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Die Druckausgabe erscheint zweimal jährlich im Juni bzw. im Dezember.
Hier können Sie den Hospitalbrief als PDF lesen.

 

März 2010  

Nachrichten
 

Rückblick

Konfirmation und Konfirmationsjubiläen
 

Immer aktuelle Informationen

                Studienkreis Meister Eckhart


Einen Terminkalender finden Sie unter "Gemeindeveranstaltungen".


Vieles mehr finden Sie in unserer Druckausgabe.


Hier können Sie die Druckausgabe der Hospitalbriefe als PDF-Datei pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich lesen: 
 
Dezember 2009 (44 Seiten, 2,4 MB) Juni 2009 (44 Seiten, 2 MB)
Dezember 2008 (44 Seiten, 2,6 MB) Juli 2008 (48 Seiten, 2,3 MB)
Dezember 2007 (36 Seiten, 1,9 MB) Juni 2007 (40 Seiten, 1,8 MB)
Dezember 2006 (36 Seiten, 1,9 MB) Juli 2006 (40 Seiten, 2,1 MB)
Dezember 2005 (40 Seiten, 2,9 MB) Mai 2005 (36 Seiten, 1,4 MB)
Dezember 2004 (36 Seiten, 1,7 MB) Juni 2004 (24 Seiten, 850 KB)
Dezember 2003 (28 Seiten, 1,2 MB) Juni 2003 (24 Seiten, 950 KB)
Dezember 2002 (28 Seiten, 1,2 MB)  
pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlichTipp: Zum Download von PDF- Dateien mit rechter Maustaste auf das Link klicken, dann auf "Ziel speichern unter". Holen Sie sich zum Lesen den Adobe Reader.

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Endlich wieder mit Heiligem Geist


Rudolf Strößner hatte mir nichts verraten. Als ich am Pfingstsonntag zum Predigtgottesdienst kam, lag ein Zettel auf dem Tisch der Sakristei, auf dem stand: „Hebe Deine Augen auf!“ Ich hatte keinen Schimmer, was das sollte und glaubte an irgendeinen Scherz, den ich allerdings nicht verstand. Dann sah ich seine Enkelin ganz vorne in der ersten Kirchenbank sitzen. Ich setzte mich neben sie und erklärte ihr, dass an Pfingsten kein Kindergottesdienst wäre und sie deshalb auch gerne hinten sitzen könne. Sie protestierte: „Hier kann ich den Geist vom Opa besser sehen.“ Da fiel bei mir der Groschen. Mein Blick ging hinauf zum Kanzeldeckel. Rudolf Strößner hatte der leere Haken im Kanzeldeckel schon immer gestört. Jetzt sah ich, dass der Heilige Geist seinen Platz auf der Kanzel wieder gefunden hatte.

Das ist die Geschichte: Auf der Unterseite des Kanzeldeckels war eine Taube als Sinnbild des Heiligen Geistes freischwebend angebracht, die leider um 1980 gestohlen wurde. Erst hatte man dies gar nicht gemerkt. Lange Zeit war deshalb in der Mitte nur ein leerer Haken zu sehen. Rudolf Strößner, der den Schöpfer des Altars, Michael Heuffner, entdeckte, fertigte deshalb, nach dem Vorbild einer vergleichbaren Taube in Töpen von der Bildhauerfamilie Knoll, eine neue Taube und überreichte sie der Gemeinde am Pfingstsonntag, 31. Mai 2009 im Predigtgottesdienst um 11 Uhr. Von Hans Nikol Knoll stammen auch die Figuren oben auf dem Kanzeldeckel von 1693. Sie wurden im darauffolgenden Jahr durch den Maler Heinrich Lohe bemalt, von dem auch die Deckenbilder in der Hospitalkirche stammen.

Der Tag für das Erscheinen der neuen Taube im Kanzeldeckel konnte nicht besser gewählt sein. An Pfingsten feiert die Gemeinde das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Jüngerschar, die daraufhin in alle Welt zieht, um das Evangelium zu predigen (Apostelgeschichte 2,1 ff.). Der Heilige Geist sorgt dafür, dass die Predigt als Wort Gottes bei der Gemeinde und vor allem in den Herzen der Menschen ankommt und Glaube entsteht. Deshalb hat der Prediger darauf zu achten, dass er sich treu an Gottes Wort in der Bibel hält. Nicht die Meinung des Predigers ist auf der Kanzel gefragt, sondern die Auslegung der Bibel, des Wortes Gottes. Denn der Heilige Geist will nicht unvermittelt, sozusagen aus heiterem Himmel wirken, sondern er wirkt durch die Predigt und das Hören auf Gottes Wort.

 

Klicken Sie auf die Bilder um eine vergrößerte Ansicht zu erhalten.

Es ist darum eigentlich Gott selbst und sein Wort, das Evangelium, das herbeibringt, wen es ruft und macht, was es sagt. Gerade deshalb ist es angemessen, wenn auch der Prediger sein Bestes gibt. Sonst geht es ihm wie dem Pfarrer, der sich am Sonntagmorgen auf dem Weg zur Kirche überlegt, was er denn heute predigen soll. Er steigt zur Kanzel hinauf, schließt die Augen und betet: „O Heiliger Geist, nun sprich zu mir.“ Da hört er laut und deutlich wie der Heilige Geist zu ihm spricht: „Hermann, du bist faul gewesen!“
                                                                   Pfr. Taig


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"Pastor Jörg" berichtet aus der Ukraine                                                                                        Dezember 2009


Liebe „Hospitäler“!

Was gibt’s Neues von der Krim?“ Das wollen viele wissen. Deshalb erzähle ich ihnen gerne, was sich den Sommer über so ereignet hat.

Aus dem Gemeindeleben

Der Garten hinter dem Gemeindehaus in Kertsch: Jugendliche schwirren durcheinander. Man hört russische, deutsche und englische Wortfetzen. Der eine hat eine Drahtbürste und entrostet den alten Zaun, eine Gruppe Mädels zieht Disteln aus der Wiese, ein paar Kräftige triefen vor Schweiß und ziehen mit Axt und Pickel dicke Baumwurzeln aus dem Boden. Was geschieht da?

