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Dies ist ein Spezial zur Konfirmation der Evang.-Luth. Hospitalkirchengemeinde Hof. Da die Gebräuche und Feierlichkeiten zur Konfirmation in den evangelischen Gemeinden unterschiedlich sind, informieren Sie sich bitte in Ihrer Kirchengemeinde. Infos zum Unterricht und die Anmeldung dazu finden Sie im Gemeindebrief der Hospitalkirche Hof oder auf der Webseite, im Gemeindebrief oder im Pfarramt Ihrer Kirchengemeinde! |
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Wir gratulieren zur Konfirmation am 28. März 2010 in der Hospitalkirche Das Bild vergrößert (3,6 MB) |
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Armstark Andreas, Bauer Elis,
Dolling Anja, Eifler Denise, Eifler Isabell, Föhr Eileen, Gärtner
Desiree, Hahn Erika, |
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Wir gratulieren zur Konfirmation am 11. April 2010 in der Friedenskirche Zedtwitz |
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Predigt zur Beichte (Pfr. Taig) Predigt zur Konfirmation (Pfr. Koller) Bild auf der Kanzeltreppe (2,3 MB) |
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Alle Jahre ist wieder Konfirmation. Und alle Jahre sind sie fast alle dabei, die Jungen und Mädchen eines Jahrgangs. Warum ist das so? Konfirmation ist freiwillig! Weil es Geld gibt und Geschenke? Weil die Eltern es so wollen? Weil es die anderen auch machen? Aus Überzeugung? Um die vollen kirchlichen Rechte zu erlangen, als da sind: Teilnahme am Heiligen Abendmahl, Anrecht auf kirchliche Trauung, Übernahme des Patenamts und aktives Wahlrecht für den Kirchenvorstand? Weil irgendeine Feier her muss, wenn die Jugendliche sich auf den Weg ins Erwachsenenleben machen? Wahrscheinlich ist es von allem etwas! Und darüber kann man nicht klagen. Es war schon immer so! |
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Fragt man nach dem Ursprung der Konfirmation in der evangelischen Kirche, dann muss man eine Geschichte erzählen. Hier nur so viel: Die Reformation hatte die katholische Firmung als Sakrament bestritten und abgeschafft. Es war der Straßburger Reformator Martin Bucer, ein Zeitgenosse Luthers, der die Konfirmation in seiner Gemeinde einführte. Das blieb umstritten. Erst im 19. Jahrhundert hatte sich die Konfirmation in nahezu allen evangelischen Kirchen durchgesetzt. Der Sinn der Konfirmation erschließt sich aus dem Wort selbst. Es kommt vom lateinischen "confirmare", was soviel heißt, wie "bekräftigen, begründen". Bei der Konfirmation wird ein Bekenntnis abgelegt zum Glauben und zu der Kirche, zu der man durch die Taufe bereits gehört. Da die Taufe aber in der Regel im Säuglingsalter erfolgt ist, ohne eigenes Bekenntnis, auf Wunsch der Eltern und Paten, wird das eigene Bekenntnis bei der Konfirmation nachgeholt und die eigene Taufe auf diese Weise bekräftigt und bestätigt. Ein solches Bekenntnis verlangt gerade in unseren modernen Zeiten, in denen sich Werte und Traditionen auflösen, viel von den KonfirmandInnen (manchmal zu viel!). |
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Und entsprechend hochgesteckt
sind die Ziele des Konfirmandenunterrichts
(manchmal zu hoch!):
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Deshalb versuchen wir, die Themen des Unterrichts mit praktischen Beispielen zu verbinden. Das ist auch die Idee des Konfirmandenpraktikums. Die KonfirmandInnen sollen Einrichtungen der Kirche und ihre Arbeit kennen lernen. Die Jugendlichen können Kindergärten, Altenheime, das Jugendwerk, die Sonderschule für geistig behinderte Kinder (TPZ) oder die Behindertenwerkstatt im Lernhof besuchen. Durch das eigene Erleben werden so Überzeugungen angebahnt und Vorurteile abgebaut, wie wir es z.B. beim Besuch der Behindertenwerkstatt immer wieder eindrucksvoll erlebt haben. Auch die Konfirmandenfreizeit ist ein Erlebnis besonderer Art. Drei Tage miteinander leben, Konflikte austragen, Spaß haben, über ein Thema miteinander nachdenken, Gottesdienst gestalten, zwei Nächte durchplaudern und völlig fertig heimkommen. Aber man ist so etwas wie eine große Familie geworden. Und diese Erfahrung sollte man in der Kirche, der Familie Gottes, öfter machen können. |
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Das gilt auch von einem wichtigen Angebot Gottes an alle Menschen, dem Abendmahl. Es stiftet Gemeinschaft, Vergebung, Versöhnung, Hoffnung und Gewissheit des Glaubens. Deshalb ist es schade, wenn das Abendmahl bei der Konfirmation für viele das erste und für lange Zeit das letzte bleibt. Ein Grund hierfür ist, dass das Abendmahl bei der Konfirmation überlagert ist mit all den Aufgeregtheiten, die eine solche Feier mit sich bringt. Deshalb laden wir die KonfirmandInnen zum Abendmahl ein, sobald zwei Dinge erfüllt sind: die Taufe und der Unterricht über das Abendmahl. So haben die Jugendlichen schon vor der Konfirmation die Gelegenheit, sich in diese Feier einzufinden. Und auch sie soll ordentlich gefeiert werden: Die Konfirmation! Eine Woche vorher stellen wir in einem eigenen Gottesdienst der Gemeinde uns und die Dinge vor, die wir besprochen und gelernt haben (Konfirmandenvorstellung). Das ist keine Prüfung! Der Kirchenraum soll frei bleiben von Ängsten und Leistungsdruck. Gott hat andere Maßstäbe! So sagt es auch die Predigt zur Konfirmation. Man mag gerade deshalb dann den Kopf darüber schütteln, welcher Aufwand oft mit der Konfirmation getrieben wird und welche Geldbeträge im Spiel sind. Aber es soll ja niemand damit geärgert werden. Konfirmation sagt: Gott begleitet Euch mit seinem Segen und Ihr gehört nun voll zur Gemeinschaft der Christen! |
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Fazit:
Konfirmation ist eine Chance für Jugendliche, Eltern, MitarbeiterInnen,
PfarrerInnen
und die Kirchengemeinde! So Gott will, kann Glaube, Vertrauen, Gemeinschaft
und Freundschaft zueinander und zur eigenen Kirche wachsen und bleiben.
Deshalb lautet nicht nur mein Fazit: |
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Infos zu aktuellen Terminen rund um die Konfirmation und die Anmeldung dazu finden Sie im Gemeindebrief der Hospitalkirche Hof oder auf der Webseite, im Gemeindebrief oder im Pfarramt Ihrer Kirchengemeinde! |
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Und nach der Konfirmation? Angebote zur Jugendarbeit finden Sie in Ihrer Kirchengemeinde oder beim Jugendwerk und beim CVJM in Hof, Marienstr. 5. |
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soweit nicht anders angegeben: © Text und Photos:
Pfarrer Johannes Taig,
Hospitalkirche Hof, im April 2001 |
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