr. 21/2003)
Aufzählung Mythenwesen oder Revolutionäre? Amerikas Neo-Konservative im Umfeld von Bush/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 12.05.03)
Aufzählung Ajatollah Hakim lehnt Demokratie im Irak ab - Der Schiitenführer kehrt aus dem Iran nach Basra zurück und kämpft für eine islamische Republik/ Von Evangelos Antonaros (Die Welt vom 12.05.03)
Aufzählung Neuer Streit im UN-Sicherheitsrat - Die USA stoßen mit ihrer Resolution zum Irak erneut auf Widerstand von Russland und Frankreich/ Von Martin Halusa (Die Welt vom 10.05.03)
Aufzählung "Europa ist eine echte Macht" - Der Irak-Krieg ist Vergangenheit, und der Friede in Nahost hat Zukunft: Außenminister Joschka Fischer über eine neue Weltordnung, Amerika und das Gewicht der Europäischen Union. Ein ZEIT-Gespräch (Die Zeit Nr. 20/2003)
Aufzählung Falken der Freiheit - Wo sind Amerikas Freunde in Deutschland geblieben? Der Bush-Kurs hat die Liberalen verstört. Suche nach einer verschollenen Spezies: Den "Transatlantikern"/ Von Jan Ross (Die Zeit Nr. 20/2003)
Aufzählung Gut, dass wir mal geredet haben - Rumsfeld will sich mit Struck nicht öffentlich zeigen. Und die Polen machen einfach, was sie wollen. Alteuropas Dünkel erleidet derzeit schwere Kränkungen/ Von Richard Herzinger (Die Zeit Nr. 19/2003)
Aufzählung Polen wird im Nachkriegs-Irak auf Wunsch der USA zum Mitspieler - Warschau sendet bis zu 2000 Soldaten/ Von Gerhard Gnauck (Die Welt vom 05.05.03)
Aufzählung Vermessene Standards - Die Demokratisierungs-Ideologie der USA wird im Irak als fremdbestimmt und der Tradition widersprechend abgelehnt - und ist letztlich zum Scheitern verurteilt/Von Christian Semler (taz vom 03.05.03)
Aufzählung Allah ist mit den Wählern - Es ist eine Legende des Westens, dass der Islam sich nicht mit Demokratie verträgt. Aber freier Volkswille allein macht aus dem Irak noch keinen modernen Staat/ Von Georg Brunold (Die Zeit Nr.19/2003)
Aufzählung Attraktiv wie nie - Atomwaffen, fürchten Experten, werden durch den Irakkrieg nur noch begehrter/ Von Eric Chauvistre (taz vom 28.04.03)
Aufzählung Kein neues Morgenland in Sicht - Arabische Intellektuelle ordnen die US-Besetzung des Irak in den historischen Kontext seit der Kolonialzeit ein/ Von  Jacques Naoum (taz vom 25.04.03)
Aufzählung Weltkultur im Bollerwagen - Die Beute aus den Raubzügen im Nationalmuseum von Bagdad ist auf dem internationalen Kunstmarkt heiß begehrt. Wissenschaftler arbeiten an Rettungsplänen für gestohlene Exponate/ Von Christoph Maria Fröhder, Claudia Herstatt, Jörg Lau und Michael Mönninger (Die Zeit, Nr. 18/2003)
Aufzählung Die Schwäche der Sieger - Amerika degeneriert, Europa ist die kommende Macht – der französische Historiker Emmanuel Todd über die Zukunft der transatlantischen Beziehungen/ Von Emmanuel Todd (Die Zeit, Nr. 18/2003)
Aufzählung Nach dem Nein zum Krieg ein Ja zum Aufbau Nahost - Deutsche nach Bagdad/ Von Matthias Krupa (Die Zeit, Nr. 18/2003)
Aufzählung Aufstand der Inständigen - In Bagdad bauen Islamisten die Krankenhäuser auf, verhaften die Plünderer und sammeln Verbündete für ihren politischen Machtanspruch/ Von Giuliana Sgrena (Die Zeit, Nr. 18/2003)
Aufzählung Die USA präsentieren den "Unwilligen" ihre Rechnung - Colin Powell will die Kriegsgegner bestrafen/ Von Uwe Schmitt (Die Welt vom 24.04.03)
Aufzählung Die Söldner des Pentagon/ von Francois Misser (taz vom 22.04.03)
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Der Kampf der Auserwählten - Während des Irak-Krieges berief US-Präsident Bush sich oft auf die Botschaft der Bibel. Zu Unrecht, denn die Heilige Schrift ist weder kriegslüstern, noch predigt sie den Einsatz von Gewalt/ Von Klaus Berger (Die Zeit Nr.17/2003)

