Predigt    Markus 12/28-34   21.09.2008

"Selbstfindung"
(Von Landesbischof Dr. Johannes Friedrich
Predigt im Festgottesdienst anlässlich des
700jährigen Jubiläums der Kirche in Pilgramsreuth)



                                           Foto: Katja Bude

Text: 

28 Und es trat zu ihm einer von den Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Und als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?
29 Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und von allen deinen Kräften« (5.Mose 6,4-5).
31 Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.

32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Meister, du hast wahrhaftig recht geredet! Er ist nur einer, und ist kein anderer außer ihm;
33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und von allen Kräften, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
34 Als Jesus aber sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.

 

Liebe Festgemeinde!

Zum zweiten Mal in meiner Amtszeit bin ich in diesem herrlichen Gotteshaus. Eine so prächtige Kirche! Wie alt sie wirklich ist, weiß niemand. Jedenfalls ist sie in alten Akten von 1308 bezeugt. Damit feiern die Pilgramsreuther zu Recht heuer das 700jährige Kirchenjubiläum.

Am Anfang steht, wie sich das für ein so altes Gebäude gehört, eine Legende. Drei Pilger hätten - unabhängig voneinander - beim Durchzug durch dieses Gebiet einen rettenden Traum gehabt. Aus Dankbarkeit errichteten sie hier eine Kapelle. Das war der Grundstock dieser Kirche.

Pilger? In diesem Gebiet? Um 1300 waren da Tausende unterwegs. Die unseligen Kreuzzüge hatten Zehntausende mobilisiert. Angeblich galt es, das Heilige Land vor dem Islam zu retten. Ganze Züge von so genannten Geißlern hatten sich aufgemacht, die sich mit Peitschen und Ruten auf dem Weg als Bußleistung marterten. Kinderzüge waren unterwegs. Es war eine religiös verquere Zeit.

Viele verloren auf dem Weg ihr Leben. Die zurückkehrten, waren arm und krank. Die es von Jerusalem bis Pilgramsreuth zurück geschafft hatten, waren noch gut dran. Gut möglich, dass sich Kirche und Ortschaft den Pilgern aus dem Heiligen Land verdanken. Pilgramsreuth: Rodung von Pilgern. Der Ortsname ist damit erklärt.
Gut möglich auch, dass Pilgern und Wallfahrten bis zur Reformation auch weiter eine Rolle gespielt haben. Die prächtige Ausstattung der mittelalterlichen Kirche vor allem mit den drei Mariendarstellungen bekäme so ihre Logik. So hat auch dieser Bau, dieses Gotteshaus, seinen Weg genommen durch 700 Jahre. In den ersten Jahrhunderten war sein Schicksal vom Wohl und Wehe der adligen Patrone abhängig. Ging es ihnen gut, erfreute sich die Kirche einer weiteren prächtigen Ausstattung. Verloren sie eine Fehde, wurde auch die Kirche gebrandschatzt. So waren die Zeiten.

Gut 200 Jahre nach ihrer Erbauung kamen die Kirche und das Dorf zur Reformation. Und nun begann eine neue Zeit. Ein Umbau richtete die Kirche für den evangelischen Gottesdienst her. Und dann kamen die Jahre, in denen die jetzige Ausstattung entstand und in der Pilgramsreuth von gesamtdeutscher Bedeutung wurde: die Zeit der Kartoffel.

Ich hatte das vor meinem ersten Besuch in Pilgramsreuth noch nie gehört. Aber inzwischen habe ich es schwarz auf weiß gelesen: Dass Friedrich II. in Preußen den Kartoffelanbau ein- führte, das liest man ja in allen Geschichtsbüchern. Aber das, und das steht nicht in den Geschichtsbüchern, verdankt sich seinem Schwager in Bayreuth. Und dass der Markgraf in Bayreuth den Kartoffelanbau nach Preußen empfehlen konnte, verdankt sich einem Bauern in Pilgramsreuth, der die Kartoffel von Böhmen nach Franken brachte. Dass wir Deutschen in aller Welt als „Kartoffelesser" bezeichnet werden, hat also seinen Ursprung hier, in Pilgramsreuth!

Erwähnt werden muss das an dieser Stelle, weil zur gleichen Zeit die uns heute so beeindruckende Kirchenausstattung mit den Emporen und den hundert Bildtafeln entstand. Die Bauern waren ja, bis im 19. Jahrhundert die Kirchensteuer eingeführt wurde, gegenüber der Kirche und dem Pfarrer abgabepflichtig. Der damalige Pfarrer hat jedenfalls die Einkünfte der Kirche gut investiert. Noch dreihundert Jahre später kann das ganze Dorf auf seinen Bilderschatz stolz sein.

