Mehrfach-Premiere für Hofer Landessynodale

Hof/Geiselwind. Für die Bereichsleiterin Monika Köppel-Meyer aus Döhlau war es in mehrfacher Hinsicht eine Premiere: Erstmals nahm sie an einer Tagung der evangelischen Landessynode in Bayern teil. Die Döhlauerin war als gewählte Vertreterin aus dem Dekanat Hof bei der konstituierenden Sitzung des Kirchenparlaments im unterfränkischen Geiselwind dabei. Anders als bisher fand die Tagung coronabedingt nicht in kirchlichen Räumen, sondern in der Eventhalle eines Autohofs statt. Zum ersten Mal gab es digitale Wahlen. Abgestimmt wurde per Laptop oder Smartphone. Für die Bereichsleiterin "Offene Hilfen" bei der Lebenshilfe in Hof insgesamt eine wegweisende Erfahrung: „Kirche muss zu den Menschen kommen, so nahm die Landessynode an einem ungewöhnlichen Ort Fahrt auf – einem Treffpunkt für Trucker.“

In der neu gewählten Landesynode, deren Amtszeit sechs Jahre dauert, ist das Dekanat Hof mit Monika Köppel-Meyer allein vertreten. Bisher waren der frühere Berufssoldat Gerhard Ried (Hof) und Dekan Günter Saalfrank Mitglied im Kirchenparlament. Beide stellten sich nicht mehr zur Wahl. 

Bildunterschrift:

Begegnung am Trucker-Treffpunkt: Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm im Gespräch mit Synodalinnen. Mit dabei die Hofer Landessynodale Monika Köppel-Meyer (Mitte). 

Foto: Dekanat Hof