Aufzählung

Die Schmerzen der Befreiung - Nach dem Jubel, nach den Plünderungen in Bagdad: Deutsche Intellektuelle und Publizisten reagieren verstimmt auf das Verhalten der Iraker/ Von Jörg Lau (Die Zeit Nr.17/2003)

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Moral unter Waffen - Der Irak als Testfall für Amerikas neue demokratische Erlösungspolitik/ Von Jan Ross (Die Zeit vom 16.04.03)

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Tagebuch - "Hoch lebe Bush!", rufen die Plünderer - Rituale des Umsturzes, Seufzer aus unterirdischen Verliesen, Jubel und eine Bibliothek in Flammen - ein Tagebuch aus dem besetzten Bagdad/ Von Giuliana Sgrena (Die Zeit vom 16.04.03)

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Poker um die Macht - In Nasirija ringen die Exil-Iraker um die Zukunft des Landes. Eine amerikanische Verwaltung unter General Garner lehnen sie ab/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 16.04.03)

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Tragödien im Überfluss - Die alte Ordnung in Bagdad ist zusammengebrochen, die neue noch nicht funktionsfähig - Die Iraker suchen Rat bei hilflosen Marines/ Von Mary Beth Sheridan (Die Welt vom 16.04.03)

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Die "Syrian-Connection" - Washington schießt bereits mit Worten auf Damaskus - Ist Iraks Nachbarstaat das nächste Angriffsziel?/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 15.04.03)

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Wilde Krieger, kluge Föderalisten - Blick auf ein Bergvolk: Was alles in den Kurden steckt/ Von Mariam Lau (Die Welt vom 14.04.03)

Aufzählung

Mäßigung ist eine Kardinaltugend“ - Der Irak-Krieg könnte verheerende Auswirkungen auf die Weltwirtschaft haben. Europa muss sich gegenüber Amerika behaupten, Abstriche an unserem Lebensstandard sind unausweichlich. Aus einer Laudatio auf den ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog / Von Helmut Schmidt (Die Zeit vom 10.04.03)

Aufzählung

Nachkriegszeit - Das hilflose Europa - Die Demokratisierung Arabiens ist nicht allein Amerikas Sache/ Von Bernd Ulrich (Die Zeit vom 10.04.03)

Aufzählung Der Realitäts-Schock - Europa und Amerika: Nach der Kraftprobe die Ernüchterung/ Von Josef Joffe (Die Zeit vom 05.04.03)
Aufzählung Amis brauchen Umerziehung - Das Schlagloch/ Von Friedrich Küppersbusch (taz vom 02.04.03)
Aufzählung Kollateralschaden - "Ihr habt eine Familie umgebracht", schreit ein US-Soldat seine Kameraden an. Diese hatten gerade bei Nadschaf von Panzern aus einen Kleinbus zerschmettert - ohne ausreichende Vorwarnung, berichtet ein US-Reporter/ Von Boris Kalnoky (Die Welt vom 02.04.03)
Aufzählung Lasst das Licht brennen, Kinder - Es ist Krieg, und wir begehren, auf Sendung zu bleiben. Das Fernsehen inszeniert den Sturm auf Bagdad als blutige Echtzeit-Unterhaltung/ Von Peter Kümmel (Die Zeit vom 28.03.03)
Aufzählung Der Wiedergeborene - Zwei Kräfte treiben den amerikanischen Präsidenten in den Krieg: Der göttliche Auftrag und die Sorge vor einem neuen Terroranschlag/Von Thomas Kleine-Brockhoff (Die Zeit vom 13.03.03)
Aufzählung "Deutschland ist ein Problem. Frankreich ist ein Problem". Europa antwortet auf die Äußerung des amerikanischen Außenministers Donald Rumsfeld in der FAZ vom 24.01.03. (40 KB, Quelle: FAZ vom 24.01.03)pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich

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