Hofer Dekanatsprojekt bayernweit präsentiert

Hof/Schwabach. Auf bayernweites Interesse stieß das Projekt „Himmel und Erde – 100mal Glaube im Gespräch“ des Dekanats Hof. Bei der evangelischen Landessynode in Schwabach wurde es jetzt vorgestellt – als eines von sechs missionarischen Aktionen aus Bayern. Das Kirchenparlament beschäftigte sich mit dem Thema „Missionarisch Kirche sein“.

„Wir freuen uns sehr, dass das Hofer Projekt ausgewählt wurde“, meinten die beiden Landessynodalen Gerhard Ried und Günter Saalfrank (Hof). Der frühere Berufssoldat und der Dekan stellten bei der Schwabacher Tagung in Arbeitsgruppen die Aktion vor, die im ersten Quartal 2017 gelaufen war und an der sich Kirchengemeinden, kirchliche Arbeitsbereiche und diakonische Träger beteiligt hatten. In Glaubenskursen, bei Gesprächs- und Filmabenden sowie bei Exerzitien war der christliche Glaube zum Thema gemacht worden.

Auf besonderes Interesse stießen bei der Vorstellung des Hofer Dekanatsprojektes die Glaubensgespräche an ungewohntem Ort. „Viele Synodale beeindruckte es, dass in der Schalterhalle einer Bank, wo sonst über irdische Fragen wie Geldanlagen gesprochen wird, himmlische Dinge zum Thema gemacht wurden“, so Dekan Günter Saalfrank.

„Das Hofer Dekanatsprojekt hat mich fasziniert“, erklärte der Münchner Oberkirchenrat Detlev Bierbaum. Der Abteilungsleiter für gesellschaftsbezogene Dienste im Landeskirchenamt war angetan davon,  dass „der Glaube zum Stadtgespräch wurde“.  Zudem habe ihn unter anderem das Miteinander von Kirchengemeinden, diakonischen Trägern, Jugendwerk und Erwachsenenbildung angesprochen. 

Bildunterschrift:

Zeigten starkes Interesse an dem Hofer Projekt „Himmel und Erde – 100mal Glaube im Gespräch“: Mitglieder der evangelischen Landessynode. In Arbeitsgruppen konnten sie sich über verschiedene missionarische Projekte in Bayern informieren.                              Foto: Ried