Freilich hat sich auch seitdem manches verändert auf dem Weg dieser Kirche durch die Zeit. Die letzte tief greifende Veränderung: Pilgramsreuth ist aufgrund seiner geringen Seelenzahl nurmehr halbe Pfarrstelle. Und der Pfarrer wohnt in Rehau. Das Pfarrhaus steht leer. Aber was sollen wir tun? In Südbayern steigt die Zahl der evangelischen Christinnen und Christen so, dass die Gemeinden aus allen Nähten platzen. Wir haben Gemeinden mit 3000 und mehr Gemeindegliedern und nur einem Pfarrer. Da können wir nicht eine Gemeinde mit 300 Seelen als ganze Pfarrstelle erhalten. Wir haben ja nicht grenzenlos viele Pfarrerinnen und Pfarrer. Da muss man schauen, wie wir sie am gerechtesten einsetzen.

Aber Sie merken: auch in eine solche Gemeinde kommt der Landesbischof bei solch einem Jubiläum und das, obwohl heute in Wittenberg die Reformationsdekade mit einem festlichen Gottesdienst begonnen wird und ich bis heute morgen mit meiner Frau in Wittenberg war, weil ich dort gestern den Grundstein für den Luthergarten gelegt habe. Aber ich wollte meine Zusage, zu Ihnen zu kommen, nicht zurückziehen.

Und wenn ich mich an unser Gespräch bei meinem Dekanatsbesuch zurückerinnere und dann das Faltblatt zum 700jährigen sehe, dann ist das Leben in dieser Gemeinde ungebrochen. Ganz viele Ehrenamtliche stehen bereit und setzen sich für ihre Kirche ein. Und für den Pfarrer ist Pilgramsreuth auch nicht das fünfte Rad am Wagen. Die Kirche und die Gemeinde lebt: einst wohl entstanden als Werk von Pilgern, selbst später mutmaßlich Station auf einem Wallfahrtsweg und nun seit 700 Jahren unterwegs durch die Zeiten. Heute halten wir inne und feiern Jubiläum.

Pilgern ist ja wieder modern geworden. Die Erfahrungen, die Hape Kerkeling auf seinem Pilgerweg nach Santiago de Compostela aufgeschrieben hat, sind monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste gestanden: „Ich bin dann mal weg". Und den Film „Saint Jacques - Pilgern auf französisch", fand ich köstlich, wo drei völlig zerstrittene Geschwister sich gezwungen sehen, die Pilgerreise nach Santiago anzutreten. Denn ihre Mutter hatte im Testament ein großes Vermögen in Aussicht gestellt, wenn sie die Pilgerreise innerhalb von 5 Monaten nach ihrem Tod absolvieren. Und so wandern sie gemeinsam und für jeden und jede von ihnen wird dieses Wandern eine ganz besondere Form der Selbsterfahrung.

All dies macht deutlich: Pilgern ist wieder modern. Sogar bei Evangelischen. Dabei ist weniger das Ziel interessant als der Weg. Unterwegs sein. Mit sich selbst. Zu sich selbst.

Pilger sind von jeher Menschen auf der Suche. Auf der Suche nach Sinn. Auf der Suche nach Glück. Auf der Suche nach Hilfe. Auf der Suche nach sich selbst. Auch der Fromme, der in unserem heutigen Evangelium auf Jesus zugeht und mit ihm zu diskutieren beginnt, ist auf der Suche: „Was ist das höchste göttliche Gebot?" Er ist ein Schriftgelehrter, also bibelkundig und fromm. Aber auch als solcher ist man auf der Suche. Was ist das, auf das es wirklich und letztlich ankommt?
Vielleicht denkt mancher: Mann, hat der ein Luxusproblem! Heute geht es für die meisten Menschen doch um etwas ganz anderes: Wie bezahle ich meine Öl- oder Gasrechnung und den Sprit, so dass noch genug für Lebensmittel übrig bleibt? Ja, darum geht es für viele Menschen in unserem Land auch. Und weltweit ist der Überlebenskampf noch viel drastischer. Und trotzdem ist die nicht materielle Frage nach dem, worauf es entscheidend ankommt, damit nicht an den Rand gedrängt. Der Mensch lebt vom Brot, aber nicht allein vom Brot. Sonst wären nicht so viele Menschen unterwegs auf der Suche. Sonst wäre die Geschichte nicht voll von Pilgergeschichten. Sonst wären Pilgramsreuth und diese Kirche womöglich gar nicht entstanden.