Anfang August fand in Kertsch das Work-Camp „Raduga“ (deutsch: Regenbogen) statt. Eine Gruppe von Jugendlichen aus Deutschland und aus der Ukraine hat begonnen, den Garten des Gemeindehauses zum Zeltplatz umzubauen. Ihn sollen künftig Jugendgruppen aus der ganzen Ukraine und aus Deutschland für Jugendlager und Freizeiten nutzen können. Zwischen den Jugendlichen haben sich „Regenbögen“ gespannt und es sind Freundschaften entstanden. Für eine Freizeitteilnehmerin aus der Nähe von Hof durfte ich im Oktober ein großes Paket für ihre neue Freundin mit auf die Krim nehmen. Es kamen viele gute Rückmeldungen. Am Sonntag haben wir zusammen mit der Gemeinde einen großen open-air-Gottesdienst gefeiert, weil nicht alle in den Gottesdienstraum gepasst hätten.

Im Sommer waren überhaupt viele Gästegruppen und Einzelreisende aus Deutschland zu Gast auf der Krim, in unseren Gottesdiensten und Gemeinden. An mich wurden unzählige interessierte Fragen zum Leben auf der Krim und zu unserer Kirche gestellt und ich hatte viele spannende Begegnungen.

Der 18. August ist für die Krimdeutschen ein Trauertag. Es ist der Gedenktag der Deportation von 1941, bei der 50.000 Krimdeutsche auf Befehl Stalins die Krim verlassen mussten. An diesem Tag gab es einen Gottesdienst vor dem Deportationsdenkmal am Simferopoler Bahnhof, von wo die Züge und die Lastwagen damals gestartet waren. Sieben Fernsehkameras verschiedener Sender haben den Gottesdienst aufgezeichnet. Am Abend haben viele, die diese schrecklichen Ereignisse noch selbst miterlebt hatten, in gemütlicher Atmosphäre bei Krimwein und belegten Broten von ihren Erlebnissen in dieser Zeit berichtet. Es waren für mich bewegende Erzählungen.

Im August 2009 haben wir in Simferopol eine neue Jugendgruppe ins Leben gerufen: „Breaking stereotypes“. Die Jugendgruppe findet in Kooperation der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche (DELKU) und der Ukrainisch-Lutherischen Kirche (ULK) statt. Wir sind mittlerweile 11 Personen, die sich regelmäßig treffen. Reizvoll ist die Jugendgruppe auch deshalb, weil es hier sprachlich international zugeht: Russisch, Ukrainisch, Englisch und Deutsch!

Am Reformationsfest habe ich einen Kirchspieltag organisiert: In Simferopol trafen sich etliche Mitglieder aus allen sieben Krimgemeinden. Nach einem festlichen Reformationsgottesdienst haben Vertreter der Gemeinden berichtet, was es bei ihnen Neues gibt. Dem gemeinsamen Mittagessen folgte ein Vortrag und Diskussionen zum Thema: „Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche auf der Krim. Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Zur Zukunft unserer Kirche.“ Unsere Gemeindeglieder sind überwiegend älter, so dass diese Frage in der Zukunft eine große Rolle spielen wird. Ein weiteres Problem ist, dass die Gemeinden zu oft mit sich selbst beschäftigt sind, so dass eine Öffnung wünschenswert wäre. Unsere Kirche in der Ukraine muss auf Krimdeutsche, die noch nicht der Kirche angehören, auf Touristen aus Deutschland und auf Russen und Ukrainer zugehen. Mit dem reformatorischen Erbe hat unsere Kirche im Kontext der Ukraine eine große Stärke, die sich für den Glauben vieler belebend auswirken kann. Ich bitte Sie, für unsere Kirche und die Menschen auf der Krim zu beten.

Ich wünsche meiner alten Hofer Gemeinde eine gesegnete Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest, auf dass Christus auch in Ihnen allen wieder neu geboren werde!

Herzlichst Jörg Mahler (Pastor)
(Mail: joerg_mahler@hotmail.com)

Wer die Arbeit von Pastor Jörg Mahler unterstützen will, kann dies gerne tun:

Spendenkonto:
Martin-Luther-Verein Bayern
Konto: 760 700 914
BLZ 765 500 00 (Sparkasse Neuendettelsau)
Verwendungszweck:
Krimgemeinden Pastor Mahler

Weitere Bilder aus der Ukraine finden Sie in:
Jörg Mahlers Fotoalbum aus der Ukraine

 

Homepage von Pastor Jörg Mahler

Jörg Mahler in Kertsch. Im Hintergrund jenseits der Meeresenge befindet sich Russland.

Klicken Sie auf die unteren Bilder zum Vergrößern!

Der Gemeindechor anlässlich des Gedenktages der Deportation am 18. August
 

Open-Air-Gottesdienst auf dem Gelände des neuen Zeltplatzes im Kertscher Gemeindegarten

Die fleißigen Arbeiter in Kertsch vor dem LKW mit unserem ganzen Unkraut

Orthodoxes Uspenskij - Höhlenkloster


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Tauferinnerungsfeier am 12. Juli um 9.30 Uhr in der Hospitalkirche                         Das Bild vergrößert (1,5 MB)


Einen besonderen Gottesdienst für Eltern und Kinder feierten wir am 12. Juli 2009 in der Hospitalkirche. Es waren noch mehr Eltern da, als auf dem Bild zu sehen. Der älteste Gottesdienstbesucher war über 80 Jahre alt. Wer wollte, konnte sich wie bei der Taufe von Pfrin. Jahnel und Pfr. Taig segnen lassen. Mit der brennenden Kerze sammelten wir beim Taufstein Wünsche für uns und unsere Eltern, die wir Gott weitersagten. Die Tauferinnerung 2010 findet am 11. Juli um 9.30 Uhr in der Hospitalkirche statt. Pfr. Taig


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10. Gemeindefest von Hospital und St. Michaelis im Innenhof des Hospitals am Sonntag, 21. Juni 2009

"Der gute Hirte"

... so lautete das Motto des Familiengottesdienstes zum Gemeindefest, zu dem am Sonntagmorgen um 10 Uhr so viele Gäste einfanden, das der Saal des Hospitalaltenheims aus allen Nähten platzte. Die Gemeinde versammelte sich wegen der tiefen Temperaturen im Haus. Pfr. Taig begrüßte besonders die Zedtwitzer Gemeindeglieder, die zahlreich gekommen waren und die ehemaligen Diakone im Ruhestand Schubert und Holzmann. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom CVJM-Posaunenchor unter Leitung von Stadt- und Dekanatskantor Georg Stanek gestaltet. Paula und Vincent Pechstein lasen den 23. Psalm in einer Fassung für Kinder von Jörg Zink. Als Lesung hörte die Gemeinde das Gleichnis vom verlorenen Schaf (Lukas 15/1-7).  Pfarrerin Jahnel (St. Michaelis) fragte die Besucher nach eigenen Erfahrungen mit dem Verlorengehen und Gefundenwerden. Pfarrer Taig predigte anhand des Gleichnisses über "gute und schlechte Hirten". Nach dem Predigtlied kamen die Kinder nach vorne und jedes bekam ein kleines Schaf, auf dessen Schal "Gott ist mein Hirte" steht. Auf Wunsch erhielten die Kinder weitere Schafe, um sie weiterverschenken und vom Gottesdienst erzählen zu können. Vor dem Nachspiel des Posaunenchores sang die Gemeinde Pfr. i.R. Bezzel, der an diesem Tag Geburtstag hatte, ein Ständchen. Alle Texte des Gottesdienstes können Sie hier nachlesen.pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich

