Bescherung für Kirchengemeinden

Hof/Garmisch-Partenkirchen. Gute Nachrichten für evangelische Kirchengemeinden: Sie erhalten für dieses Jahr zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 10 Millionen. Im Rahmen eines Nachtragshaushaltes beschloss die Landessynode bei ihrer Herbsttagung in Garmisch-Partenkirchen, den Gemeinden fünf Millionen direkt zu überweisen.  Weitere fünf Millionen kommen Baumaßnahmen in Gemeinden zugute. Neben diesem Nachtragshaushalt standen unter anderem der Haushalt 2019 und der Bericht von Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm auf dem Programm des Kirchenparlaments. Außerdem hatten die 108 Synodalen über zahlreiche Vorlagen, Eingaben und Anträge zu beraten und zu entscheiden. So  beschlossen sie etwa die Errichtung einer evangelischen Jugendbildungsstätte Oberfranken mit Standort Neukirchen (bei Coburg). Keine Mehrheit fand eine Eingabe des Kirchenvorstands Trogen, Kirchenvorständen bei der Segnung gleichgeschlechtlicher Paare eine Entscheidungsbefugnis zuzugestehen. Mit Hinweis auf das geltende Kirchenrecht wurde dies abgelehnt: Es handele sich um Amtshandlungen, über die Pfarrer allein entscheiden. Über die Bescherung für die Gemeinden freuen sich die Synodalen aus Hochfranken (von rechts nach links): Gerhard Ried (Hof), Dr. Ulrich Hornfeck (Naila), Dekan Günter Saalfrank (Hof) und Pfarrer Johannes Taig (Hof).