Worauf kommt es wirklich an? Jesus antwortet darauf mit dem „Schema Jisrael": Höre, Israel, der Herr ist dein Gott, er ist dein einziger Gott. Wenn bei Juden ein Kind geboren wird, flüstert man ihm diesen Satz sofort ins Ohr, damit es das erste ist, was er hört. Es ist der erste und der letzte Satz, den ein gläubiger Jude murmeln soll. Alles andere ist dem nachgeordnet. Jesus ergänzt diesen Satz mit dem Liebesgebot: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben und deinen Nächsten wie dich selbst. Was ist mit dieser Antwort gesagt?

Worauf es wirklich ankommt, ist, dass du deine Beziehung klärst: nach oben und nach rechts und links und zu dir selbst. Worauf es wirklich ankommt, ist, dass du deine Beziehung zu Gott klärst und deine Beziehung zu deinen Mitmenschen - und zu dir selbst. Nicht nur das eine. Sondern das eine wie das andere. Und die Beziehung zu deinen Mitmenschen steht unter der Voraussetzung: deinen Nächsten wie dich selbst. Es geht also auch und wesentlich darum, die Beziehung zu sich selbst zu klären.

Ich glaube, dass die Antwort Jesu ganz modern ist und auf Fragen des Menschen heute, der auf der Suche unterwegs ist nach dem, was im Leben wirklich wichtig ist, passt. Gleich, ob wir das nun Sinn oder Glück oder Selbstfindung nennen. „Selbstfindung" ist vielleicht sogar heute der umfassendste Begriff.

Wie finde ich mich selbst? Wie finde ich zu mir selbst? Wie finde ich für mich selbst den richtigen Weg? Die Antwort Jesu besagt: Indem du deine Beziehung klärst. Zuerst deine Gottesbeziehung.

Jeder Mensch hat eine Gottesbeziehung. Es kann die eines glaubenden Menschen sein. Glaubende Menschen verstehen sich als Geschöpfe, die sich ihr Leben nicht selbst verdanken. Wer sich verdankt, ist dankbar. Glaubende Menschen wissen sich mit ihrem Leben verantwortlich. Ich bin nicht autonom. Mein Leben ist eine Leihgabe auf Zeit. Und da ist einer über mir, an den ich mich mit allem, was mir das Herz schwer macht, kommen darf.

Es kann auch die Gottesbeziehung eines Atheisten oder eines Agnostikers sein. Nicht Glaubende sagen: Für mich gibt es keinen Gott. Ich brauche ihn nicht. Und wenn es ihn gibt: Mir ist er egal! Auch das ist ja eine Gottesbeziehung: Es gibt nichts über mir! Mein Leben verdankt sich meinen Eltern. Verantwortlich bin ich mir selbst. Und für das, was mir das Herz schwer macht, gibt es Fernseh-Talkshows und Therapeuten.

Wieder andere schaffen sich Ersatzgötter. Der Fußballgott ist so einer. Es können auch materielle Abhängigkeiten vergötzt werden: mein Haus, mein Auto, mein Boot. Andere vergöttern andere Menschen oder die Familie. Da muss man dann sehen, ob das letztendlich für das, was wirklich wichtig ist, nicht doch Luftnummern sind.

Glaubende Christinnen und Christen reden nicht von ihrer Gottesbeziehung ohne Christus. Der Gott über uns ist der, der uns gnädig und barmherzig ist und uns nicht bei unseren Fehlern und Schwächen und bei unserem Versagen behaftet. Gott ist der, der auf Christus, den Gekreuzigten schaut, wenn er mich in meiner Unzulänglichkeit anblickt. Wenn ich in Schuld und Leid und Leiden stecke, dann versinke ich nicht darin, weil mich der Glaube wieder aufrichtet. Im Leiden blicke ich auf den gekreuzigten Christus, dann weiß ich, dass Gott Leiden nicht fremd ist und dass ich im Leiden nicht allein bin. In meiner Schuld blicke ich auf den gekreuzigten Christus und sehe: Er hat sie getragen. Im Leid höre ich: Auf Karfreitag folgte Ostern. Das Leid war nicht das Letzte, sondern auf jeden Tod folgt eine Auferstehung, das Leben ist stärker.

So aber bestimmt die Gottesbeziehung auch das Verhältnis zu mir selbst. Im Glauben weiß ich mich angenommen und getragen. Im Glauben weiß ich, dass ich nicht bei meiner Schuld und meinem Versagen behaftet bleibe, sondern mit meiner Schuld, in meinem Leiden und mit meinem Leid leben kann. Weil ich bei Gott Barmherzigkeit erfahre, kann ich auch mit mir selbst barmherzig sein. Gott stellt mich nicht unter den Stress, alles immer richtig und perfekt zu machen und perfekt zu sein. Daher muss ich mich selbst auch nicht unter den Stress stellen, alles richtig und perfekt zu machen und perfekt zu sein.