Am 21. Juni beginnt der Sommer. Aber der Wetterbericht war so katastrophal, dass wir froh sein konnten, mit einem Regenguss am Nachmittag davon zu kommen. So wagte sich der Posaunenchor nach dem Gottesdienst ins Freie um ein kleines Konzert zu geben. Die Älteren zogen es vor im Saal des Altenheims Kaffee und Kuchen zu genießen und sich angeregt zu unterhalten. Die Kinder suchten sich unter den Bewohnern des Altenheims "Paten" und bemalten für sie einen Kaffeetopf. Die Altenbegegnungsstätte St. Lorenz (ABS) war mit einem Stand vertreten und verkaufte Selbstgebasteltes. Für die Musik am Nachmittag sorgte Herr Hoffmann mit seinem Akkordeon. Herr Strößner bot um 15 Uhr eine Kirchenführung durch die Hospitalkirche an. Für die Kinder gab es einen "Parcours der Sinne" und ein Kinderkino mit "Shaun, dem Schaf", für das Ludwig Pechstein das notwendige Popcorn herstellte. Gegen 16.30 Uhr kam die Sonne heraus und wir konnten die Hüpfburg endlich aufblasen.

Am Ende waren alle mit dem Fest zufrieden. Der Kuchen war weg, ebenso die Bratwürste. Nur der Bierdurst hielt sich sehr in Grenzen.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben: An die KuchenbäckerInnen, den Kirchenführer Herrn Strößner, die KinderbetreuerInnen, die HelferInnen an den Ständen und besonders an Mesner Neubert für die Gesamtorganisation. Dank auch an Herrn Hoffmann, Heimleiter des Altenheims der Hospitalstiftung, der uns wieder die Infrastruktur des Heims zur Verfügung gestellt hat. 
                                                                                         Pfr. Taig

 

Alle Kinder bekamen ein Schaf für sich und auch Schäfchen zum Verschenken um vom Gottesdienst erzählen zu können.

Im Saal des Altenheims suchten sich viele zum Kaffeetrinken ein warmes Plätzchen.

Fühlen, Riechen, Schmecken - die Kinder konnten im Parcours der Sinne eine Menge neuer Eindrücke gewinnen.

Eine persönliche Tasse verschenkten die Kinder an die BewohnerInnen des Altenheims.

Endlich! Wenigsten am Ende des Festes konnten wir die Hüpfburg für eine Stunde aufblasen. (Fotos: Katja Bude)


Das nächste Gemeindefest in Hospital findet am 13. Juni 2010 statt.
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Aus dem Leben der Evangelischen Volksschule                                                                                 Dezember 2009

„Schule der Schokomeister“

Was die Private Evangelische Volksschule seit ihrer Gründung 2004 immer wieder neu erlebt, ist in diesem Jahr auch das Motto der Schule: „Gott macht alles gut.“ Mit diesem Wort begrüßte auch Pfarrer Koller im Schulanfangsgottesdienst alle anwesenden Schüler, Eltern und Lehrer. Dem Thema folgend, erzählte er den ersten Teil der Josefsgeschichte aus dem Alten Testament. Wie Gott auch bei Josef und seinen Brüdern alles gut gemacht hat, erfahren die Schüler der ersten und zweiten Klassen seitdem fortwährend im gemeinsamen Wochenanfang.

Doch auch das, was es aus der Schule zu berichten gibt, ist beachtlich: So viele neue ABC-Schützen gab es noch nie! Mit 32 neuen Schülern in der Jahrgangsstufe 1 startete die Private Evangelische Volksschule erstmals mit zwei ersten Klassen in das neue Schuljahr. Zusammen mit der Hauptschule, die nach wie vor im Aufbau ist und dieses Jahr die Klassen 5 bis 7 umfasst, werden jetzt insgesamt 160 Schüler an unserer Evangelischen Schule unterrichtet.

Kein Wunder also, dass das kleine Nebengebäude des bfz in der Schleizer Straße aus allen Nähten zu platzen drohte. Der zusätzliche Raumbedarf machte eine Ausweichlösung erforderlich, um alle Klassen sowie die zusätzlichen Betreuungsangebote unterzubringen. Wie schon so oft durften die Verantwortlichen der Schule erfahren, wie wunderbar Gott im rechten Moment eingreift und hilft. Aus der anfänglich schwierigen Suche nach einem geeigneten Standort für eine Übergangslösung ergab sich ganz in der Nähe ein unerwarteter Ausweg. Im ehemaligen Verwaltungssitz der Militzer&Münch GmbH im Unterkotzauer Weg 47 konnte im Erdgeschoss eines Seitenflügels genug Fläche angemietet werden, um die dringend benötigten Räume einzurichten. Viele eifrige Helfer verwandelten in den Sommerferien die leer stehenden Räume in helle und farbenfrohe Klassenzimmer für die Klassen 5 bis 7.

Der zusätzliche Standort am Fuß des Schellenberges ist nun als vollwertige Übergangslösung für den Hauptschulbetrieb eingerichtet, die zunächst für einen Zeitraum von zwei Jahren Bestand haben wird. Bis dahin soll eine bauliche Lösung am neuen Standort im Stadtgebiet von Hof gefunden werden, welche ab 2011 sowohl die Grundschule als auch die (bis dahin komplett aufgebaute) Hauptschule wieder vereint und darüber hinaus Spielraum für zukünftige Entwicklungen bietet.

Als eine solche Entwicklungsmöglichkeit sieht die Private Evangelische Schule z. B.. den Aufbau einer offenen Ganztagsschule mit berufsvorbereitender Ausrichtung. Für das bereits seit diesem Schuljahr bestehende Angebot bieten die Räume im Unterkotzauer Weg optimale Voraussetzungen, so dass im Schuljahr 2009/10 zunächst mit einem Pilotprojekt der offenen Ganztagsschule begonnen wurde. Ziel ist es, die Jugendlichen bereits frühzeitig bei ihrer Berufswahl zu unterstützen und in Kooperation mit Ausbildungsbetrieben Praktika vorzubereiten, durchzuführen und pädagogisch zu begleiten. Der direkte Kontakt zu Unternehmen und Betrieben aus der Region soll den Schülern ermöglichen, soziale Kompetenzen weiterzuentwickeln und Chancen für ihre berufliche Zukunft zu entdecken.

