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700 Jahre Kirche in Pilgramsreuth

  • Auffallend unauffällige Kunst - Leihgabe | Im Jubiläumsjahr „700 Jahre Pilgramsreuth“ hat der Künstler Roland Lein für das Gotteshaus zwei Bilder maßgeschneidert, die nun den Altarraum zieren. Er will beweisen, dass sich Alt und Neu verbinden lassen (Frankenpost vom 09.12.08)

  • 1938 Grundstock fürs 700. Jubiläum gelegt - Vor 70 Jahren wurde eine umfangreiche Renovierung der Pilgramsreuther Dorfkirche beendet (Frankenpost vom 27.11.08)

  • Predigt von Landesbischof Dr. Friedrich am 21. September 2008 beim Festgottesdienst in der Kirche in Pilgramsreuth

  • Ein Feuerwerk aus reiner Tradition - Dorffest - Im Rahmen der Feierlichkeiten zum Jubiläum „700 Jahre Kirche in Pilgramsreuth“ hat die Dorfgemeinschaft zum Handwerkermarkt eingeladen. Dort gibt‘s alles von der Seife bis zum Schönheitsrezept (Frankenpost vom 28.07.08)

  • Gemeindegeschichte ohne Weichspüler - Festgottesdienst - 150 Besucher zum Auftakt des Jubiläumsjahres „700 Jahre Kirche in Pilgramsreuth“ (Frankenpost vom 08.04.08)

  • Predigt von Dekan Saalfrank anl. des Jubiläumsgottesdienstes am 6. April 2008

  • Ein Dorf feiert sein Gotteshaus (Frankenpost vom 20.02.08)pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich



Kirchengemeinde
Pilgramsreuth


Evang.-Luth. Pfarramt Pilgramsreuth
Pilgramsreuth 12
95111 Rehau
Tel. (0 92 83) 8 12 03
Fax (0 92 83) 8 12 04
E-Mail:
pfarramt.pilgramsreuth@elkb.de
Raiffeisenbank Rehau, Konto 441 945,
BLZ 780 608 96

(Google Maps)
 

Außenansicht der Kirche von Pilgramsreuth,
die im gotischen Baustil des 15.Jahrhunderts errichtet wurde.


Ich bin für Sie da:

Pfr. Andreas Pannicke
Ringstr. 14, 95111 Rehau,  Tel. (0 92 83) 89 79 50

Sie erreichen mich auch über das Pfarramt Rehau.


Das Pfarramt ist geöffnet

Donnerstag von 9:00 Uhr bis 11:30 Uhr
In dieser Zeit ist auch Ahnenforschung nach Vereinbarung möglich.
Weitere Gesprächstermine nach Vereinbarung.
Es begrüßt Sie Frau Schmidt.


Gottesdienste

9:00 Uhr Gottesdienst
10:00 Uhr Kindergottesdienst (außer in den Ferien)
Die Gottesdienste finden von Neujahr bis Palmsonntag
im Gemeindehaus statt.
Alle Veranstaltungen finden Sie im Veranstaltungskalender Rehau.


Die Kirche

In ihr sind die spätromanischen Fresken, der hochgotische Kirchenbau sowie die Barockausstattung in seltener Harmonie vereint. Bemerkenswert sind besonders der Altar und die Kanzel, die beide von Elias Räntz in der Zeit um 1700 gefertigt wurden.

Der Altar  von Elias Räntz bildet das Christusgeschehen ab, das die Evangelisten sowie die Apostel Petrus und Paulus bezeugen. Im Zentrum ist das Abendmahl dargestellt.


Aufgang zur barocken Kanzel aus derselben Schaffensperiode von Elias Räntz (um 1700) mit den Aposteln. Die Kanzel selbst ruht auf den Schultern des Mose.

 

Besichtigung der Kirche

nach Vereinbarung mit dem Pfarramt, besonders wenn eine Führung gewünscht wird.

Von Mai bis Oktober ist die Kirche am Sonntagnachmittag von 13:30 Uhr bis
ca.15:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt ist frei, Spenden aber erwünscht...


Hier können Sie den aktuellen Gemeindebrief lesen. pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich (Nr. 2/2010)

Konzerte: Informieren sie sich über die "Pilgramsreuther Kirchenkonzerte".

Die Pilgramsreuther Kirche und die Kartoffel (Erpfl)

Direkt neben der Kirche befindet sich ein Denkmal, das den Bauern Hans Rogler zeigt: "1647 wird die Kartoffel in Pilgramsreuth in Oberfranken von dem Bauern Hans Rogler erstmals in Deutschland feldmäßig angepflanzt, am Ende des 17. Jahrhunderts (1694) sind - wie aus den Protokollen über Zehntstreitereien hervorgeht - bereits auf mehr als fünfhundert Feldern Kartoffeln angebaut, die einen Ertrag von dreizehnhundert Zentnern jährlich erbringen. Rogler soll nach den Aussagen von Nachbarn die Kartoffel in Roßbach, einem Ort im Grenzgebiet Sudetenland und Böhmen, bei einem Verwandtenbesuch kennen gelernt und in seine Heimat mitgebracht haben; die Fama berichtet, dass er sie dort sah, sie ihm gekocht vorgesetzt wurden und ihm die neue Frucht schmeckte. Wieder zu Hause in Pilgramsreuth soll er sie ins Erdreich seines Gartens gedrückt haben."

"
Pfarrer Keppel weist auch daraufhin, dass um 1696 die Kartoffeln (in Pilgramsreuth "Ehrdepfl" oder "Ehrpfl" genannt) weder in Bayreuth, Kulmbach oder Hof angebaut werden; es würde dort "eine andere Art, so man bey uns Erdbirn nennet, gar ein wenigs in den Gärten gefunden". Der Pfarrer stellt auch fest, dass sich durch den Verkauf der Kartoffeln höhere Gewinne als beim Getreideverkauf erzielen lassen. Max Wirsing weist daraufhin, dass Pfarrer Keppel während seines Wirkens in Pilgramsreuth ein neues Schulhaus bauen ließ und das Schulwesen förderte. Darüber hinaus ließ er die Dorfkirche zu einer der schönsten Kirchen von Deutschland ausbauen, zu einem lutherischen Bauerndom. Da hätte man ihm doch den Zehnten gönnen können."
(Quelle: Die "Roglerseite des Thüringer Kloßmuseums Heichelheim)

Das Roglerdenkmal neben der Pilgramsreuther Kirche

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