Und von daher regelt sich nun auch das Verhältnis zu meinen Mitmenschen. Es gibt so viele unleidliche Beziehungen von Mensch zu Mensch. Wie viele Ehen zerbrechen daran, dass die Eheleute sich gegenseitig erziehen wollen, weil sie nur perfekte Partner an ihrer Seite dulden! Wie viele Schüler zerbrechen daran, dass sie perfekt sein wollen, aber frühzeitig merken, dass sie es nicht schaffen! Dann stecken sie auf oder werden unleidlich. Nachbarschaftliche Beziehungen scheitern. Oft liegt das daran, dass Menschen sich selbst nicht gut sind und dies nun auf ihre Mitmenschen übertragen. Nicht selten liegt es auch daran, dass wir zu hohe Maßstäbe an unsere Mitmenschen anlegen.

Die Chance einer lebendigen Gottesbeziehung ist, dass wir die Barmherzigkeit, die wir empfangen, auch auf uns selbst und unsere Mitmenschen übertragen. Das ist das, was Jesus in seiner Antwort an den Schriftgelehrten meint. Wenn Gott mit uns barmherzig ist, dürfen wir auch mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen barmherzig sein. An anderer Stelle hat Jesus dazu einmal die „Goldene Regel" gegeben: So wie ihr von den Menschen behandelt werden wollt, so behandelt sie!

Unentwegt sind Menschen auf der Suche. Das war so vor 700 Jahren. Das war so in den letzten 700 Jahren. Und das ist auch heute so. Manche beschreiten dazu Pilgerwege. Der christliche Glaube ist ein Sinnfindungsangebot. Darum haben schon vor 700 Jahren die Menschen auf ihrer Suche Kirchen aufgesucht. In einer entspannten Gottesbeziehung leben, wirkt sich auf die Beziehung des Menschen zu sich selbst und zu seinen Mitmenschen aus.

Diese Kirche hier in Pilgramsreuth hat durch ihre 100 Bildtafeln durchaus die Voraussetzung, zu einer evangelistisch-missionarischen Pilgerstätte für Menschen auf der Suche zu werden. 100 Bildtafeln erzählen 100 Geschichten aus der Bibel. Jede dieser Geschichten bezeugt auf ihre Weise das Evangelium. Ich möchte die Pilgramsreuther und alle anderen, denen diese Kirche lieb geworden ist, einladen, dass sich jede und jeder von Ihnen, ob Jung oder Alt, eine Bildtafel ganz persönlich aussucht und sich in das Bild vertieft. Und von dieser Geschichte aus, die das Bild erzählt, sollten Sie dann das Evangelium vom in Christus barmherzigen Gott er- zählen, das mich frei macht von der Verstrickung in mich selbst und für den Mitmenschen.

100 Bilder suchen 100 Bilderpaten - nicht, um die Bilder finanziell in Schuss zu halten, sondern um zu missionarischen Zeugen des Evangeliums zu werden. Der Pate, die Patin, macht seine bzw. ihre Bildtafel zu ihrer ganz persönlichen Sache, lebt mit der dargestellten biblischen Geschichte und kann sie den Besuchern der Kirche weitererzählen.

Vielleicht können Ihnen da ja Ihre Pfarrerinnen und Pfarrer durch Bildtafelpredigten helfen. Auf jeden Fall würde Ihre Kirche dadurch nicht nur kunstgeschichtlich interessant sein, sondern auch eine aus Stein gebaute Predigt sein. Und die Pilgramsreuther, die hier ein und ausgehen, würden zu lebendigen Zeugen des Evangeliums für sich, für ihre Familie und für eventuelle Besucher dieses Gotteshauses.

Menschen sind auf der Suche nach sich selbst und dem, was im Leben wirklich wichtig ist. Die Kirche, deren 700jähriges Jubiläum wir in diesem Festgottesdienst feiern, ist als Ort, an dem das Evangelium in Wort und Sakrament gefeiert wird, das Angebot einer Antwort. Ich gratuliere der Gemeinde zu diesem herrlichen Gotteshaus. Und ich traue der Gemeinde zu, dass sie das evangelistisch-missionarische Potential, das in diesem Gotteshaus steckt, auch nutzt. Dazu gebe Gott seinen Segen heute und in aller Zeit.

Landesbischof Dr. Johannes Friedrich


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