Den Titel des „Schokoladenmeisters“ tragen jetzt alle Grundschüler der Privaten Evangelischen Volksschule. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein neues Unterrichtsfach an der Grundschule. Zusammen mit einigen Kindern der Hauptschule besuchten alle Grundschulklassen Anfang Oktober die Ritter-Sport-Schokoladenwerkstatt. Dort erfuhren sie sehr anschaulich, aus welchen Zutaten Schokolade hergestellt wird und welche Arbeitsgänge nötig sind, um daraus die beliebten quadratischen Tafeln herzustellen. Die Begeisterung war groß, als die Schüler - natürlich mit Schutzkittel und gründlich gewaschenen Fingern - danach selbst ans Werk gehen durften (Bild S. 19 oben). Jeder durfte seine Wunsch-Zutaten selbst auswählen und unter fachkundiger Anleitung die flüssige Schokoladenmasse anrühren. Während diese dann in Formen abgefüllt und zum Erstarren in den Kühlschrank gelegt war, konnten die Kinder noch ihre eigene Verpackung gestalten. Ca. 20 Minuten später wurde die fertige Schokolade aus den Formen gelöst und verpackt – aus Sicht der Schüler eine höchst überflüssige Maßnahme, da sie natürlich kurze Zeit später schon die ersten Stücke der selbst hergestellten Köstlichkeiten in ihren Mund wandern ließen.

Die 4. Klasse besuchte Ende Oktober das Hofer Rathaus im Rahmen des HSU-Unterrichts zum Thema: „Die Gemeinde“. Dort durften sie den großen Sitzungssaal besichtigen und einmal in die Rolle der Stadträte schlüpfen. Drei Schüler wurden als Bürgermeister gewählt und durften auf deren Sitzen vorne Platz nehmen. Danach besichtigten die Schüler das Amtszimmer des Oberbürgermeisters. Sie bekamen außerdem Informationen über die Städtepartnerschaften und konnten sich verschiedene Geschenke der Partnerstädte ansehen. Zum Schluss gingen alle noch auf den Turm des Rathauses.

Im Gegenzug stattete Bürgermeister Siller der Hauptschule im Unterkotzauer Weg einen Besuch ab (Bild unten). Er zeigte sich dabei beeindruckt, wie durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Freiwilliger eine vollwertige Übergangslösung geschaffen wurde und sagte bei der Suche nach einem neuen Standort seine bestmögliche Unterstützung zu.

Evangelische Volksschule Hof

 

Mittagszeit in den Räumen der Hauptschule im Unterkotzauer Weg 47

 

In der Ritter-Sport-Schokoladenwerkstatt

Bürgermeister Eberhard Siller in den Räumen der Hauptschule im Unterkotzauer Weg 47


Mit Stadtkantor Stanek an der Orgel

 

Alle weiteren Informationen finden Sie auf der Webseite der Evangelischen Schule:
www.evangelische-schule-hof.de

Mehr zum Thema Schule im Dekanat Hof finden Sie hier ...


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Friedenskirche Zedtwitz feierte am 20. Juli 2008 fünfzigsten Geburtstag.
(Wenn Sie auf die Farbbilder klicken, erhalten Sie eine Vergrößerung, 1-2 MB)


Höhepunkt am Nachmittag: Die Kinder lassen ihre Ballonpost fliegen.

Mit einem Festgottesdienst in der Friedenskirche, die bis auf den letzten Platz gefüllt war, begann das Fest zum Jubiläum. Pfr. Taig predigte über  "Die Hütte Gottes bei den Menschen".  Der Posaunenchor Trogen und der Singkreis gestalteten den Gottesdienst mit. Christine Kemnitzer fragte alteingesessene Zedtwitzer nach ihren Erinnerungen an den Bau der Friedenskirche. Gäste von Nah und Fern waren gekommen.


Das Bild zeigt die Friedenskirche am Tag der Einweihung am 20. Juli 1958.

Im September 1953 stand im Hofer Anzeiger: „Am Dienstag fand im Saal des Gasthauses Puggel eine wichtige Versammlung des Zedtwitzer Kirchbauvereins statt. Pfarrer Kneule konnte recht viele Mitglieder und Gäste begrüßen. Im Mittelpunkt der Tagesordnung stand der geplante Kirchbau im Schlosspark. ...“

Alle Informationen zur Geschichte der Friedenskirche finden Sie im  Hospitalbrief (Juli 2008, 2,3 MB). pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich


Frau Käthe Stein (Bild Mitte), die langjährige Leiterin des 1958 gegründeten Kirchenchores war den ganzen Tag dabei. Sie feierte in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag. Pfr. Weinreich (Bild unten), der von 1970 bis 1974 der letzte "Stadtvikar" alten Stils war, bezeichnete die Gemeinde in Zedtwitz als

seine "erste große Liebe" und erzählte so manche Geschichte aus seiner Zedtwitzer Zeit. Alle "Ehemaligen" erhalten regelmäßig den "Hospitalbrief" und bleiben so der Gemeinde verbunden. Grußworte sprachen Bürger-meister Grieshammer, Markus Schmidt für die Vereine, Dekan Saalfrank, Nachbarpfarrer Amarell aus Trogen und Pfr. i.R. Bezzel. Hans Peetz erinnerte an bereits Verstorbene, die maßgeblich zum Bau der Friedenskirche beigetragen haben.

Fast 200 Portionen Schweinebraten und Rouladen aus der Fattigsmühle ließen sich die Besucher schmecken. Am Nachmittag standen die Kinder im Mittelpunkt. Mit altertümlichen

Kostümen konnten die Kinder "historische Fotos" von sich machen lassen. Nach anfänglichem Zögern war die Begeisterung groß.


... vorsichtig, damit nichts danebengeht!


 ... eine Begegnung der besonderen Art am Rande mit Pfarrershund Gromit.


Die Kinder konnten sich mit Fingerfarben auf einem Leintuch verewigen.

