Extremismusprävention geht weiter

Regnitzlosau/Hof. Die neue Mitarbeiterin auf der Projektstelle „Jugendarbeit und Extremismusprävention“ in Regnitzlosau, Sarah Maria Weiß, wurde in einem Gottesdienst in Regnitzlosau eingeführt. „Schön, dass Sie da sind“, begrüßte Dekan Günter Saalfrank (Hof) die neue Jugendreferentin. Insbesondere wegen der Präventionsarbeit brauche es die 2013 ins Leben gerufene Projektstelle weiter: „Junge Leute sollen nicht anfällig werden für braunes Gedankengut.“ Wenn Jugendliche ein gesundes Selbstwertgefühl haben, gute Gemeinschaft erleben und sich als von Gott geliebte Menschen verstehen, lassen sie sich von rechtsextremistischen Ideen weniger anstecken, so der Dekan.

Bei einem Empfang hießen anschließend Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf (Regnitzlosau) und Petra Schultz vom Jugendamt des Landkreises Hof die neue Projektstellen-Mitarbeiterin willkommen. Sarah Maria Weiß bedankte sich für die offenen Arme: „Ich wurde in den letzten 14 Tagen superherzlich aufgenommen.“

Die Projektstelle „Jugendarbeit und Extremismusprävention“ in Regnitzlosau ist eine wohl bayernweit einzigartige Konstruktion: Zwei Kommunen – der Landkreis Hof und die politische Gemeinde Regnitzlosau – und die evangelische Kirche ziehen gemeinsam an einem Strang gegen Rechtsextremismus. 

Unser Bild zeigt Sarah Maria Weiß (Mitte) mit Pfarrer Holger Winkler, Kreisjugendpflegerin Petra Schultz, Bürgermeister Hans-Jürgen Kropf und Dekan Günter Saalfrank (von links nach rechts)