Zum Abschluss des Festes pflanzte Hans Peetz einen von ihm gestifteten Baum vor der Friedenskirche. Vikar Mahler hielt dazu eine

Abschlussandacht. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeplant, mitgestaltet,  mitgeholfen oder einen Kuchen gebacken haben. Herzlichen Dank auch an Herrn Ellmauer vom Sozialwerk Feilitzsch, der uns den Parkplatz vom Schloss überlies und an Fam. Trentzsch, die uns die Wiese zur Verfügung stellte. Mesner Günter Schmidt hat die Kirche zum Fest auf Hochglanz gebracht. Ein herzliches Dankeschön auch für alle Einlagen und Spenden zum Erhalt der Friedenskirche.              Pfr. Taig


nach oben... die Frankenpost berichtete.

Die Hospitalkirche ist offen!

Die „Siemakerng“ wollen Sie anschaun? Geht ned, da kummt ma ned nei! Solche und ähnliche Auskünfte haben Besucher der Stadt Hof schon von den freundlichen StadtführerInnen erhalten. Sie sind nur zum Teil richtig.

Richtig ist, dass wir das „Schatzkästlein“ Hofs nicht rund um die Uhr und nicht ohne Aufsicht offen halten können. Wir können auch keine Schlüssel der Kirche in fremde Hände geben. Wir sind für unsere Kirche verantwortlich und für Schäden im Zweifelsfalle auch haftbar. Leider weiß nicht jeder Zeitgenosse, wie er sich in einer Kirche zu benehmen hat. Die geschnitzte Taube unter dem Kanzeldeckel wurde uns vor einigen Jahren einfach geklaut.

Trotzdem tun wir alles, um Ihnen auch außerhalb der Gottesdienstzeiten die Kirche offen zu halten. Herr Neubert ist während der Bürozeiten an jedem Wochentag bereit, Ihnen die Kirche zu öffnen. Er und andere ehrenamtlichen Helfer der Kirchengemeinde sind außerdem nach Vereinbarung zu allen möglichen und auch unmöglichen Zeiten für Sie da, wenn Sie oder Ihre Gruppe in die Kirche möchten. Ist in solchen Fällen ein vorheriger Anruf oder eine Mail an uns zu viel verlangt? Ist es zu viel verlangt, wenn wir Sie bitten, Ihre Wünsche auch ein wenig an unseren Möglichkeiten auszurichten?

Alle Jahre ist die Kirche am Tag des offenen Denkmals nachmittags geöffnet. Viele nehmen die Gelegenheit wahr, sich durch die Kirche führen zu lassen. Wenn man sie findet … Herr Brecheis wurde am Rathaus nach der Hospitalkirche gefragt. Er zeigte einfach die Ludwigstraße runter. „Nein“, sagte der offensichtlich Ortskundige, „das da unten ist doch die „Siemakerng“! Auch wieder richtig. Es gibt offenbar Hofer, die noch nie in der Hospitalkirche waren.            Pfr. Taig

 

Unsere Kirche ist offen. Treten Sie ein!

http://www.offene-kirchen-
bayern.de/hospitalkirche-hof

 


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Konfirmandenunterricht und Konfirmation                                                                     Alles über die Konfirmation

Die Konfirmanden der letzten Jahre


Der Konfirmandenunterricht findet in Hospital in zwei "Wintersemestern" jeweils vom Beginn der Schule im September bis zu den Osterferien am Mittwoch Nachmittag statt. Er wird von den beiden Pfarrern für die Jugendlichen in den jeweiligen Pfarrsprengeln pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich erteilt.

Präparandenunterricht
(1. Halbjahr)

In der Regel
wenn Ihr Kind in die
7. Klasse geht
.

Im Stadtbereich
Mittwoch, 15.15 Uhr im Pfarramt Unteres Tor 9 (Gruppe Pfr. Koller)
Mittwoch, 16.15 Uhr im Gemeindehaus Gabelsbergerstr. 66 (Gruppe Pfr. Taig)
In Zedtwitz:
Mittwoch, 16.15 Uhr im Gemeindehaus Zedtwitz (Pfr. Koller)

Konfirmandenunterricht
(2. Halbjahr)

Wenn Ihr Kind in die
8. Klasse geht und den
Präparandenunterricht
besucht hat
.

Für alle KonfirmandInnen im Stadtbereich und Zedtwitz
Mittwoch, 17.30 Uhr im Gemeindehaus Gabelsbergerstr. 66 (Pfr. Koller)

 


Die Konfirmation im Stadtbereich Hof findet immer am Palmsonntag (Sonntag vor Ostern) in der Hospitalkirche statt. Die Konfirmation in Zedtwitz findet immer am Weißen Sonntag (Sonntag nach Ostern) in der Friedenskirche statt.
   
Sonntag, 28.03.2010, 9.30 Uhr Sonntag, 11.04.2010, 9.30 Uhr
Sonntag, 17.04.2011, 9.30 Uhr Sonntag, 01.05.2011, 9.30 Uhr
Sonntag, 01.04.2012, 9.30 Uhr Sonntag, 15.04.2012, 9.30 Uhr
Sonntag, 24.03.2013, 9.30 Uhr Sonntag, 07.04.2013, 9.30 Uhr

Anmeldung: Eine besondere Anmeldung im Pfarramt ist nicht erforderlich. Beim ersten Treffen in der Hospitalkirche und im Gemeindehaus Zedtwitz, das nach Schulbeginn im September stattfindet,  werden alle Anmeldeunterlagen ausgegeben und die Unterrichtszeiten besprochen. Hier finden Sie das Anmeldeformular. (200 KB) pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich

nach oben Weitere Auskünfte erhalten Sie im Pfarramt.

Schule und Konfirmation                                                     Der Artikel als PDF pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich (Der Hospitalbrief Dezember 2006)
(Ein Zwischenruf von Pfr. Johannes Taig)

"An machen Tagen rauft man sich als Journalist in einer Redaktion, die auf Religion und Kirche spezialisiert ist, schon die Haare. Fast die Hälfte der Deutschen, heißt es da in einer KNA-Meldung vom letzten Donnerstag, würde den Religionsunterricht zu Gunsten von Deutsch und Mathematik streichen. Das hat eine von der "Zeit" in Auftrag gegeben Umfrage ergeben. 48 Prozent der Befragten plädieren für die Abschaffung der religiösen Erziehung, 15 Prozent sind außerdem der Meinung, auf Kunst und Philosophie-Unterricht könne man verzichten, 10 Prozent halten den Musikunterricht für überflüssig. Bildungs-Utilitarismus nennt man so etwas wohl. Die platte Nützlichkeitserwägung steht im Vordergrund. Wahrscheinlich beklagen dieselben Befragten aber auch, dass heutzutage keine Werte mehr vermittelt und die Neonazis wieder auf dem Vormarsch sind." Das schrieb Wolfgang Küpper im BR-Kirchen-News-letter vom 25.02.05.

Uns Pfarrern, die wir uns mit dem Konfirmandenunterricht viel Mühe geben, geht es genauso. Seit der Einführung des G 8, des achtstufigen Gymnasiums, in dem die SchülerInnen den Stoff von 9 nun in 8 Jahren bewältigen müssen, gibt es immer mehr Nachmittagsunterricht, immer mehr Hausaufgaben und immer größeren Leistungsdruck. Ganztagesklassen entlassen die SchülerInnen erst nach 16 Uhr. Kirchlicher Unterricht? Der pure Luxus, den man sich immer weniger leisten kann. Und so landet der Konfirmandenunterricht in der Liste der wirklich wichtigen Dinge im Leben auf dem allerletzten Platz, noch hinter dem Wandertag, der kurzfristig für den Mittwoch Nachmittag angesetzten Schulsportveranstaltung, dem Termin beim Kieferorthopäden und der Tanzprobe der Narrhalla. Das müssen Sie verstehen, Herr Pfarrer, dass meine Tochter bei der schulischen Belastung nicht auch noch irgendwelche Gesangbuchlieder auswendig lernen kann.

Nein, ich verstehe das nicht! Und ich kann es schon nicht mehr hören, dieses tolle Gejammer über den Verlust von Werten in unserer Gesellschaft. Das Gejammer über Jugendliche, die im Leben vielleicht trotz guter Noten in Mathematik am Ende scheitern, weil ihnen jede emotionale und soziale Kompetenz und jede Lebenskunst abgeht. Was geschieht mit einer Generation von metaphysisch Obdachlosen, die ohne Herzensbildung heranwachsen? Sie werden sich für das Unsere nicht wie für das Eigene einsetzen, weil man ihnen die Bildung eigener Wurzeln, einschließlich der religiösen und kulturellen, verweigert hat mit dem Hinweis auf angeblich Wichtigeres. Als religiöse Analphabeten werden sie auf jeden spirituellen Mummenschanz und jeden esoterischen Rattenfänger hereinfallen.

Wenn Eltern ihr Kind nicht mit auf die Konfirmandenfreizeit fahren lassen, obwohl jede Schulordnung hierfür bis zu drei schulfreie Tage im Jahr gewährt, weil sie befürchten, dass zwei Tage versäumter Unterricht in der 8. Klasse die Zukunft ihres Kindes gefährden könnte, dann spricht das Bände über die Verunsicherung der Eltern, über die Zukunftsangst und fehlende Eigenorientierung darüber, was im Leben wichtig ist, und wo die letzten Horizonte liegen.

Im Konfirmandenunterricht geht es um genau diese Fragen: Wo wir herkommen und hingehen; wie ein Leben gelingen kann; welche Spielregeln es dafür gibt; wie mit Tod, Leid und Schuld umzugehen ist und vieles mehr. Dabei sollen die KonfirmandInnen, anders als in der Schule, nicht nachsagen, was ihnen vorgesagt wird, sondern in einem angst- und herrschaftsfreien Raum den eigenen Standpunkt finden und lernen, den Glauben und die Überzeugung des anderen zu akzeptieren. „Gemeinsam Leben und Glauben lernen“ könnte daher ein treffliches Motto für den Konfirmandenunterricht sein. Kirchlicher Unterricht leitet an zur „Freiheit eines Christenmenschen“ (Luther).

Gemeinsam im wahrsten Sinn des Wortes. Unsere Kinder werden heute ab der vierten Klasse aus- und einsortiert in verschiedene Schularten und sehen sich auch als Nachbarskinder oft nur selten wieder. Da es eine gemeinsame Jugendkultur heute nicht mehr gibt, leben sie in unterschiedlichen Milieus und Moden, die kurzlebig und unübersichtlich sind. Hier liegt eine wichtige Chance des Konfirmandenunterrichts, der die verschieden geprägten Jugendlichen wieder um einen Tisch versammelt und deutlich macht, dass der christliche Glaube Menschen über alle Grenzen, Schichten und Milieus hinweg verbindet und zu vereintem Handeln und Gemeinschaft befähigt.

Diese Chance will der Konfirmandenunterricht wahrnehmen. Über neue Formen und Zeiten des Unterrichts können wir reden. Wenn aber Eltern in Zukunft dem Konfirmandenunterricht keine Wichtigkeit mehr einräumen und ihn notfalls auch einmal gegen die Interessen von Schule, Vereinen et. verteidigen, wird er auf verlorenem Posten stehen.
Pfr. Taig

 

Der Wandbehang in der Kapelle des Mutterhauses der Christusbruderschaft Selbitz
© Christusbruderschaft Selbitz

 

Alles über die Konfirmation

Die Konfirmanden der letzten Jahre    

Unterricht und Termine


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Jubelkonfirmation 2010 in der Hospitalkirche

Vielleicht erinnert sie dieses Bild vom "Stein" an längst vergangene Zeiten. Aber so schön sieht er auch heute (wieder) aus. Das Konfirmationsjubiläum ist Gelegenheit, zurückzuschauen, zurückzukehren, sich wieder zu sehen und Gott zu danken. Wenn Sie vor 50, 60, 65 oder noch mehr  Jahren konfirmiert wurden, laden wir Sie ein zur Goldenen, Diamantenen und Eisernen Konfirmation am Sonntag Exaudi, 16. Mai 2010, um 9.30 Uhr in der Hospitalkirche. Sie können sich am Vorabend ab 18.30 Uhr in der Gaststätte "Naturheilverein" 95028 Hof, Plauener Str. 25, Tel 09281/2806 treffen. Die Hospitalpfarrer werden da sein und haben für Sie reserviert. Für Gedenkschein und Sträußchen erbitten wir einen Beitrag von
7
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Wenn Sie vor 25 Jahren konfirmiert wurden, laden wir Sie ein zur Silbernen Konfirmation am Sonntag 4. Juli 2010 mit Gedenkgottesdienst um 11.00 Uhr in der Hospitalkirche. Sie können sich am Vorabend ab 18.30 Uhr im Ristorante-Pizzeria "La Romantica", Enoch-Widman-Str. 1/Ecke Heiligengrabstr., 95028 Hof, Tel 41716, treffen. Pfarrer Taig wird da sein und hat für Sie reserviert. Für Gedenkschein und Sträußchen erbitten wir einen Beitrag von 7.

Friedenskirche Zedtwitz: Die Jubelkonfirmation 2010 findet am Sonntag, 25. April 2010 um 9.00 Uhr in der Friedenskirche statt.

 

Der Theresienstein vom Treppenaufgang her


Bitte melden Sie sich im Pfarramt Unteres Tor 9, 95028 Hof an.
Tel. (0 92 81) 28 68, Fax (0 92 81) 28 43,
E-Mail: hospitalkirche.hof@elkb.de. Alle, die sich anmelden, werden wir dann schriftlich genauer informieren.

nach oben Konfirmationsjubiläen der vergangenen Jahre in der Hospitalkirche

Unsere Gemeinde in Zahlen
 
  2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 2001

2000

1999

1998

1997

Taufen 16 20 28 26 21 20 24 27 29 39 37

43

34

Konfirmation 20 20 49 29 31 32 33 40 32 28 36

39

56

Trauungen 5 5 9 3 5 4 6 7 10 11 7

9

15

Bestattungen 72 65 75 69 65 68 79 79 62 63 70

54

65

Abendmahlsgäste 1376 1509 1514 1403 1760 1954 2019 2096 2073 2103 1794

1846

1767

Eintritte 4 3 0 3 4 3 1 4 3 1 2

8

1

Austritte 8 31 17 8 15 14 13 12 13 17 25

20

13

Spenden (€)*

53.600 57.573 54.266 54.387 53.525 48.714 56.113 38.638 49.534 49.858 44.828

42.247

36.957

Spenden pro Person (€) 14,56 15,39 14,27 14,09 13,57 12,01 13,46 9,19 11,57 10,38 9,34

8,80

7,69

Gemeinde-
mitglieder**
3681 3742 3803 3858 3943 4055 4167 4200 4280 ca. 4800 ca. 4800

ca. 4800

ca. 4800

*im Betrag sind Spenden für äußere Zwecke (Kollekten für Dienste und Werke, Brot für die Welt, et.) enthalten.
Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Dankeschön!

** Die Zahlen beziehen sich ab 2001 (vorher wurde eher geschätzt!) nur auf die Gemeindemitglieder mit Hauptwohnsitz im Gemeindebereich. Zählt man - wie vor 2001 - die hinzu, die einen Nebenwohnsitz in der Gemeinde haben, dann hatte
die Gemeinde im Juni 2009 4100 Gemeindeglieder.

Sie interessieren sich für die Zahlen anderer Gemeinden oder des Dekanats Hof? Hier werden Sie fündig.
Zu welchem Sprengel Sie gehören erfahren Sie hier.


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Kleinkinder im Erwachsenengottesdienst?                                                                         (Der Hospitalbrief Juli 2008)

Damit kein Missverständnis aufkommt: Wir lieben unsere Kinder - und die kleinen ganz besonders! Deshalb bieten wir Kindergottesdienste (in Hospital jeden Sonntag parallel zum 11 Uhr Gottesdienst) und Familiengottesdienste zu besonderen Anlässen und Festtagen an. Dann freuen wir uns, wenn Eltern alle ihre Kinder mitbringen, auch die ganz kleinen. Bei diesen Gottesdiensten stört es niemand, wenn Kinder herumlaufen und sich auch einmal lautstark wohlfühlen. Das gilt auch für alle Taufen, zu denen wir uns über möglichst viele Kinder freuen, die eingeladen sind, ihre Taufkerzen mitzubringen, um mit dem Täufling zu feiern. Unsere Kinder haben ein Recht auf solche Gottesdienste ...

… und die Erwachsenen haben ein Recht auf ihre Gottesdienste.
Wir meinen z.B. den Beichtgottesdienst vor der Konfirmation, wo die Gemeinde in der Stille ihre Schuld vor Gott bedenkt; die feierliche Abendmahlsfeier, den meditativen Wochenschluss, wo es drei Minuten Stille gibt, oder den Haupt- bzw. Predigtgottesdienst, wo die Gemeinde kommt, um die Predigt zu hören, für die sich der Pfarrer acht Stunden lang vorbereitet hat.

Dann möchte die Gemeinde nicht hören, wie viele Wörter der Kleine schon laut sprechen kann. Sie möchte nicht erfahren, wie toll er mit dem Papa Bilder im Gesangbuch betrachten kann, und wie lange der Sprössling das Gesangbuch schon halten kann, bevor es herunterkracht. Die Gemeinde ist nicht gekommen, um zu sehen, wie geschmackvoll Eltern ihre hochgehaltenen Kinder einkleiden und wie putzig sie über die Bänke und die darin Sitzenden krabbeln können. Die Geduld ist nicht nur beim Pfarrer begrenzt, zu beobachten, wie lange es dauert, bis die Mutter ihr Kind beruhigt hat und die Predigt weitergehen kann.

Diese Zeilen wären völlig überflüssig, wenn es - wie früher - noch selbstverständlich wäre, dass Eltern, deren kleine Kinder beginnen, einen Erwachsenengottesdienst zu stören, von selbst auf die Idee kämen, das Gotteshaus zu verlassen. Das Empfinden, dass überhaupt eine Störung vorliegt, kann leider nicht mehr vorausgesetzt werden. Ein Hinweis darauf wird schnell und manchmal auch aggressiv mit dem Vorwurf der „Kinderfeindlichkeit“ quittiert.

Den lassen wir nicht auf uns sitzen und fragen: Würden Sie ihr kleines Kind in eine Theatervorstellung oder ein Hauptkonzert der Hofer Symphoniker mitnehmen? Dafür gibt es Kindertheater, Kinderkonzerte und die Musikschule. Dort sind Kinder herzlich willkommen.

Tun Sie Ihrem Kind wirklich einen Gefallen, wenn Sie es in einen Erwachsenengottesdienst mitnehmen und von ihm ein Verhalten verlangen, zu dem es noch gar nicht in der Lage sein kann?! Wir meinen, wer kleine Kinder in einen Erwachsenengottesdienst mitnimmt, wird weder den Kindern, noch den Erwachsenen gerecht, noch der Würde der gottesdienstlichen Feier. Die Störung einer solchen Feier ist kein Kavaliersdelikt. Auch hier gilt: Eltern haften für ihre Kinder.

Wir feiern gerne richtige Kinder- und Familiengottesdienste und wir feiern gerne richtige Erwachsenengottesdienste. Wir dürfen nicht dulden, dass Erwachsenengottesdienste durch Gedankenlosigkeit und nach Lust und Laune zu Kinder- und Krabbelgottesdiensten umfunktioniert werden.

Wir haben im Kirchenvorstand über dieses Thema gesprochen und fanden, es ist an der Zeit, darauf in aller Deutlichkeit einmal hinzuweisen - um unserer kleinen und unserer großen Gemeindeglieder willen. Nur so können wir in unseren Gottesdiensten allen Gemeindegliedern und der Würde unserer Gottesdienste gerecht werden.

Natürlich wissen wir, dass z.B. Taufe, Hochzeit, Konfirmation und auch Weihnachten Familienfeste sind, zu denen die ganze Familie unterwegs ist und miteinander feiern möchte. Deshalb werden wir in Zukunft z.B. zur Konfirmation und anderen Gelegenheiten parallel zum Gottesdienst die Gemeinderäume öffnen, wo sich Eltern zurückziehen können, wenn die kleinen Kinder in der Kirche unruhig werden. Dort finden Sie Kinderbetreuung, bzw. Spielsachen - und wir wetten, dass auch die Kinder sich dort wesentlich wohler fühlen.

Seien Sie also nicht gleich böse, wenn Sie von einem freundlichen Mitglied des Kirchenvorstandes im Bedarfsfall auf ein solches Angebot hingewiesen werden.

Unsere Kinder stehen im Mittelpunkt - aber nicht immer und überall.

 

Auf unseren Artikel in der Ausgabe vom Juli 2008 zum Thema „Kleinkinder im Erwachsenengottesdienst“ erhielten wir zahlreiche Rückmeldungen: Sehr viel Zustimmung, aber auch einige kritische Stimmen, besonders aus Zedtwitz.

Der Kirchenvorstand hat beschlossen, dass die Kindergottesdienstarbeit intensiviert werden soll. In Zedtwitz soll der Kigo, wenn möglich, 14tägig stattfinden. Am 12. Juli 2009 fand eine Tauferinnerungsfeier und am Erntedankfest ein Gottesdienst für Eltern und Kinder jeweils um 9.30 Uhr in der Hospitalkirche statt, die zur festen Einrichtung werden sollen. Wir verweisen auch auf unsere Familiengottesdienste an Weihnachten in Zedtwitz und zu den Gemeindefesten.

Mit dem Hospitalbrief vom Juli 2009 haben wir eine Umfrage zu Familiengottesdiensten durchgeführt. Zur Auswertung pdf-Datei, Acrobat-Reader erforderlich stellt der Kirchenvorstand laut Protokoll am 26. Oktober 2009 fest:

"Insgesamt sind aus ca. 3000 verteilten Gemeindebriefen nur 14 Rückmeldungen aus Hof und 5 Rückmeldungen aus Zedtwitz eingegangen. Es zeigt sich, dass dem großen Interesse von einem Teil der Mitarbeiterschaft an mehr Familiengottesdiensten, kein ebensolches Interesse in der Gemeinde entspricht. Es wird die Meinung vertreten, eine anonyme Umfrage hätte mehr Rückmeldungen erbracht. Andererseits hätten mögliche Interessenten dann nicht gezielt eingeladen und angesprochen werden können. Die Ergebnisse der Umfrage rechtfertigen nicht, diesem Thema in Zukunft größeres Gewicht zu geben. Pfr. Taig will dennoch an den Familienangeboten zur Tauferinnerung und am Erntedankfest um 9.30 Uhr in der Hospitalkirche festhalten, da diese gut angenommen wurden."

Der Kirchenvorstand bleibt bei seiner Bitte an alle, darauf zu achten, dass Erwachsenengottesdienste nicht durch Kleinkinder gestört werden und lädt alle Kinder
herzlich zu den Kindergottesdiensten ein.

Pfr. Taig


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Fotografieren in der Kirche!?

Die Trauung kann beginnen. Der Altarraum wird von zwei Scheinwerfern grell ausgeleuchtet. Links und rechts stehen zwei Kameras, denen nichts entgeht. Hinten auf der letzten Bank sitzt einer vor einem großen Monitor. Plötzlich steht er auf und schreit: Klappe! Sorry, aber die Segnung müssen wir gleich noch mal machen.
Das, liebe Leser, ist leider nur fast frei erfunden. In den Zeiten von „Big Brother“ scheint alles, und wirklich alles zur medialen Ausbeutung zur Verfügung zu stehen. Soll das in der Kirche auch so sein?
Ich meine, nein! Es sollte sich von selbst verstehen, dass man einen betenden Menschen nicht filmt. Oder einen der zum Abendmahl geht, vielleicht innerlich bewegt und mit Tränen in den Augen. Das sind sehr private Momente, in denen die Objektive verschlossen bleiben sollten. Kirche soll ein geschützter Raum bleiben, in dem wir sein dürfen, wie wir sind und wie wir uns fühlen. Hier dürfen die Alltagsmasken fallen, ohne Angst vor dem Blitzlicht, ohne die Angst das Gesicht zu verlieren.
Davor sollte jeder Respekt haben, im eigenen Interesse! Für die Erinnerungsfotos an kirchliche Feiern gibt es auch Möglichkeiten, die die Würde und Andacht des Gottesdienstes nicht stören. Meine Erfahrung ist: Wenn man vorher über dieses Thema redet, findet man Lösungen, mit denen hinterher der Pfarrer und alle Beteiligten zufrieden sind. Und das ist doch die Hauptsache, meint Ihr Pfarrer Johannes Taig.

 

"Die heiligen Räume haben heute ihr Problem mit uns. Wir lieben die Fremde nicht! In narzisstischen Lagen versuchen Menschen, alles sich selber gleich zu machen und sich alles anzueignen. Sie wollen sich dauernd selber vorkommen, sie wollen die Wärme und die Unmittelbarkeit einer sich selbst feiernden Gruppe. Und so soll es auch im Gottesdienst und in der Kirche gemütlich sein wie zuhause im Wohnzimmer. Je individueller und je formloser die einzelnen und die Gruppen vorkommen, um so authentischer scheint der Gottesdienst zu sein. Die Selbstfeier der Gemeinde wird zur Gottesdienstabsicht. Dieser Selbstfeier werden die Texte, die Formen und manchmal auch die Räume unterworfen. Die Gemeinde will unmittelbar zu sich selber sein, und so verliert der Gottesdienst seine Fremdheit, seine Andersheit. Das Verhalten der Menschen wird ununterscheidbar vom Verhalten zuhause, im Wirtshaus oder auf einer Party. Die Sakralität der Handlung und des Raumes wird nicht aufgehoben, wie oben beschrieben, durch das prophetische Wissen um die Heiligkeit aller Orte, sie wird zerstört durch die Banalität narzisstischer Allgegenwart. Die alten Räume stellen sich in ihrer Fremdheit zum Glück solchen Versuchen noch in den Weg, damit wird die Komik solcher Selbstinszenierungen wenigstens durchschaubar." (Fulbert Steffensky)


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